Montag, 23. Dezember 2013

Auf Wiedersehen in 2014

Ich hab schon länger Zeit nicht mehr geschrieben und das wird wohl in nächster Zeit
auch so sein.
Hier in der Familie geht es sehr turbulent zu und darüber zu posten ist mir im
Moment zu anstrengend. Weil beim Niederschreiben kommen mir die traurigen
Gedanken wieder hoch und das Abschalten fällt mir schwer. Es geht hier hauptsächlich
um Ablöseprozesse von mir als Mutter zu meinen Kindern. Das ist zur Zeit sehr anstrengend.

Nach dem Konzert bin ich nicht wieder zum Chor gegangen, anfangs wegen der Zahnschmerzen
und dann weil sich bei mir im Inneren etwas ändert.
So werde ich auch zukünftig das alles sehr einschränken.

Wir feiern in diesem Jahr auch nicht wirklich Weihnachten. Kochen was zusammen und wollen
hinterher nett zusammen sitzen. Geschenke gibt es nur für die Kleine. Der Baum wurde heute
gekauft, aber ich habe ihn nicht geschmückt, vielleicht macht es jemand anderes.

Einen Vorsatz für das nächste Jahr gibt es auch schon. Ein paar Frauen und ich wollen uns regel-
mäßig treffen um gemeinsam die Jahreskreisfeste zu feiern. Ob ich hier darüber berichte , weiß
ich noch nicht. Wen es interessiert, der darf mich aber gerne privat anschreiben.

Anschreiben bzw. Schreiben werde ich wieder mehr offline.
Hierim Blog , habe ich das Gefühl, es ist immer diesselbe Handvoll Frauen die sich mit mir
austauschen und wenn diese interessiert sind, geht das auch herkömmlich über
Brief oder e-mail.

Ich wünsche allen die diese Zeilen lesen, eine wunderbare Zeit zwischen den Jahren.
Egal wie ihr sie begeht.
Mir geht es gut und ich werde weiterhin darauf achten, dass es mir gut geht. Sonst tut
es ja keiner.

Vielen Dank für die vielen guten Begnungen in 2013 - bis zum nächsten Jahr.

die Sammlerin

Sonntag, 1. Dezember 2013

Rückblick

Die letzten beiden Wochen waren recht turbulent.

Da war zum einen unser Konzert, das so klasse war. Während des Singens stand ich einen
Moment ganz ergriffen zwischen all den Sängern und Sängerinnen und dachte: So etwas habe
ich mir immer gewünscht. Ein Teil von etwas wunderbares zu sein. Etwas das anderen
Menschen Freude macht und ihr Herz berührt.
Dieses Gefühl kann mir keiner mehr nehmen.

Und dann ist da noch meine Zahngeschichte, die am vergangenen Donnerstag ihr Ende
genommen hat.
Der Zahn ist raus. Nachdem schon vor dem Konzert gar nichts mehr ging, fiel die Ent-
scheidung am Dienstag und Donnerstag war er raus.
Auch hier war ich ganz überrascht über das Gefühl, als die Helferin mir sagte:
Der Zahn ist raus.
Ich kann es nicht wirklich verstehen, aber mein ganzer Körper hat sich gefreut.
Die Aktion selber dauerte mit Betäubung keine 25 Minuten und jetzt hoffe ich
das alles einfach nur heilt .
Leider muss ich feststellen, dass ich , was meine Zähne angeht, in den letzten fünf
Monaten zum Hypochonder geworden bin. Ich muss mich echt beherrschen nicht
alle halbe Stunde nachzusehen. Und obwohl meine Schmerzen immer weniger
werden, sehe ich Entzündungen und Eiter wo höchst wahrscheinlich nichts ist.
Und obwohl der Chirug gesagt hat, nachdem die Betäubung raus ist, können
sie alles essen , es muss nur weich sein, habe ich mich durch die Internetlek-
türe total verunsichern lassen. Ich meide alle Milchprodukte, weil ich es im
Internet gelesen habe.
Das zeigt mir ganz deutlich, wie schlecht es mir geht. Ich bin aus meiner Mitte
und meiner Kraft.

Auch mein Termin bei meinem Lieblingsamt fiel in die letzten zwei Wochen und
ich bin angenehm überrascht. Eine Mitarbeiterin die sehr viel Verständnis für
meine seelische Krise hat und mir sogar eine Brücke gebaut hat. Ich muss noch
Rücksprache mit meiner Ärztin nehmen, aber ich denke ich werde über diese
Brücke gehen.

Dann war da noch gestern der alljährlich Auftritt des Kindergartens bei der
örtlichen Frauengemeinschaft.
Es ist nicht zu fassen. Unser Kindergarten ist fünfgruppig, hat ca. 100 Kinder
und nur einige wenige Kinder
( davon ein Geschwisterpaar und ein Kind der Erzieherin)
durften teilnehmen. Durften -weil es wollten mehr Kinder, aber die Eltern
hatten entweder keine Zeit oder keine Lust für diesen 30-Minuten-Auftritt.
Schade - denn die Frauengemeinschaft spendet jedes Jahr einen ordentlichen
Geldbetrag und so kann der Kindergarten "Danke" sagen. Da steht auch auf dem
Info-Zettel , aber es hat nicht mehr Kinder gebracht.



Unsere Kleine ist die äußere Nikoläusin mit Zöpfen .





Dienstag, 19. November 2013

Schon wieder beschenkt

 Einbruch in unserem 6-Familienhaus.
Irgendjemand ist in der vergangenen Nacht in unsere Keller eingestiegen
und hat zwei davon aufgebrochen.
Einer davon war meiner.
Nichts wurde geklaut. Die Fahrräder nicht, meine neue Küche nicht und mein
alten Oma-Ofen , tja der war wohl, weil massiv , zu schwer.

Den Nachbarkeller hat es schlimmer getroffen. Das Werkzeug wurde geklaut.
Schlagbohrer und Kleinigkeiten. Die Nachbarin hatte sofort einen Verdacht und
hat den auch lauthals der Polizei gegenüber erwähnt.
Ich hatte Einwände, denn ich finde es schlimm ( selbst wenn mein Bauchgefühl
zustimmt) einen anderen Menschen zu beschuldigen, wenn es nicht beweisbar ist.

Ich finde, ich habe Glück gehabt. Nichts, was für mich von Wert ist, wurde entwendet.
Ich bin auch nicht wirklich empört oder verärgert. Die Türe wird von Vermieter repariert
und ich nehme mir Zeit über das Eingelagerte noch einmal nachzudenken .

Meine Nachbarin regt sich auf, ärgert sich, das Werkzeug ihres Lebensgefährten ist weg.
Ihre Türe wurde aufgebrochen. Sie hat das Gefühl, in diesem Haus ist nichts mehr sicher.

Während ich das Gefühl habe , jemand hält seine schützende Hand über mich, fühlt sie
sich ausgeliefert.
Es ist genau jene Nachbarin, die zur Mentalität neigt, nehmen was man kriegen kann.
Angebote, Schnäppchen, Sozialleistungen - ist doch egal ob ich es brauche, ich nehme
es mir. Und mit all dem hat sie soviel Stress. Verlustängste. Wenn sie ihre Leistung am Anfang
des Monats nicht bekommt, ist da immer noch ein Gehalt das ihr den Rücken stärkt.
Ich habe mir immer gedacht, dass dies auf sie zurückfällt. Aber das es so heftig wird,
wie in der letzten Zeit hätte ich nicht gedacht. Ich möchte da nicht näher drauf eingehen.
 Ich fühle mich beschenkt, dass mir nichts Schlimmes passiert ist.

Und noch ein Geschenk habe ich heute erhalten.

In jedem Jahr werden im Kindergarten sogenannte Fotomappen angefertigt.
In diesem Jahr kostet sie 20,00 Euro und als ich die Fotos der anderen gestern sah,
dachte ich mir.- 20,00 Euro mag ich nicht dafür ausgeben. Habe ich auch gerade
nicht. Wenn ich morgen die Mappe der Kleinen sehe, suche ich mir das schönste
Foto aus und gut ist -.
Heute morgen schaue ich mir die Mappe an und alle Bilder gefallen mir. Ich sage
der Erzieherin, dass ich die Mappe erst am Nachmittag bezahlen kann und sie dann
mitnehme.( Ich wollte mir das Geld von meiner Mutter leihen .)
Erstaunt schaut sie mich an und sagt: Wieso , die Mappe ist schon bezahlt.

Ich kann mir denken, wer mir dieses Geschenk gemacht hat. Heute nachmittag werde
ich mich bei ihr bedanken. Eine Frau mit einem großen Herzen.

Gestern hatten wir mit unserem Chor die große Probe mit dem Symphonieorchester.
Eine Mitsängerin wollte mich abholen. 19.00 Uhr war ausgemacht. 19.30 Uhr sollte die
Probe beginnen. Als sie um viertel nach noch nicht da war, habe ich bei ihr zu Hause
angerufen. Nein , sie ist schon unterwegs. Um halb acht, dann klingelte mein Handy.
Ihr Mann. Es täte ihm furchtbar leid, seine Frau hätte mich wohl vergessen und gerade
aus Holland ( 20 Minuten Fahrt) angerufen. Er kommt mich holen und fährt mich
nach. WOW .
In der ganzen Zeit, als ich draußen an der Straße zuerst auf die Frau und dann auf
den Mann wartete, im Dunkeln und in der Kälte, hatte sich mein Nachbar zu mir
gestellt. Er kam vom Einkaufen mit seinem Sohn und fragte warum ich dort
alleine stehe. Und dann hatte er beschlossen, mit mir zu warten. Als das Auto
kam ist er einfach in seine Wohnung gegangen. Er fand es nicht in Ordnung,
dass ich alleine im Dunkeln stand. Er erzählte mir , dass seine Frau in die Türkei
geflogen sei, weil der Vater im Sterben lag. Und er wegen der Arbeit nicht
bei ihr sein kann.
Mich hat es sehr gefreut, dass an diesem Abend Menschen sich um mich gesorgt
haben. Sonst ist das eher meine Art.
Wieder ein Geschenk.

Sonntag, 17. November 2013

Ausgepackt

Gestern hatte ich endlich Zeit und Ruhe um mich mit meinem neuem Spielzeug,
dass ich im Oktober zum Geburtstag geschenkt bekam, zu beschäftigen.

