Samstag, 29. Dezember 2012

Rückblick 2012


Quelle: https://pixabay.com/de/jahrgang-holz-alt-wein-kiste-259348/

Geklaut bei Nenya:


Vorherrschendes Gefühl für 2013?  Trotz großer Turbolenzen ein gutes Jahr. Alle gesund geblieben.
Vorsätze für 2013? Wieder mehr auf meine glutenfreie Ernährung achten.
2012 zum ersten Mal getan?  Singen im Chor.
2012 nach langer Zeit wieder getan? An meiner Familienchronik gearbeitet.
2012 leider gar nicht getan? In Kur gefahren
Wort des Jahres? Chaotisch
Zugenommen oder abgenommen?  leider zugenommen
Stadt des Jahres?  meine Stadt - denn viel weiter bin ich nicht gekommen
Haare länger oder kürzer? Länger
Mehr ausgegeben oder weniger?  es hält sich die Waage
Krankenhausbesuche?  Keine
Verliebt?  Immer wieder mal ein kleiner Anflug im Alltag
Getränk des Jahres? Eierlikör selbst gemacht, Glühwein
Essen des Jahres? Schweinebraten mit vieeelll Soße
Die meiste und schönste Zeit verbracht mit?   Familie
Song des Jahres? I follow von Triggerfinger, One Day
CD des Jahres? Lichter der Stadt von Unheilig
Buch des Jahres?  Ich hab so einige gelesen - Totenleserin und ihre Nachfolgeromane, Agent Pendergast
Film des Jahres? Avengers, Iron Man und wie jedes Jahr : Unsere kleine Farm in der Wiederholungsschleife
Konzert des Jahres?  Kommt noch am 30.12. mit meinem Chor und allen Chören der Stadt
TV-Serie des Jahres? Criminal Minds , NAVY CIS - ich warte auf die Fortsetzung in 2013,2014
Erkenntnis des Jahres?  Alleinerziehend heißt alleine erziehen
Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können? meine Selbstständigkeit aufgeben zu müssen, meine Kur abzusagen, von einem Tag auf den anderen ohne Geld dazustehen
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?In den Chor zu gehen und Minerva endlich persönlich kennenzulernen
Schlimmstes Ereignis von einem auf den anderen Tag ohne Geld dazustehen und nicht zu wissen, wie ich am nächsten Tag das Essen für die Kinder bezahlen soll
Schönstes Ereignis? Begegnung mit meinen Ahnen auf einem Berg
Beste Anschaffung? ein Weihnachtsgeschenk - mein E-Book Reader
Schönste Naturschutzaktion?  Vögel füttern im letzten Winter
Bestes Kreativprojekt? mein Zimmer zu renovieren
Höchstes Gartenglück?  Balkongarten
2012 war mit einem Wort? Berg- und Talfahrt

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachten im Regen



https://pixabay.com/de/percht-sch%C3%B6npercht-frau-percht-3030778/
Zwei Raunächte sind vergangen und wie im letzten Jahr schlafe ich mal wieder
sehr wenig und träume intensiv.
Bereits im dritten Jahr führe ich mein Raunachtstagebuch.

Heute habe ich mit dem Chor eine Messe gesungen und ich glaube, ich brauche ein Brille.
Da stehe ich am anderen Ende der Kirche, über dem Altar hängt ein Kreuz mit der obligatorischen Gestalt Jesu. Und was sehe ich ?
Ein Schatten lässt das Ganze so wirken, als wäre es eine Frau die dort hängt, quasi in einem kurzen Kleid und es zeichnen sich auch leicht Brüste ab.
Leider konnte ich nach dem Singen nicht nach vorne um mir das genauer anzuschauen.
 Wegen des Regens fiel der Feldspaziergang heute aus.

Über Regen können wir uns an diesen Tagen sowieso nicht beklagen.
Gestern waren wir nach Borken (NRW) unterwegs, um uns mit den Geschwistern der Kleinen zu treffen. Wir hatten einen Tisch bestellt und haben gemeinsam gegessen.
Auf der Autobahn war dermaßen Aquaplaning, das wir streckenweise nur  80 km/h fahren konnten.
Dann kamen wir in den Kreis Bocholt und der Himmel riss auf. Blau und sonnig.
Über Borken braute sich dann ein Unwetter zusammen. Wunderschön anzuschauen.

die sammlerin


Kurz nachdem ich die Fotos gemacht hatte, gab es einen Hagelsturm - Wahnsinn.
Alle Schleusen öffneten sich. Ein herrliches Schauspiel.