Noch nie habe ich eine Anleitung so in penibel gelesen und befolgt. Und ich
wurde mit Erfolg belohnt.




Am Schluss waren Ober- und Unterfaden einspannt und auf einem alten T-shirt
wurden die ersten krummen Stiche genäht.



Samstag, 16. November 2013

Landleben

Landleben ( von einer, die raus zog) - Autorin Hilal Sezgin


Das Buch hat mich sehr berührt, komischerweise musste ich bei der Danksagung sogar
ein paar Tränen verdrücken. Ich hatte das Gefühl mich von einer Familie zu verabschieden.

Zuerst dachte ich, als ich den Titel las, wieder ein Buch, dass das Landleben "verklärt".
Städterin zieht aufs Land, alles wird gut.
Ich wurde eines besseren belehrt und das Wort "lehren" passt sehr gut. Noch nie habe
ich über Tierethik nachgedacht oder gelesen. Ok, natürlich mache ich mir Gedanken
über Massentierhaltung, Vegetarismus und veganes Essen und Leben. Frau Sezgin
kauft sich gülleresistente Gummistiefel und erhält von da an einen Landwirtschafts-
katalog aus dem sie Auszüge beschreibt. Sie erzählt wie sie zu "ihren" Tieren kam und
wieviel Arbeit das Versorgen von Tieren macht , ohne das die Tiere nutzen. Aber auch
wie sehr sie diese Arbeit zufrieden macht.  Sie dürfen
einfach sein und kosten Geld ( das Frau Sezgin erst verdienen muss ) um Medikamente
und Ärzte zu bezahlen. Das alles nur um den Tieren ein Weiterleben anzubieten, denn
eine Garantie gibt es nicht. Die Schafe, Hühner, Gänse , die bei ihr leben brauchen
keine Leistung bringen , sie dürfen sein.
Das Leben im Dorf wird angerissen ( doch ich habe selbst in einem gewohnt und konnte
viel zwischen den Zeilen lesen) , auch ihre Zweifel ob dieser Schritt der richtige für
sie war, werden dem Leser nicht verschwiegen. 

Ich bin neugierig geworden auf die Autorin und habe sie im Internet gefunden. Dort
fand ich noch mehr Artikel zu Thema Tierethik die ich mir durchlesen werde. Und das
Buch habe ich sicherlich nicht zum letzten Mal ausgeliehen. Es wird ein Buch sein,
in dem ich immer mal wieder nachlesen möchte.





Sonntag, 10. November 2013

Leseraum

Ich bin eine Vielleserin und neige auch dazu mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen.

Zur Zeit sind es vier






Das Buch von Joel Dicker habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Meine
Freundin Alexandra, mit der ich mich zweimal im Jahr treffe, hat es mir empfohlen,
weil ihr Mann seit Tagen darin versinkt.
Ich hatte es mit, als ich wegen der Nierengeschichte im Krankenhaus saß und ich
muss sagen die halbstündige Wartezeit fühlte sich sehr kurz an.

Die Arena habe ich mir in der Bücherrei über Fernleihe besorgt. Auch dieses Buch
habe ich begonnen zu lesen und nur vier Wochen Zeit. Im Fernsehen kam vor einiger
Zeit "The Dome" und als ich sah, dass es dazu einen Roman gibt, habe ich die
Serie nicht geschaut . Die ersten 70 Seiten gestalten sich für meine Verhältnisse
etwas langatmig, was wohl daran liegt, dass der Pilotfilm 1:1 mit den ersten 70 Seiten
übereinstimmt.

Heute war ich mit der 4-jährigen in einer kleinen , katholischen Bücherei im Nachbar-
ort. Dort findet man ein ausgezeichnetes Kinderbuchsortiment und Romane. Und
was ich der Hammer finde, die sind , so klein sie sind, in unserer Städteregion Aachen
die ersten die Online-Leihe anbieten. Die große Stadtbücherrei in Aachen erst in 2014
und unserer Stadtbücherei ebenfalls erst im nächsten Jahr.
Dort fiel mir das " Das Orakel der Heilerin" wortwörtlich in die Hand und am "Landleben"
konnte ich nicht vorbeigehen.  Für diese beiden Bücher habe ich noch drei Wochen Zeit.


Und weil ich heute anscheinend voller Ideen bin, lege ich doch glatt noch einen Link an
und nenne ihn Lese-Raum.

Samstag, 9. November 2013

Was sonst noch passiert

Ich hatte ja bereits viel eher damit gerechnet, aber gestern
ist dann mit der Post von meiner Lieblingsbehörde eine
Einladung gekommen
Hört sich nett an . Einladung.
" Ich möchte mich mit Ihnen über ihre berufliche Zukunft unterhalten "

Meine Sachbearbeiterin ist super nett und sehr bemüht.
Und ich habe mir auch brav in den letzten Wochen Gedanken
gemacht was ich tun möchte. Womit ich mein Geld verdienen
möchte . Ich hoffe wir finden etwas, was auch mit der Behörden-
wirklichkeit übereinstimmt.

Im Prinzip bin ich im Moment genau das was ich sein möchte.
Hausfrau und Mutter.
Das lastet mich total aus und macht mich auch glücklich.
Nur, dass ich damit nicht wirklich aus meiner "Bedürftig-
keit" rauskomme.

Bedürftigkeit ... ich habe also Bedarf. Das stimmt.
Bedarf an Euros um meinem Lebensunterhalt und den
meiner vier Kinder zu bestreiten. Denn obwohl einer
Arbeitet und sehr viel Geld zu Hause abgeben muss,
damit die Behörde nicht zuviel zahlt und der andere
mit seinem Bafög und Kindergeld gut studiert, brauche
ich keine Hellseherin sein, um zu wissen, dass zumindestens
ein Sohn über kurz oder lang, weiter zu Hause lebt. Entweder
der Student der mit seiner Regelstudienzeit nicht hinkommt
oder der Auszubildende der nicht übernommen wird.
Also habe ich langfristig sogar viel Bedarf an Geld.

Bewerbungen habe ich schon etliche dieses Jahr geschrieben
und mich gefreut, wenn ich zumindestens eine Absage bekam
oder noch besser, die Unterlagen zurück.
Wieviele in den den Mülleimern deutscher Firmen unserer
Region gelandet sind, weiß ich nicht.

Es gibt auch einen Bedarf an meinem Können. Ich bin
gelernte Legasthenietrainerin und die werden zumindestens
in meinem näheren Umfeld häufiger gefragt.
Der Nachteil - es geht nur als Honorarkraft und das ist
der Behörde wieder zu wenig.

Bleibt also noch mein Können aus den Jahre 1988 - 2004 , lach.
Da habe ich als Bürokauffrau gearbeitet.
Auf die warten jetzt hoffentlich alle. Denn das soll ich machen.

Also bin ich ganz gespannt auf das Gespräch am 20.11.13 .
Vorher hab ich dann noch den Termin beim Zahnchirurgen.
Da mach ich mir aber keine Gedanken.
Und möchte auch keine Horrorgeschichten hören oder
lesen . Es wird schon klappen.
Obwohl ich seit vier Wochen ( bis auf die Untersuchung
letzte Woche) vollkommen schmerzfrei bin. Aber ich
vertraue meinem Zahnarzt.

In der kommenden Woche jährt sich der Todestag meines Vaters
zum 12. Mal . Wahnsinn. In meinem Kopf unterhalte ich mich
so oft mit ihm, dass ich tatsächlich immer wieder rechnen muss.
Er fehlt mir.

Und da ist noch meine Mutter. Die hat auch Bedarf. Und zwar
Tochterbedarf. Sie wird 77 und ist wirklich noch sehr selbst-
ständig. Aber es gibt Situation ( Banken, Versicherungen,
Behörden ) da hat sie großen Bedarf an mir. Sie lebt allein
und möchte Zeit mit mir/uns verbringen. Sie kann auch nicht
wirklich ihre Sprudelflaschen/kästen noch alleine nach Hause
schleppen und ihre Grünabfälle aus dem Garten fährt sie
komischerweise auch nicht mehr mit dem Rad zum Recyclinghof.
Also auch hier besteht Bedarf. Und für diese "Dienstleistung"
werde ich auch nicht entlohnt. Wollte ich jetzt auch nicht,
nicht das mich hier jemand falsch versteht.

Also Bedarf und Bedürftigkeit wohin ich schaue.

Manchmal schaue ich ganz neidisch in Richtung der Kindergarten-
mütter die so Mitte/Ende 30 sind . So das klassische Leben: Mann,
Haus/Wohnung, Kinder, Oma die Kinder hütet damit Mama dazu-
verdienen kann oder Mama geht gar nicht, weil Papa genug für alle
verdient. Hatte ich auch alles mal und dann werde ich echt neidisch.
Und schaue wehmütig auf die "gute, alte " Zeit. Heute bin ich
allein, trotz Wochenendbeziehung. Die meiste Zeit genieße ich
mein Leben, aber wenn dann Post wie o.g. kommt, dann ..

Nein, es ist gut wie es ist. Mit dem Mann, von dem ich mich scheiden
ließ, will ich nicht mehr zusammen sein. Und manchmal frag ich mich
ob hinter der Fassade der anderen auch so viel Unglück und Verlogen-
heit ist, wie das bei uns war. Zumindestens im letzten Drittel unserer
Ehe und wir waren fast zwanzig Jahre zusammen.

Das einzige was ich tatsächlich bereue, dass ich mit Anfang Zwanzig
meinen Beruf für die beruflichen Träume meines damaligen Mannes
aufgegeben habe. Aber das war damals meine Entscheidung. Und damals
fand ich es richtig.

So jetzt genug Geschwafelt.

Küche die erste

Während ich heute mal wieder mit dem Chor eine Goldhochzeitsmesse
musikalisch begleiten durfte, haben meine Kinder , mein Freund, mein "Schwiegersohn"
besagte Küche aus der Garage der Schenkenden abgeholt und in unserem
Keller eingelagert.
Da wartet sie jetzt auf ihren Einsatz. Geplant ist die Zeit zwischen den
Jahren. Wir werden sehen.
Außerdem ist jetzt auch noch ein Spülmaschine dazugekommen,
gebraucht für 20 Euro, fast neuwertig . Die Besitzerin hat sich aufgeregt,
dass ihr Mann ( ein Freund des Küchenverschenkers) so einen niedrigen
Preis genannt hat. Auch die Spülmaschine wartet auf ihren Einsatz im
neuen Jahr.