Montag, 24. Dezember 2012

4.Advent-Spaziergang


pixabay

Wir kommen gerade von einem Adventsspaziergang zurück.
Regen und Sturm begleiteten uns, aber das hat mich und die Kleine nicht
abgehalten.
Sie wollte unbedingt raus und so zog sie ihre Regenhose- und Jacke an
und los ging es.
Durch die menschenleeren Straßen in unserer Siedlung. Durch Pfützen,
über Zäune balanciert.
Zum Spielplatz ein paar Straße weiter. Alle Spielgeräte waren ihr zu nass,
aber den Sand fand sie klasse.
Nach einer halben Stunde waren wir durch gepustet und allenfalls angefeuchtet
wieder zu Hause.
Es war noch nicht mal 15.00 Uhr, aber es wurde schon wieder ein wenig dunkel.
Wir wärmten mit den Geschwistern eine Hackfleisch-Lauch-Suppe auf,
zündeten ein letztes Mal die Kerzen des Lichterkranzes an.

Nur noch einmal schlafen, dann kommt das Christkind, sagte die Kleine noch.
Wenn es so weiter regnet, muss es mit dem Boot kommen.

Ja - hoffentlich nicht.


Sonntag, 16. Dezember 2012

Der Fluch der Totenleserin - Rezension





 Der Fluch der Totenleserin
(der Link führt euch zu amazon)


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (1. März 2012)
  • Autorin: Ariana Franklin

Das Buch ist die Fortsetzung des Roman " Die Totenleserin "  und
begleitet die " erste Pathologin des Mittelalters " und Geliebte des
Bischofs auf einem weiteren Abenteuer.
Ich liebe historische Romane. Ariana Franklin hat mich in ihren Bann gezogen,
die Geschichte ist sehr spannend erzählt.


Klappentext:
Außer sich vor Wut nimmt Adelia den Befehl Heinrichs II. entgegen, seine Tochter nach Sizilien zu begleiten. Die Reise ist lang und gefährlich. Doch mehr als Kriege und Pest beunruhigen Adelia die heimtückischen Morde, die in dem riesigen Tross passieren. Trachtet man der Prinzessin nach dem Leben? Weiß einer von dem geheimnisvollen, magischen Schwert, das die Prinzessin mit sich führt? Und warum versucht jemand, Adelia als die Mordverdächtige aussehen zu lassen? Die gewitzte Pathologin spürt, wie eine unsichtbare Gefahr ihr immer näher kommt, doch sie kann den wahren Mörder nicht enttarnen. Als Adelia aufgrund ihrer Arbeit in Frankreich von einem Bischof als Ketzerin bezeichnet und zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt wird, sieht sich ihr größter Feind in der Gefolgschaft der Prinzessin endlich am Ziel. Er wird sie leiden und sterben sehen ...





Montag, 10. Dezember 2012

Schimmel an der Wand

In den letzten Tagen kam ich nicht zum Bloggen.
Am Freitag morgen schlug ich die Augen auf und mein Blick fiel auf das einzige Bücherregal, das ich in meinem/unserem Spiel/Schlafzimmer habe.



Die Wand über meinem Regal nass.
Als ich die Bücher weg nahm, Schimmel an der Wand und den Büchern.







Die Wand war schon öfter nass und der vom Vermieter beauftragte Dachdecker kann den Fehler nicht finden.
Ich hänge an jedem einzelnen Buch.
Dieser Beschädigungen schmerzen mich in meiner Seele.

Zum wiederholen Mal in diesem Jahr ist diese Wand nass . Das ist sehr deprimierend.
Für kurze Zeit sprang in ich mein Jammertal.
Und auch wieder heraus.

Meine Nachbarin nahm mich heute morgen auf einen Einkaufsfahrt in die nächste Stadt mit  Auch ohne Einkauf meinerseits, tat dieser Tapetenwechsel mehr als gut.
Mit gequältem Lächeln inspizierte der Dachdecker den Schaden.Gefunden hat nichts, aber mal was neues ausprobiert. 