Dienstag, 5. November 2013

Schönes und weniger Schönes

Ja, Hell und Dunkel liegen so nahe beieinander.

Zuerst die gute Nachricht ... vor einiger Zeit hat mir jemand
sein Küche schenken wollen. Sie gefällt mir , aber ich habe
zur Zeit keine finanziellen Mittel um den Umbau ( APL usw.)
zu bezahlen. Also habe ich abgesagt.

Ist schon komisch, da habe ich mir nach der Kur gewünscht,
dass wir spätestens in zwölf Monaten nicht mehr in der Küche kochen
müssen, die mein Ex-Mann 1994 gebaut hat. Und dann klappt
es doch nicht. Während meine Tochter enttäuscht war, dachte
ich mir ... das wird.
Samstagabend kam der Anruf vom Küchenbesitzer. Seine Mutter
war zu Besuch und hat sich gewundert, das niemand eine so gute
Küche geschenkt haben möchte. Er erzählte von meinem Problem
und jetzt kommt es : Die Mutter hat beschlossen mir die Umbauar-
beiten zu finanzieren.
Originalton: Ob ich jedes Jahr Geld an irgendwelche Organisationen
spende oder jemanden helfe, der hier um die Ecke wohnt.

Ich sag Euch , ich habe jetzt schon Weihnachten.

Am Dienstag war ich beim Zahnarzt . Wiedereinmal wegen meiner
Wurzelbehandlung. Die läuft jetzt schon seit Juli dieses Jahres (
mit 5 Wochen Urlaubsunterbrechung ). Er sollte endlich geschlossen
werden. Doch beim Reinigen der Kanäle hatte ich einen kurzen
Schmerz.
Jetzt darf ich zum Kieferchirugen. Wurzelspitzensektion. Und das
14 Tage vor unserem großen Konzert. Klasse. Nächste Woche habe
ich erst mal ein Vorstellungsgespräch beim Chirugen. Und danach
die Woche ist Konzert. Vielleicht hab ich ja Glück. Da ich im Alltag
schmerzfrei bin, würde ich den Eingriff erst nach dem Konzert machen
lassen.
Eigentlich möchte ich gar nicht. Und ziehen auch nicht. Aber es geht
anscheinend nicht ums wollen .

So, dass war es heute von mir.
 

Montag, 4. November 2013

Blog auf Privat umgestellt

Hallo zusammen,

nachdem ich gesehen habe, welche Seiten mich "besuchen" und ich
mir nicht klar darüber bin, wie ich das stoppen kann, habe ich auf
Privat - Blogautoren umgestellt.
Wenn ihr jetzt Probleme habt meine Seite zu lesen oder zu
kommentieren, seit so nett meldet euch per mail bei mir.

Sie lautet: briganti39atgugelmailkom ( ihr müsst das natürlich richtig eingeben,
aber das wißt ihr ja )



Sonntag, 3. November 2013

03.11.2009

03.11.2009
Ein besonderes Datum für mich.
Und für ein kleines Mädchen.
Und für ihre sechs Geschwister.
Für ihren Papa.
Für ihre Oma.

An diesem Tag wurde unser kleines Mädchen geboren.
Sie hatte sich gesträubt und musste regelrecht gezwungen
werden.
Aber dann kam sie mit Schwung.
Und irgendwie ist unser beschauliches Leben seitdem
jeden Tag schwungvoller geworden.

Schön das es Dich gibt, kleine Prinzessin.

03.11.2009 ... Ankunft

Sommer 2013 ... in Bewegung ( das macht sie am liebsten)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gestrickt und so

Mein Schal ist also fertig.
Hier mal ein Eindruck von dem guten Stück.
Und somit auch so ganz nebenbei Punkt 46 meiner " 101 Dinge Liste"
erledigt.
Die Wolle , die ich verstrickt habe heißt "Olympia" und ist einfach super
zu verarbeiten. 


 
(Ja, ich habe die Augen zu. Der Fotograf hatte keine Lust auf ein zweites Bild
und kommentierte : Mein Schal ist so kuschelig, ich kann sogar im Stehen drin
schlafen )

Und dann ist da auch noch mein Geburtstagsgeschenk, dass ich
in diesem Monat erhalten habe.
Es juckt mich in den Fingern, es auszuprobieren, aber die
Nierenbeckenentzündung hat mich diese Woche erst einmal
ausser Gefecht gesetzt.


Und meinen Balkongarten belebe ich jetzt im Herbst auch noch
einmal. Nachdem ich ihn in diesem Jahr sträflich vernachlässigt
habe.

Wie ihr seht ist das Vogelhäuschen in Startposition und hat auch schon ein wenig
Futter. Ich stehe ja zur ganzjährigen Fütterung, wobei wir den Sommer immer aus-
lassen.
Die Blume rechts habe ich von meiner Nachbarin geschenkt bekommen. Und
die Blume rechts hat quasi überlebt .

Mit meiner Blogrunde habe ich auch wieder angefangen und natürlich bei  amala hängen-
geblieben. Dort gibt es für mich immer so viel zu lesen. Und auch zu lernen. Danke Amala
fürs Teilen . Auch wenn ich selber nicht vegan lebe, finde gerade diesen Post wieder sehr
spannend. Vor allem wegen der Verlinkung zu anderen Blogs mit der gleichen Thematik.
Und obwohl man ihr Buch bereits seit März 2013 erwerben kann, habe ich erst heute den
Link gesehen. In diesem Buch geht es um vegane Hexenküche im Jahreskreis. Einen Link
gibt es von mir aus davon nicht, da er zu a... ( Buchversand) führt und ich mich total dem
Kauf bei diesem Anbieter verweigere.

Und damit sind wir dann bei einem Thema, dass mich auch zur Zeit sehr beschäftigt.
Arbeitsbedingungen in Deutschland. Ich bin erschreckt über die Berichte meiner
Bekannten und Freundinnen, die alleinerziehend oder nicht , über ihre Arbeitsbedingungen
und Schikanen erzählen. Ich frage mich, was kommt da auf mich zu, wo ich mich doch
auch auf Arbeitsplatzsuche begeben muss. Ich war jetzt über zwanzig Jahre selbstständig
und es erschreckt mich, wie es Arbeitnehmern ergehen kann. Nennt mich blauäugig und
naiv, aber mein Fokus war bisher woanders hin gerichtet.

So, dass von mir heute. Möchte noch ein wenig Blogbesuche machen, bevor die Pflicht
als Mutter wieder laut ruft.



Montag, 14. Oktober 2013

Wieder zurück

Ich bin wieder zurück .
Im Prinzip seit dem 02.10., aber es geht mir gesundheitlich
nicht so gut.
Seit gestern ist dann auch noch eine Nierenbeckenentzündung
dazu gekommen.
Also, alles Bestens.

Mit der Kleinen war ich letzte Woche bei der U8.
Bei uns sind das immer zwei Termine.
Einmal für Seh- und Hörtest.
Einmal untersucht die Ärztin - quasi körperlicher Befund
und stellt ein paar Fragen.
Die junge Dame war sehr unmotiviert, was dazu führte,
dass wir jetzt zum Augenarzt dürfen und zum HNO, denn
theoretisch sieht sie grenzwertig und hört sehr schlecht.
(Ein Wunder das ich sprechen kann ) 
Und wie meinte das kluge Kind. Ich hatte keine Lust, wie
ein Baby zu sagen ,was ich für Bilder sehe. Ich kann das.

Ins Internet bzw. auf meinen Blog komme ich, wie ihr seht
auch wieder. Mir war nämlich das Passwort entfallen. Und
das ist hier dann nicht ganz einfach. Aber ... Passwort gefunden
und da bin ich wieder.

Die Kur an sich war ganz ok. Bis auf den Umstand, dass ich
von drei Wochen , die Hälfte mit einer heftigsten Bronchitis
ausser Gefecht gesetzt wurde. Und darum zumindestens viel
geschlafen habe.

Hier ein paar Eindrücke , in den nächsten Tagen kommt
noch mehr Bildmaterial.








Ausser fotografieren war ich auch noch anderweitig kreativ.

Mein Schal ist fertig und ich habe das Häkeln gelernt.

Mein Kurtagebuch wird wohl bald fertig sein. Ich habe in der Kur selber nichts daran machen
können, da ich die Fotos nicht ausdrucken konnte. Jetzt arbeite ich halt zu Hause daran.

Ach ... und jede Menge Postkarten habe ich verschickt.
Vielleicht bekomme ich ja auch bald welche .

Euch eine schöne Woche.

Sonntag, 8. September 2013

Wochenrückblick und -ausblick

So ... der letzte Wochenrückblick vor der Kur, dann wird es hier erst mal
was ruhiger.

Was das kreative Septemberprojekt angeht, sind einige Zutaten zum Tage-
buch gekauft und warten darauf in die Koffer verpackt zu werden.

Koffer: Den Koffer von meiner kleinen Mitreisenden habe ich gepackt
Ohne ihre Hilfe.Morgen wenn sie im KiGa ist, werden alle anderen Sachen
zusammengesucht.

Aber erst muss ich schon wieder zum Zahnarzt. Letzte Woche war ich
dreimal da . Montags drückte das Provisorium Nr. 3 und ich bekam Watte
rein, Dienstag schmeckte es komisch ... war aber Fehlalarm. Freitag dann
wieder die Watte raus , Provisorium rein . Bis jetzt alles im grünen Bereich,
außer dass jezt auf der anderen Seite oben ein Backenzahn schmerzt. Ich
trau mich schon gar nicht morgen anzurufen, die lachen sich sicher kaputt.

Zum Friseur möchte ich in den nächsten zwei Tagen auch noch. Frau kennt
das ja, du guckst in den Spiegel und stellst fest "zu spät " ich hätte gestern
gehen müssen. Auslöser der Kommentar der 16-jährigen: Ich würde mit so
einem Ansatz nicht mehr aus der Türe gehen. Na ja, bis zum Zahnarzt und
Friseur ...

Rückblick:

Trotz der ganzen Vorbereitungen und Termine habe ich es geschafft ein
ganzes Buch zu lesen. Dank meiner Nutzung der ÖPV , ich war allein
am Dienstag 2 Stunden unterwegs.

Gelesen:



und
James Patterson/Liz Marklund ....Letzter Gruß .
Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen und könnte vorne wieder anfangen.

Gekocht: Leckere Gemüsesuppe mit selbstgesammelten Kartoffeln, Möhren, Lauch
und Kohlrabi vom Bauern. Einfach nur lecker.

Gesungen: Lieder aus den 80gern heute morgen im Fernsehgarten und natürlich
die "Letzten Dinge " von Spohr für unser Chorprojekt.

Gespielt: Diese Woche weder zu Brettspielen noch zu meinem geliebten PC-Spiel
Zeit gefunden.

Gefunden: Die fehlenden Feenflügel der Barbie, was zu einer entspannteren Reise
führt.

So meine Lieben, ich wünsche Euch einen schönen Rest-September. Wir lesen uns Anfang
Oktober wieder.

Mittwoch, 28. August 2013

Und wieder ist Mittwoch

und eine Woche vorbei. Da möchte ich doch mal zusammenfassen,
was bei mir so los war. 

Das mit dem Waschmitteleinkauf hat noch nicht so geklappt.
Ich habe auch das Gefühl mir läuft die Zeit davon, da ich ja heute in
zwei Wochen in die Mutter-Kind-Kur starte und noch einiges organisiert
werden muss.
Letzte Woche war ich im ortsansässigen Drogeriemarkt und was ich nicht
verstehe, dort fand ich nur Waschmittel in Plastik. Selbst das Kompakt-
pulver und auch das Bio-Waschmittel war so verpackt.
Ich verschiebe das Waschmittel-Problem auf die Zeit nach meiner Kur,
in den Oktober.
Dafür habe ich dann heute zum erstenmal Milch beim Bauern gekauft.
Der hat zwar selbst keine Kühe, aber die Bauern unter einander sind ja
ganz gut vernetzt. Unsere Milch kommt jetzt aus dem ca. 90 km entfernten
Burscheid. Den Käse und Joghurt dieser Bauernkäserei kenne ich schon,
jetzt wird heute die Milch probiert.

Die Beerdigung der 19-jährigen, die ich noch nicht mal persönlich kannte,
hängt mir immer noch nach.
Es hat mich nachdenklich gemacht. Wie man hier auf dem Dorf sagt , war
es eine große Beerdigung und durch Zufall oder nicht, stand ich fast eine
halbe Stunde am Grab meines Vaters. Dort musste der Trauerzug vorbei.
Was mich in diesem Zusammenhang beschäftigt ist zum Beispiel das
Thema Grabpflege. Meine Mutter pflegt mit ihren 77 Jahren das Familien-
grab bereits seit 12 Jahren. Und möchte selber amerikanisch beigesetzt werden.
Einfach weil sie mir diese Verantwortung nicht aufbürden möchte.
Als da so bei meinem Vater stand, überlegte ich, ob ich es wirklich als Bürde
sehen würde, denn ich finde diesen Ort im Moment ein wenig als Rückzugs-
ort. Einen Ort an dem ich einfach so im hektischen Alltag nach dem Einkaufen
mit dem Fahrrad vorbeifahren kann und innehalten kann. Etwas was mir in
meiner Wohnung nicht so schnell möglich ist.

Ein anderer Gedanke der mich umtreibt ist, mein Verhältnis zu meinem
Patenkind. Der Patenonkel der 19-jährigen hatte ein sehr inniges und
hat auch auf der Beerdigung gesprochen. Ich kenne ihn als sehr
souveränen Menschen und war sehr berührt von seiner Berührtheit.
Mein Patensohn Marco ist jetzt 14 und ich habe so gut wie keinen Kontakt
zu ihm. Ich habe mich nach der Trennung und einem Streit mit seiner
Mutter sehr zurückgezogen.
Das möchte ich jetzt ändern, denn mir ist klar geworden, dass ich nichts
über ihn weiß. Vielleicht möchte er mich ja auch noch mal neu kennen-
lernen.

Gestern folgte Teil drei meiner Zahnbehandlung, wieder ein Provisorium,
erst nach der Kur soll die Behandlung abgeschlossen werden. Dieses Mal
lief es nicht so rund, habe ein wenig Druckschmerzen, aber das legt sich
hoffentlich in den nächsten Tagen.

Ich habe wieder begonnen täglich in meinem Tagebuch zu schreiben, zu
malen und zu kleben. Dann hab ich auch immer etwas Stoff für meine
Blogzusammenfassung am Mittwoch.

Was mir im Moment sehr gut gefällt sind verschiedene Podcasts von
anderen Bloggern. Es ist interessant ihre  Stimmen zu hören und die
Themen immer wieder interessant.
Reingehört habe ich dieser Woche bei Distel
und bei netzwirkerin .

Das Buch Ayla habe ich nun auch geschafft. Ich liebe es in der
Vergangenheit zu verschwinden und mir vorzustellen selber
zu dieser Zeit gelebt zu haben. 

Mittwoch, 21. August 2013

... und schon wieder vorbei

Letzte Woche fieberten wir noch dem großen Fest mehr oder weniger entgegen und
heute ist alles vorbei.

mein Sohn der Prinz und seine Freundin


Die Kette die er um den Hals trägt, trug vor 30 Jahren bereits sein verstorbener
Onkel . Der junge Mann ist sehr traditionsbewußt und war sich dessen ganz
bewußt.

Die 16-jährige hat sich natürlich ganz umsonst gesorgt. Es gab ein umfangreiches
Frühstück am Samstagmorgen mit vielen Freunden und einigen Familiemitgliedern
der großen Patchworkfamilie. 14-16 Leute saßen am Frühstückstisch . Und bis auf
mich, haben es auch alle geschafft, nicht vom bevorstehenend Prinzengedöne zu
sprechen . Das war nämlich ihr Wunsch.

Plastikfreier Einkauf immer wieder ein Thema. Habe jetzt einen Supermarkt gefunden
der Milch in Flaschen verkauft. Allerdings ist der Hersteller an anderer Stelle verrufen.
Ich ignoriere das jetzt mal und kaufe Flaschenmilch, bis dass ich eine Alternative ( die Kuh
auf dem Balkon vielleicht ) gefunden habe.
Joghurt pur und mit Frucht gibt es nur noch aus dem Glas , außer die Jugend kauft
ein. Der ist das nämlich piepen egal.
Aber verdammt - die Taschen sind mit Glas beladen ganz schön schwer. Und
dann auf dem Rad oder zu Fuß einkaufen. Da muss alles wohl überlegt sein.
In diesem Fall sehe ich meine Hausfrauendasein als absoluten Vorteil, da ich
den Einkauf anders planen kann, wie meine Freundin, die nach der Arbeit
es gerade so schafft rechtzeitig am Kindergarten zu sein und dann noch, neben
den übliche Terminen, einkaufen muss.  Und ein Kleinkind versorgen darf.
Heute stürze ich mich dann mal in den Waschmittelkauf. Selbst Öko-Waschmittel
gibt es in Plastik. Da bin ich gespannt drauf. Nächste Woche gibt es einen kurzen
Bericht.

Gelesen ... ausser der Fernsehzeitung und auf FB habe ich nichts. Hoffe das ändert sich
jetzt wieder.
Dafür nach langem noch mal Musik gehört. Also ganz gezielt eine CD eingelegt.
Simon und Garfunkel. Paris .  Herrlich. Das waren noch Zeiten.

Unser Chor hat zur Zeit Probenpause, so dass ich, wenn ich jetzt in den Gottes-
dienst gehe, einfach nur für mich sein kann. Gemeinsames beten verbindet und
trägt mich. Nachdem ich seit Anfang des Jahren (Dryade, wie lang ist es schon
her ? ) bei einem Spaziergang meine Antwort zur Glaubensfrage gefunden habe,
geht es mir spirituell richtig gut. Ich bin angekommen. Es ist tatsächlich  so, mein
Glaube trägt mich und hilft mir besonders in den schweren Stunden.

Am letzten Freitag ist auf A 61 eine 19-Jährige tödlich verunglückt. Sie selbst
nur Beifahrer, der Fahrer schuldlos. Und doch ... wir müssen sie am Samstag
beerdigen , ist sie doch die Tochter einer Chorschwester. Ein schwerer Gang besonders
für die gläubige Familie. Da mache ich mir seit Tagen Gedanken. Wie dankbar
ich bin, das mein Sohn am Montag von seinem RockNHeim-Event unbeschadet
zurückkam. Und wie furchtbar so ein Verlust ist.








Donnerstag, 15. August 2013

Das Schützenwochenende kommt mit großen Schritten auf uns zu.
Gestern wurde bei den Großeltern meines Sohnes geschmückt.
Dort wird er am Sonntag zum großen Festzug mit seiner Freundin,
die ihn begleitet, abgeholt.
Sogar sein Vater kam um die Großeltern zu entlasten.
Hätte ich mir vor fünf Jahren noch nicht vorstellen können.
Aber, obwohl er der Part unserer Ehe war, der durch sein Verhalten
unsere Ehe beendete, durfte ich sehen, dass er mit der Situation auch
nach acht Jahren nicht wirklich umgehen kann.


 Auf diesem Foto sieht man die Helfer aus den verschiedenen Vereinen.
Die zukünftige Prinzessin hat eine Flasche in der Hand. Später auch Grün zum
Schmücken.

Der Rahmen fürs Tannengrün. Links auf der Leiter der Prinz, rechts sein Vater.
Das Haus selber ist von 1913 und die Front steht unter Denkmalschutz.

Vater bei der Arbeit

Mutter bei der Arbeit

Von dem Gesamtwerk gibt es Fotos, aber darauf sind die Menschen zu gut
zu erkennen.

Was ich an diesem Abend und in den Tagen davor lernen durfte.
In Stresssituation brökelt so manche Fassade und man lernt Menschen
richtig kennen.