Der Vermieter wird, wenn die Wand wieder trocken ist, tapezieren lassen - bis zum nächsten Leck.

Das Wochenende war entspannend. Die großen Geschwister waren Samstag gemeinsam mit dem Novemberkind im Schnee unterwegs, den verregneten Sonntag verbrachten
wir mit Nichtstun.

(Nachtrag Januar 2018 ...die Wand ist wieder nass )

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Blackout...was wäre wenn



pixabay 


Gestern habe ich in den Nachrichten einen Bericht gehört, in dem ging es um die Sorge ohne Strom dazustehen. Während die einen es als Panikmache darstellen, denkt die andere Seite, dass genau das passieren wird. Zu Wort kam ein älterer Mann, der wohl am gestrigen Morgen einen Stromausfall mitgemacht hat.

Flüchtig dachte ich am PC sitzend darüber nach, was es denn für mich bedeuten würde. Das erste was mir einfiel war - kein PC - kein Kaffee.

Vorhin kam ich vom Kindergarten nach Hause und es war noch nicht wirklich hell. Ich betrat meine Wohnung und beschloss mal kein Licht an zuschalten.

Das erste Gefühl : Angst
Ich stehe in meiner eigenen Wohnung. Ich weiß, niemand ist hier, alle zur Arbeit oder Schule.
Trotzdem beschleicht mich das Gefühl Angst - hier ist jemand außer mir und dem Hund.
Ich mag gar nicht in das Gefühl reingehen. Beherrsche mich und schalte das Licht nicht an.
Die Diele ist wirklich dunkel und ich ziehe Jacke und Schuhe aus und räume sie weg. Ich kann doch etwas schemenhaft sehen. Die Garderobe, den Schuhschrank.
Ich betrete das Wohnzimmer. Die Gardinen vor der großen Fensterfront hatte ich am Morgen schon geöffnet und so bahnt sich das Tageslicht seinen Weg in meine Wohnung. Alles grau und schwarz. Umrisse.
Stille. Drückende, ungewohnte Stille. Kein Radio läuft. Von draußen dringen Stimmen der Schulkinder und Fahrgeräusche herauf. Also doch nicht wirklich still. Nur ruhiger.

Ich betrete die Küche, auch hier ist es vom Tages grau erhellt. Ich räume den Frühstückstisch ab und stelle es in die Spüle.
Spülen geht nicht, da ich noch zu wenig sehe.

Zeit für Gedanken

Ohne Strom hätte ich jetzt kein heißes Wasser. Keine warme Wohnung, denn ich besitze keinen Holz- oder Kohleofen. Nur eine Heizung .
Die Wohnung wäre also ohne Strom kalt.
Ich überlege was heute zu Kochen ist. Ohne Strom würde der Herd nicht funktionieren und auch nicht der Kühlschrank.
Mmmh.
Ich betrete die Schlafzimmer. Meins und das der Kinder. Sammle dreckige Wäsche ein. Stopfe sie in die Waschmaschine. Alles nimmt seinen Lauf. Das geht auch im Halbdunkel. Aber ohne Strom ...

Ich habe einen Traum . Als Selbstversorger zu leben.

Ich wüsste noch nicht mal wie man Strom erzeugt. Habe keine Ahnung wie fließend Wasser in mein Zuhause kommt. Ich esse gerne Fleisch, Eier und trinke Milch. Aber, das Tier großziehen und schlachten - ich habe keine Ahnung.
Brot selber backen - woher nehme ich die glutenfreien Zutaten, wenn ich sie selber anbaue müsste.

Ich komme zu dem Schluss, dass ich sehr dankbar bin, dies alles nicht tun zu müssen. Ich habe eine Wahl. Ich kann mein Gemüse in einem Garten selber anbauen. Ich kann aber auch zum Gemüseladen gehen und einkaufen. Und dort entscheiden ob mein Essen aus der Region oder woanders her kommt.

Und während ich mir ein Glas Wasser trinke, dass ich nicht erst mit dem Eimer aus dem Brunnen holen musste, sondern das ich mir am Wasserhahn fülle, denke ich

Mir geht es gut.