Was sonst noch in der vergangenen Woche passierte :

Der Student macht zwischen seinen Wochenendevents Urlaub bei Muttern
und das ist sehr schön.
Meine Nerven sind zum Reißen angespannt und ich brauche dringend Ruhe.
Das nächste Geburtstagskind ( 17.08 ) hat auch die Nerven blank, weil sie
Angst hat im Trubel unter zu gehen und vergessen zu werden.
Die Kleine ist ein Bärenkind und ist ganz schön geschafft von den neuen
Eindrücken.
Gelesen habe ich nichts - hänge im Ayla-Buch fest.
Bin froh, dass ich jede Woche zu meiner Psychotherapeutin kann - alles
andere wäre Wahnsinn.
Habe einen Ersatz für die Coca-Cola in der Plastikflasche gefunden. Der
Student aus Köln führte fritz-kola ein. In einer Glasflasche.
Mit Stevia .  Sehr gut.
Jetzt muss das nur noch in den Alltag integriert werden.
Das Wetter ist super und ich fahre viel Rad, da das Auto stehen bleibt.
Gerade jetzt scheint die Sonne so ins Wohnzimmer ( es ist 19.34 Uhr)
das ich den Bildschirm kaum erkennen kann.

Euch allen eine schöne Woche. 



Mittwoch, 7. August 2013

Regentag

Heute ist ein Regentag und alle im Haushalt verschlafen ihn - irgendwie.
Die letzten Tage waren sehr warm und hier hat  heute keiner
so richtig Lust etwas zu tun.
Der Patient ist wieder gesund, bisher sind familär keine weiteren Krank-
heitsfälle dieser Art zu vermelden.
Die Kleine trägt eine Halskrause, seit gestern, weil sie sich  den
Hals verrenkt hat. Je nachdem wie sie den Kopf dreht schmerzt es sie heftig.

So langsam wird der zukünftige Schützenprinz nervös, nächste Woche ist seine
Woche. Am Samstag, den 17.08. ist Krönung und Ball und die Vorbereitungen
laufen. Gott sei Dank habe ich nicht so viel damit zu tun, das regelt er mit dem
Verein selber. Und auch sein "Erzeuger" so nennt er ihn, packt mit an. Liegt
an der Familienmentalität - alles tun, damit die Leute sehen " Hier ist alles
bestens " .
Ich habe dann eher Stress mit dem 16. Geburtstag meiner Tochter, der auch
am 17.08. stattfindet. Das Geschenk muss noch besorgt werden
und gerade jetzt streikt das Auto.
Für mich eine Umstellung auf Bus und Fahrrad, aber nach 48 Stunden war
ich tatsächlich wieder in meinem ICH-HAB-KEIN-AUTO-TROTT. Bis
vor einem gutem Jahr hatten wir ja keins.
Mir sind die Spritkosten in letzter Zeit so auf den Keks gegangen, dass ich
hier schon von sich erfüllenden Gedanken sprechen kann.

Meine Zahnbehandlung dauert noch an, bisher aber vollkommen problem-
los und heute habe ich zum ersten Mal nach zwei Wochen total vergessen,
dass ich ein Provisorium drin habe und einfach gegessen bzw. Zähne
geputzt. Mein Zahnarzt ist bis Ende August in Urlaub ... alles wird gut.
(siehe sich selbsterfüllenden Gedanken - lach)

Beim täglichen Einkauf mache ich mir immer mehr Gedanken um plastikfreie
Lebensmittel . Eine Extra-Rubrik will ich aber nicht öffnen, davon gibt es
im Internet doch schon genug.

Und dann habe ich noch zwei Bücher gelesen : " Der letzte Bissen " und
"Plastikfreie Zone " . Aber das schrieb ich ja in im letzten Post.
Als nächstes stehen "Ayla und das Lied der Höhlen " und " Momo " an.
Bis auf Momo sind alle Bücher geliehen, Momo bekomme ich im
Retro-Look von einer Freundin geschenkt. Es liegt noch bei ihr zu
Hause und muss den Weg zu mir finden.

Was gibt es sonst noch von mir zu vermelden:
Die ersten drei Sommerferienwochen neigen sich dem Ende zu. Nächste
Woche beginnt auch der Kindergartenalltag wieder . Rückblickend muss
ich sagen, bisher waren es sehr schöne, entspannende Ferien zu Hause.

Euch eine schöne Woche, bis zum nächsten Mal.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Schaff´dir Kinder an ...

... und Du lernst immer dazu.

Diesmal beim Thema Infektionskrankheiten.

Nachdem ich so froh war, dass zwei von drei Kindern in Urlaub sind und es hier etwas
ruhiger zuging, ist es jetzt um so hektischer.
In der Jugendgruppe hatte ein Kinder (vom Betreuer) die HandMundFußKrankheit.
Wer mag, kann es selber googlen. Ich war noch völlig unbedarft und kannte sie nicht.
Meine Mutter schon. (Kriegszeit und danach)

Es ist jetzt müßig darüber zu klagen, dass der Betreuer nicht mit seinem Kind abgereist
ist, weil der Arzt vor Ort nicht dazu geraten hat.
Fakt ist, das ein Kind sich bereits während der Fahrt angesteckt hat und seit heute morgen
mein Sohn auch dabei ist. Dumm für ihn, dass heute sein erster Arbeitstag gewesen wäre.
Aber vor lauter Jucken hätte er sich wahrscheinlich sowieso nicht konzentrieren können.

Und so achten wir jetzt auf größtmögliche Hygiene und harren der Dinge die da
hoffentlich nicht noch kommen.

Allerdings frage ich mich, warum so viele "ausgerottete" Krankheiten wiederkommen
Gegen diese Krankheit gibt es keine Impfungen. Sie überträgt sich wie ein Schnupfen.
Aber sie kommt immer häufiger vor, dass erzählte mir sowohl die Kinderärztin , als
auch der Hausarzt. Meistens im Sommer, wenn es warm ist.




Samstag, 27. Juli 2013

Ich bin noch da

Hallo ... ja, ich bin noch da.

Aber das Leben brummt, die Sonne scheint und die Kinder haben Ferien.
So vergeht die Zeit im Flug und wenn ich dann abends zur Ruhe komme,
wartet ein Stapel Bücher auf mich.

Heute Abend ist nun Fußball im Fernsehen und ich kann an den PC ohne
ein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich die wenige Zeit, die der Mann
und ich gemeinsam haben, auch noch am PC verbringe.

Seit meinem letzten Eintrag ist einiges passiert ...

  • die große Tochter hat ihren Schulabschluss ( Fachoberschulreife
  • mit Qualifiaktion für die Oberstufe geschafft) und sich entschlossen
  • das Abitur in Angriff zu nehmen

  •  die kleine Tochter wechselt nun innerhalb des Kindergartens von
  • der Familiengruppe in eine Regelgruppe. Das ist für sie sehr auf-
  • regend, denn in der Familiegruppe war sie seit ihrem ersten Geburtstag.
  • Die Trennung von "ihrer" Claudia fällt ihr schwer. Und mir auch.
  • (Und das beim vierten Kind)

  • Ich, die ich immer solche Angst vorm Zahnarzt habe und auch Angst
  • vor dem Verlust ihrer Zähne hat, ist seit einer Woche richtig geschlagen
  • mit Zahnschmerzen und Wurzelbehandlung. Da ich ein wenig Hypochonder
  • bin, laufe ich nun seit Freitag mit einem Provisorium und habe Angst, 
  • dasselbige vor dem nächsten Termin zu verlieren . 

  • Unsere Oma war bei ihrem regelmäßigen Check-Up und ist nun mit fast
  • 77 Jahren auf dem Weg zu diversen Ärzten, weil ihre Hausärztin das
  • für nötig hält. Erste Anlaufstelle waren ein Hautarzt und ein Chirurg.
  • An einer Stelle im Gesicht musste Haut entfernt werden, Verdacht auf
  • Weißen Krebs. Bis dato wusste ich nicht, das es so eine Bezeichnung 
  • überhaupt gibt. Es war eine aufregende Zeit, denn sie ist Schlaganfall-
  • patientin und musste eine zeitlang einige ihrer Medikamente absetzen. 
  • Das stresste sie zusätzlich und brachte mich wieder einmal an den Punkt
  • über unsere gemeinsame Zukunft ( was wird aus Oma, wenn sie nicht mehr 
  • kann  ) Gedanken zu machen.
Das sind nur einige der großen und kleinen Dinge die mich beschäftigen.
Zur Zeit lese ich die beiden Bücher " Der letzte Bissen " und "Plastikfreie
Zone " .
Da das Internet ja "Neuland" ist, muss ich mir Gedanken machen, in wie weit
ich damit Leben möchte "überwacht" zu werden. Und wo ich ansetzen kann
und will, um "den Großen Bruder" einzuschränken. Seit einigen Monaten
zahle ich zum Beispiel nicht mehr mit Karte und bestelle nicht mehr im Internet.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich , an der Kasse erst mal rechnen musste,
ob das Geld reicht.

Dann arbeite ich noch an einem Hochzeitsgeschenk, das mit meinem Hobby
Familienforschung zu tun hat ( das Brautpaar ist nicht im Internet unterwegs )
und an einer Überraschung für eins meiner Kinder. Darüber schreib ich nichts,
denn man weiß ja nie, wann die Kinder sich für das Treiben der Mutter
entscheidet.

Fazit: Das Leben brummt, die Sonne scheint und trotz Zahnproblemen ging
es mir in der vergangenen Woche richtig gut.







Dienstag, 18. Juni 2013

Kur bewilligt

Ich freu mich wahnsinnig.
Nachdem im Frühjahr die Kur abgelehnt wurde, hatte ich Widerspruch
eingelegt.
Jetzt kam der Bescheid, am 11.September 2013 geht es los.
Bad Schönborn ist mein Ziel.


Montag, 10. Juni 2013

Josef Kirschner ... immer wieder gern gelesen

Hin und wieder krame ich in meinen "alten" Büchern und da fiel mir heute
nach  gezieltem Suchen eines meiner Lieblingsbücher entgegen.
Dieses Buch begleitet mich seit frühester Jugend und liegt bei Umzügen
immer in den ersten Kartons die wieder ins Regal geräumt werden.

Es ist ein schmales, dünnes Taschenbuch mit dem Titel
" Die Kunst, ohne  Überfluss glücklich zu leben " von Josef Kirschner

Gerade heute so aktuell wie nie.

Montags ist mein Kinderzimmeraufräumtag. Gerade da fallen mir meine
eigenen Konsumsünden in die Hand.
Das Kind ist noch keine vier Jahre und ertrinkt in Büchern, Plastikpuppen
mit Kleidergröße - 0 , Stofftieren, Puppenbabies ( es sind sechs Stück und
sie wurden gestern alle im Wohnzimmer an- und auszgezogen, gefüttert
usw.) Das alles kauft sie nicht selber, sondern sie bekommt es von mir
und anderen Familiemitgliedern gekauft oder aber, gerade Frau B. und
Herr K., von den großen Schwestern vererbt.
Darum lesen wir z.B. abends auch nicht nur ein Buch und über Tag wird
auch gelesen. Sprich von mir vorgelesen.
Und noch etwas ist mir aufgefallen. Es gibt eine Ecke, da stapeln sich die
Sachen, für die ich sie noch zu jung/klein halte, aber schon mal gekauft
habe ( auch hier meistens Bücher, Malbücher, CD´s ). Oder sie bekommt
wunderschöne Knete geschenkt, die sie mit 3 Jahren gerne vermischt und
irgendein Erwachsener ( auch ich) sagt dann, die ist zu teuer . Knete doch
mal mit einer Farbe. Und dann werden auch diese Spielsachen wegge-
stellt und nur auf Bitten und Betteln der Besitzerin ...
Liest sich doof, fühlt sich doof an, ist doof.

Heute habe ich es geändert. Bücher die für sie sind, sind in ihren Kisten
und ihrem Regal.
Bastelkram ( bis auf Schere und Kleber) ist verfügbar und es gibt einen
Tisch an dem sie immer , wenn sie will, basteln kann.

Mir ist wichtig, dass sie lernt, dass Papier eine Ressource ist, mit der
gehaushaltet werden soll. Aber warum sparen am Bastelpapier. Wenn
ich meinen Schreibtisch anschaue, dann graut es mir, mit so einer
Papierwust werde ich tot geschlagen.

Was den Puppenkonsum angeht, da möchte ich einen anderen Weg
gehen. Frau B. ist ja immer nur im Komplettset mit tollen Prinzessinen-
kleider zu erhalten. Die Kleidung die man so bekommt, macht nicht
soviel her. Letztens auf dem Flohmarkt, gab es eine Kiste nur mit
Kleidern, selbstgenäht. Wer , in diesem Haushalt wollte endlich
nähen lernen ?
Und stricken und häkeln geht ja auch. Hoffe ich.
Genauso werden wir es mal mit den Babies versuchen. Obwohl
die dank der großen Schwestern gut eingedeckt sind.
Auf dem Wunschzettel stehen Betten für die Puppenbabies.
Auch da wird mir noch was einfallen oder vielleicht kommen
ja auch von den Lesern ein paar Tipps.

Dienstag, 4. Juni 2013

Kultur und 101 Dinge

In der letzten Woche habe ich wieder ein Buch zu Ende gelesen.
Es heißt " Die verlorene Bibliothek " von A.M.Dean.
Ein packendes Buch über die verlorene Bibliothek von Alexandria.

Und dann ist da noch das Hörbuch " Er ist wieder da " gelesen von
Christoph Maria Herbst. Das Buch war nie ein Thema für mich, aber
das Hörbuch. Ich bin ein Fan von Herbst wenn er bei "Switch" Herrn
H. parodiert.
Herr H. reflektiert die heutige Zeit. Ich hab mir die zweite CD im Auto
anhören wollen, aber leider treibt es mir vor Lachen die Tränen in die
Augen. Und dann verfahre ich mich auch noch in meiner Heimatstadt,
weil ich seinen Ausführungen lausche.
Lange nicht mehr so gelacht.
Natürlich ist es auch böse. Aber wie sagt T. immer, mein Humor ist
schwarz.

Aber manche Sachen gehen gar nicht. Zum Beispiel auf CD 4. Ich
geh da jetzt nicht näher drauf ein, weil ich keine Diskussion lostreten
will. Aber das ist mir zu rassistisch.



Montag, 3. Juni 2013

Traditionen

Für eine Familienforscherin, die sich mit der Familiengeschichte und Traditionen beschäftigt, ist es schön zu sehen, dass nicht alles spurlos an den Kindern vorbeigeht.
Das ist jetzt nicht wirklich nett, denn die Großen sind schon lange in ihren Vereinen und diesen aktiv verbunden.
Nun wohnt also ein Prinz (21) bei uns. Ein Schützenprinz um genau zu sein.
Mein Sohn hat beim diesjährigen Vogelschuss die Prinzenwürde errungen,
 unabhängig davon , ob ich das gut finde oder nicht .
 Ich hätte mir einen anderen Zeitpunkt gewünscht, doch wie darf ich als Mutter lernen:
 Er ist erwachsen.

Hier ein Link zum Verein. Das untere Foto der Majestäten
Mein Sohn ist der blonde Kerl im weißen Hemd.


Die kleine Schwester (3,5) wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht auch dazu
geäußert hätte. 
Ihr Kommentar: Wenn er Prinz ist, bin ich eine Prinzessin.
Und sie äußerte ihren Anspruch auf ein richtiges Prinzessinenkleid.
Gesehen hat sie auch schon eins. Beim diesjährigen Kirmesumzug.
Ein weißes mit Schleppe.
Der leichtsinnige Vater hat ihr auch ein schönes Kleid versprochen.
Ob er sich des "Wahnsinns" bewusst ist ?

Sehr gefreut habe ich mich über die Einladung meiner "Schwiegertochter" doch mit
das Kleid aussuchen zu gehen. Und so werden wir in den nächsten Wochen, zu all
den anderen Terminen die wir haben, auch noch die zum Schützenfest gehörigen
bewältigen.




Donnerstag, 23. Mai 2013

Der Salat welkt nicht

Passend für zu meinem letzten Post habe ich heute in meiner Küche einen vergessenen
Kopfsalat "gefunden ".

Am vergangenen Freitag war ich im Discounter einen Kopfsalat kaufen, da mein
bevorzugter Bauer keinen mehr hatte.
Die Tasche wurde von einem Familienmitglied ausgepackt und der Salat in einer
Schüssel verstaut, allerdings ohne ihn in den Kühlschrank zu stellen. Irgendjemand
hat dann die Tageszeitung darüber gelegt und heute habe ich ihn "gefunden ".
Er sieht aus wie "frisch" gekauft.
Kein Welkstadium.
Ich trau mich jetzt nicht wirklich ihn noch zu essen.
Mein Salat vom Bauern möchte deutlich eher verspeist werden.

Leider habe ich nicht auf das Herkunftsland geachtet, aber ich bin mir sicher,
dieser Salat ist nicht "unbehandelt".
Und das ist, was ich auch in meinem letzten Post meinte. Ich habe keine Ahnung
ob Produkte die ich kaufe, nicht schon längstens genmanipuliert sind.

Wenn ich die verschiedenen Information im Internet richtig verstanden habe, so
gibt es bei uns nur genmanipulierte Futterpflanzen , das heißt wir nehmen das
Zeug über Fleisch, Milch und Eier zu uns.

Aber wer sagt mir, dass wir nicht schon längsten auch in Gemüse damit belastet
werden  ?

Dienstag, 21. Mai 2013

Der Saatgutmulti

Auf der Suche nach einem Marsch gegen den Saatgutmulti in meiner Nähe, bin ich auf Veranstaltungen in Krefeld und Düsseldorf gestoßen.
Die wären von mir aus die nächsten.
Auf der Seite der Krefelder habe ich gelesen, dass sie auch nicht "marschieren" wollen,
sondern einen Info-Stand gemeinsam mit Greenpeace plazieren.
Die Aktion finde ich gut, denn an mir selbst merke ich, dass ich zwar auf FB und diversen
Blogs immer wieder gestreute Nachrichten finde, aber ich habe mir noch kein eigenes Bild
gemacht.

Die Frage, die ich mir stelle, ist eine Verbreitung von genmanipulierten Saaten
überhaupt zu stoppen ?
Ich meine, wenn auf dem einen Feld genmanipulierte Saat angebaut wird und
 auf dem anderen Feld nicht. Wie wird eine Vermischung verhindert ?
Den Wind kann der Mensch doch nicht aufhalten.
Das liest sich vielleicht naiv. Aber es ist eine der Fragen, die sich mir aufdrängen,
 während ich Informationen über diese Firma, ihre Verzweigungen usw. für
 mich zusammentrage. 

Im Prinzip bin ich gegen genmanipulierte Saaten . Ob ich sie bereits zu mir genommen
 habe,weiß ich nicht, denn aufgrund meiner Zöliakie esse ich viele Produkte in denen
Soja und Mais enthalten ist.
(Und da taucht die nächste Frage auf: Gibt es eine Kennzeichnungspflicht oder eine
 freiwillige Möglichkeit der Angabe ?)
Auf der anderen Seite arbeitet die Forschung an einem Weizen, der das Allergen
Gluten nicht enthalten soll und damit meine Ernährung vereinfachen soll.
(Auch an Medikamenten wird geforscht) . Was ist, wenn das nur möglich ist,
wenn das Gen verändert wird. Werde ich dann auf diesen Weizen verzichten wollen,
weil er genmanipuliert ist ?

Ich habe meine großen Kinder gefragt, ob sie diese Themen ( Ernährung, was ist drauf oder
drin z.B. in meiner Pizza) interessieren. Zwei von drei antworten mit - ist mir egal, Hauptsache
es schmeckt. Und texte uns jetzt bitte nicht voll.
Und diese Haltung findet sich fast nur in ihrem Freundeskreis ( Alter zwischen 15 und 26).

Ich möchte auf mich schauen. Die Vorstellung von einem Saatgutmulti beherrscht und kontrolliert
zu werden, fühlt sich nicht gut an. Einmal mehr fühle ich mich dem großen Ganzen ausgeliefert.
Ich mache mir sowieso Gedanken darüber, welcher der unzähligen Informationen die wir in der
Medienwelt finden, wahr ist ? Welche manipuliert ?

Zurück zum Saatgutmulti.
Wenn ich einkaufen gehe ist es oft schon schwer herauszufinden, woher kommen die Nahrungs-
mittel. Deutscher Salat, der in Italien ausgesät wird , darf als deutscher Salat deklariert werden.
Ist ja deutsches Saatgut. Lebensmittel aus der Region, das ist ein Radius von ca. 200 km. Region,
da habe ich immer ein ganz anderes Bild vor Augen.
Jetzt noch darauf zu achten, dass der Multi nicht seine Finger im Spiel hat ...




Sonntag, 19. Mai 2013

Pfingstwochenende,

das heißt in unserer Familie in erster Linie Kirchgang für die Mutter und in zweiter Linie
Schützenaufzug im Nachbarort für die Fahnenschwenker der Familie.

Also werden alle anderen Aktivitäten um diese beiden Termine herumgelegt.
Natürlich habe ich mir auch überlegt, wie ich diese beiden Tage verbringen möchte
und bin dann direkt auf eine Grenze gestoßen. Die Planung meiner Nächsten.
Das alles passt mir nicht, ich kann es aber nicht ändern.
Und da komm ich dann wieder an meine Grenze, an der ich mich mit meiner Diskrepanz
zwischen Wunsch und Wirklichkeit auseinander setzen muss.

Aber natürlich drehe ich mich nicht die ganze Woche nur um mich selbst.
Es gibt noch andere Themen die mir in der vergangenen Woche nahe gegangen sind.

Da ist die Frau, Anfang 50, die ich seit Jahren quasi nur als Grußbekanntschaft kenne.
Letzte Woche beim Einkaufen sehe ich sie mit einem Blindenstock. Ich dachte zuerst,
ich sehe nicht richtig, da ich mich noch nicht an meine Brille gewöhnt hatte. Es gab
jedoch kein Zweifel. Wie ich erfuhr, ist eine Augen-OP, die ihre Sehkraft verbessern sollte,
schief gegangen.
Erfahren habe ich es nicht von ihr, da ich im Auto saß, als ich sie sah, sondern von ihrer
Schwester die im Supermarkt um die Ecke arbeitet.
Abends lag ich dann im Bett und sagte erst einmal DANKE für das was ich alles für
selbstverständlich sehe.

Die Firma Monsanto ist in vielen Blogs und FB-Nachrichten ein Thema. Für den 25.Mai
gibt es einen Aufruf weltweit gegen diese Firma zu protestieren.
In meiner Bequemlichkeitszone fällt es mir leicht zu schimpfen, aber bin ich auch bereit
aufzustehen ?


Montag, 13. Mai 2013

Einen Blick weiter ...

Heute bin ich doch schon mal einen Blick weiter.

Es ist so einfach:

Blickwinkel ändern
und sich darüber klar werden was man will

Liest sich gut, schreib sich gut, aber dann.
Ist gar nicht so einfach.

Aber es fühlt sich richtig an und spannend.
Habe mich heute an Momente erinnert in denen ich meine
innerste Kraft fühlte und fühle.
Habe sie verglichen mit den Momenten in denen ich mich
ausgeliefert fühle.
Ich bin wie ein großes Passierschiff, dass vom Kurs abgekommen
ist und nun eine Wende fährt.
Es dauert - aber es geht.
Also ... los




Sonntag, 12. Mai 2013

Durchblick

Durchblick, das ist es, was ich mir in meiner jetzigen Lebenssituation wünsche.
Weitblick, um nicht in Ängsten von noch nicht eingetretenen Situationen (z.B.
Krankheiten) hängen zu bleiben.
Einen anderen Blickwickel auf Situationen in meinem Leben, um zu sehen
was tatsächlich Sache ist und nicht nur das was ich sehen will.


Ja, so ist das.
Da plagt mich seit ca. drei Wochen eine Zahnfleischentzündung. Ich gehe
regelmäßig zum Zahnarzt, der versorgt mich mit aktuen Medikamenten an
Ort und Stelle und in meinem Kopfkino habe ich bereits Zahnfleischschwund
und Zahnausfall.
Nächste Woche habe ich wieder einen Termin und ich kann nur noch daran
denken, dass der Arzt meine Ängste bestätigt . Es ist der Zahnarzt meines
absoluten Vertrauens, doch steigere ich mich förmlich ins Chaos hinein.
Ich muss tatsächlich aufpassen, nicht permanent vor dem Spiegel zu
kontrollieren.

Doch es gibt jemandem in meinem Chaos, der mir zuhört. Seit vier Wochen
gehe ich zu einer sehr guten Therapeutin. Nicht wegen meiner Zahnprobleme,
sondern weil meine Kur abgesagt wurde und ich damit nicht klar kam.
Im Zuge der Therapie stelle ich fest, dass ich wichtige Entscheidungen für mein
Leben mal wieder seit langem aufschiebe.
Vor langer Zeit, als ich mich mit dem Zusammenhang zwischen Seele und Körper
auseinandersetzte, habe ich mir ein Buch von Louise Haye zugelegt. Mir ist also
der Zusammenhang zwischen meiner Nicht-Entscheidung-Treffen-Problematik
und meinen Zähnen durchaus bewußt.
Aber gerade in meinem jetzigen seelischem Chaos wünsche ich mir einen gesunden
Körper auf den ich mich verlassen kann.
Doch davon bin ich ziemlich weit entfernt.
Meine Augen lassen mich im Stich - ich trage jetzt Brille.
Mein Lymphödem - lieber nicht darüber nachdenken
Mein Gewicht - dasselbe Problem wie immer
Mein Blutdruck - nur durch Tabletten im Griff
usw.
Das hier ist keine Klageschrift, vielmehr einer Bestandaufnahme meines jetztigen
Seins.
Die schönen Seiten meines Lebens sind mir durchaus bewußt und ich bin sehr dankbar
dafür.
Das was ich oben beschrieben habe ist meine Mobilitätsbremse.




Dienstag, 9. April 2013

Der Traum vom eigenen Garten

Angeregt durch bodecea mache ich mir Gedanken über meinen Traum vom eigenen Garten
und was er für mich bedeutet.
Gerne teile ich mit euch diese Gedanken.


Schon in meinem Kommentar hatte ich einen Anfang gewagt mir darüber schriftlich
klar zu werden.
Und eine Frage die sich mir seit dem immer stellt, warum ich glaube, dass ich nur so
der Natur wirklich nahe sein kann, wenn mich in einem Garten austobe.

Tatsache ist, dass der Balkongarten nur ein Ersatz ist, mich zeitweise beschäftigt, aber
mich nicht erfüllt, ausfüllt.

Oma und ich sind auch nicht wirklich als Gartenteam kompatibel, fällt also auch aus.



Spaziergänge im Feld sind nicht so belebend, wie Spaziergänge im Wald, vor allem
wenn da noch das Element Wasser mitspielt.
Wenn ich über die Felder meiner Heimat wandere, dann schweifen meine Gedanken
eher in die Vergangenheit und das was ich aus der Geschichte meiner Stadt weiß.
Das Langhaus aus der Steinzeit, dass hier irgendwo stand. Der Verlauf einer Grenze
zwischen Dörfern die sich beneideten oder die Front die hier rundherum war. Dort
die Alliierten, dort die Deutschen. Oder aber eine uralte Schlacht mitten im Feld, wo zum
Gedenken an die Toten Bäume gepflanzt wurden.Die Vorstellung das unter meinen Füßen
Bergarbeiter , wie Großvater, Vater und Bruder, Steinkohle abbauten und mit deren
Schweiß und Blut die Ringsrum sichtbaren Kohlehalden aufgeschütten wurden.
Eine Baumlinie zeigt den alten Verlauf eine Bahnlinie zwischen den Zechen,die
auch von den Menschen genutzt wurden , um zum Beispiel die nächste Schule zu
erreichen. 
Rings um mich herum sind diese Felder, über die zur Zeit die Traktoren ( hier sagt
man Trecker) fahren . Allein das löst bei mir Neid aus. Ein Feld bestellen ! Wow !

Im Wald habe ich das Gefühl zu atmen, zu leben und das Bedürfnis Bäume und Pflanzen
zu berühren. Die Luft ist klarer und leichter. Aber ich fühle auch meine Angst.
Angst nicht zu wissen, was hinter der nächsten Kurve auf mich zukommt. Ich kann
es nicht sehen, muss es auf mich zukommen lassen. Ich liebe es den Tieren zu lauschen,
gleichzeitig stehen meine Nackenhaare hoch, weil ich das Gefühl habe, permanent
beobachtet zu werden.

Aber nur im Garten habe ich das Bedürfnis mit meinem Händen die Erde ! zu spüren.
Gartenarbeit brachte mich auch körperlich an Grenzen, etwa wenn die Kraft nicht reichte
um mit der Astschere zu arbeiten oder Wurzeln aus der Erde zu graben.
Und es ist so herrlich befriedigend, wenn aus kleinen Samenkörner kräftige Pflanzen werden.
Und die Pflänzchen die nichts werden, werden gepflegt, gehegt und ungern kompostiert.

Der Geruch, die Farbe, der Geschmack von selbstgezogenem Obst und Gemüse.
Nichts ist sinnlicher für mich.

Mit meinen Händen kann ich vieles schaffen, allein das täglich Mittagessen und die
vielen anderen Dinge, die der Haushalt mit sich bringt. Dazu kommen noch meine Hobbies,
wenn ich denn Platz und Muße habe.Die Arbeit im Haushalt beschwingt mich ( manchmal
langweilt sich mich auch fürchterlich; aber das ist mit allem was zur Routine wird).
Die Arbeit im Garten ist wie Meditation.

Die nächste Frage ist also:
Wie bringe ich wieder einen Garten in mein Leben ?



Montag, 8. April 2013

Ein kurzer Wochenendrückblick.

Wie ihr ja gesehen habt, haben wir den sonnigen Sonntag genutzt und sind
mit der Kleinen und ihren Schwestern (21 und 15) mal raus in die Natur.
War ein kurzer aber sehr vergnüglicher Spaziergang, vor allem weil die
großen Schwestern mit ihr durch den Wald kletterten. Berg auf und ab,
sogar ein Höhle hatten sie entdeckt, aber wegen der Steile kamen sie nicht
hin.

Am Samstag haben wir den 21. Geburtstag meines zweiten Sohnes gefeiert.
Schon lange hatte ich geplant, ihn mit einer Geburtstagfeier beim Chinesen zu
überraschen.
Seine besten Freunde waren eingeweiht und eingeladen. Als er sie einlud sagten sie
ab ( wir müssen auf Nachtschicht usw.)  und er war ziemlich geknickt.
Unsere Oma war auch mit und so waren wir mit 12 Leuten unterwegs.
Die Kleine hat auch mitgespielt und wir blieben bis nach 21 Uhr im Restaurant.
Ein schönes Fest, dass mich von meinen Sorgen ablenken konnte.
Das Geld hatte ich wochenlang zurückgelegt, so dass sich keine Loch auftun konnte.
Das tat richtig gut.

Beziehungstechnisch war leider wieder mal kein Gespräch möglich, irgendwie sind
wir nie allein. Selbst auf dem Klo ( lach ) nicht.

Sonntag, 7. April 2013

Ausflug am Sonntag

Endlich scheint einmal die Sonne und wir sind sofort raus in die Wildnis.
So hast das Dorf mit anliegendem Waldstück tatsächlich.

Eine Höhle.
 Alte Ruinen.
Wieder in der Zivilisation.

Die beiden großen Schwestern waren mit dabei und sind mit der Kleinen ganz schön rumgekraxelt.

Freitag, 5. April 2013

Ein neuer Tag

Heute ist ein neuer Tag, die dunklen Stunden des gestrigen hängen noch ein wenig nach,
doch habe ich sie auch nutzen können um mir Gedanken zu machen.
Vor der Fastenzeit hätte ich die schlechten Gefühle mit Essen betäubt, aber irgendwie
klappte das gestern nicht, was mich freute.

Es ist so, dass ich tatsächlich zur Zeit mein ganz Leben mal wieder in Frage stelle.
Oder zu mindestens große Aspekte meines Lebens.
Da ist immer noch der Traum vom eigenen Garten, vielleicht mit Haus. Ich hatte
mir vor einiger Zeit vorgenommen, diesen Traum nicht mehr zu träumen, aber er
kehrt immer wieder mit voller Wucht zurück.

Meine Lebensuhr tickt an manchen Tagen so laut in mir, dass ich Panik bekomme,
dass es zu spät ist. Und dann wiederum denke ich, stress Dich nicht ab, das wird
kommen.

Ich schaue zurück und es fällt mir schwer zu sehen, was ich erreicht habe.
Übergroß die Bilder von dem was verloren.
Ich fühle mich durch die räumliche Enge so abgeschnitten von meiner Kreativität.
Nirgendwo ein Platz an dem ich mich lassen kann, weil alles immer aufgeräumt
werden muss . Die Arbeit, die ich tun kann, ist am frühen Nachmittag geschafft.
Mit Haus und Werkstatt war rund um die Uhr zu tun.
Ausgebremst durch Lebensumstände, die ich nicht mehr ändern kann.
Vorbei.

Ich schaue nach vorn und sehe die finanzielle Begrenzung,die es mir einfach nicht
möglich macht, an meinen Traum glauben, dass was verloren
 - Haus, Hof,Garten - wieder aufzubauen.
Gute Freundinnen versuchen Trost zu spenden .
Fühle mich wie ein Teenager der darüber nachdenkt, was sie alles tut, wenn sie
erwachsen ist und Geld verdient und bin gleichzeitig die bremsende Mutter, die
mir sagt: Wart erst mal ab, wie soll das gehen ?

Immer wieder schaue ich mich um, suche Möglichkeiten.
Thema Garten: Meine Mutter (76) hat einen,der ihr langsam zu viel wird, aber
mit mir teilen will sie ihn nicht. Sie pflegt ihn so, wie sie es mit meinem Vater
(vor 12 Jahren verstorben) gemacht hat und da passe ich nicht rein.Nur als Besuch
mit den Kindern oder allein. Aber nicht als schaffende.
Die nächstmögliche Schrebergartenkolonie 12 km entfernt. Wie hinkommen ohne
Auto. Mit Kleinkind usw. auf dem Rad. Hab ich ausprobiert, ist nicht Alltagstauglich.
Balkongarten: ein kleines Pflaster auf der Wunde, aber immerhin.

Über meine finanzielle Begrenzung zu sprechen tut nicht Not, da hat jeder seine
Probleme und durch Klagen ist sie bei mir noch nicht besser geworden.
Aber sich arm zu fühlen, ist kein schönes Gefühl. Abgeschnitten von der Außenwelt
wäre es ein leichteres damit zu leben, aber mit Halbwüchsigen ein schwieriges Unter-
fangen.

Auch Freundschaften sind verloren gegangen, viele.
Neue beginnen zu wachsen.
Die alten Freunde, die die gleiche Kreativität und Lebensinhalte lebten, fehlen schmerzlich.

Und so blättere ich in meinen alten Gartenbüchern mit Themen wie Selbstversorgung ,
Bio - oder Bauergarten und überlege, was kann ich neues tun, damit ich wieder zufrieden
werde in meinem Leben.

Wenn ich neuen Freunden von meinem alten Leben erzähle, hört es sich für sie an, als hätte
ich im Paradies gelebt. In meinen Ohren auch.

Wenn es dass Paradies gewesen wäre, hätte ich versucht es zu erhalten.
War es aber nur im Rückblick.


Donnerstag, 4. April 2013

Es geht mir nicht gut zur Zeit. Ich will es nicht aufs Wetter schieben, aber
irgendwie ist meine gute Laune im tiefsten Keller angekommen.
Bisher habe ich mich tapfer geschlagen, doch gestern, als ich nach Hause
kam spielten vor unserem Wohnblock auf dem Spielplatz zwei Grundschul-
mädchen, die ich vom Sehen kenne.
Eines dieser "netten" Mädchen rief mir zur Begrüßung zu:
Na, du fette Sau, warst wieder Fressen kaufen, damit du noch
fetter wirst.

Ich war sprachlos, bin verletzt und unendlich traurig.

Dann bei der Chorprobe eine besonders "nette" Chorschwester, die
am Sonntag sah, dass mir die Hose immer rutschte ( bedingt durch
die Fastenzeit), begrüßte mich mit den Worten: Na, was macht
die Hose.Rutscht sie noch ? Schon mit der Trennkost angefangen ?
Die hatte sie mir nämlich empfohlen, um mein Gewicht weiter zu
reduzieren, damit ich mir auch mal schöne Kleidung kaufen kann.
( Ich kenne diese Frau noch nicht einmal mit Namen. Sie singt
lediglich in diesem großen Chor mit mir . Ich sollte ihr nächste
Woche Tipps zur Faltenbereinigung geben, davon habe ich nämlich
weniger als sie )

Spät am Abend packte mich dann das Selbstmitleid und ich fragte
mich tatsächlich, nach meinem Wert.
Arbeitslos, mittellos, fett.
Das bin ich. Bin ich das ?
Das einzige was ich auf die Reihe bekomme sind meine Kinder.
Aber die sind, bis auf eine, schon groß und brauchen mich nicht mehr.

Meine Familie, sofern sie hier nicht liest ( was ich nicht glaube), ahnt
nichts von meinen Gedanken. Was soll ich ihnen aus sagen. Sie können
auch nichts daran ändern.

Also jammere ich hier ein bißchen rum und warte, dass es mir wieder
besser geht.

Freitag, 29. März 2013

Fastenzeit zu Ende

Die Fastenzeit ist zu Ende.
Heute am Karfreitag sind die enthaltsamen Tage vorbei.
Gerade komme ich  aus der Kirche . Unser Chor sang die Karfreitagsliturgie.

Genau wie ich mich  jahrelang  intensiv mit den naturreligösen Jahreskreisfesten
beschäftigte, habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, so oft wie möglich an
den christlichen Jahreskreisfesten teilzunehmen.

Vergangenen Sonntag hatten wir Palmsonntag. Die Kleine hatte im Kindergarten
ein Palmstock gebastelt.
In den Gottesdienst, in dem derselbige gesegnet wird, wollte sie nicht. Also
blieb sie bei ihrem Papa und ich ging allein.
Da es draußen sehr kalt war, entfiel die Segnung der Palmzweige in den Körben,
sowie der selbstgebastelten Palmstöcke vor der Kirche. Später , im Gotteshaus,
segnet der Geistliche vom Altarraum aus. Wenn das geweihte Wasser die ersten
beiden Bänke traf, dann war das ein gutes Ergebnis.
Die Menschen in den hinteren Bänken bekam nichts von diesem Segen ab.
Ja .. es hat viel mit Glauben zu tun . Lach.
Aber sie wussten sich zu helfen. An den Kirchentüren befinden sich kleine
Becken mit Weihwasser. Beim Rausgehen segneten sie sich ihre Büsche
selber.


Gestern dann, am Gründonnerstag war ich zum ersten Mal in einem Gottesdienst,
genau wie heute am Karfreitag. In frühester Jugend hatte ich zwar mal eine Kar-
freitagswallfahrt mitgemacht, aber das ist lang her.
Es ist schwierig etwas über die "spirituellen" Erfahrungen zu schreiben, da ich
keine Lust habe diese eventuell auszudiskutieren oder so.
Was mir gut gefiel, war die Schlichtheit. Denn katholische Kirchen sind ja für
ihren Prunk bekannt. Aber heute und auch gestern wurde auf viele Kleinigkeiten
verzichtet.
Selbst wir im Chor sangen ohne Begleitung der Orgel. Das war sehr schön und
eine neue Erfahrung. 
Früher habe ich diese beiden Tage immer als dunkel und traurig erfühlt, heute
habe ich für mich gelernt, dass sie aber auch voller Hoffnung sind.

Nun ist also auch meine Fastenzeit zu Ende.
Fazit: Mein Verzicht auf Fleisch ist mir schwerer gefallen, als auf Süsses und
Knabberkram. Die letzten acht Tage waren dahingehend sehr anstrengend.
Andererseits habe ich gelernt, dass ich manche Dinge nicht brauche und auf
andere auf keinen Fall freiwillig, langfristig verzichten möchte.


Freitag, 22. März 2013

Das Wochenende steht vor der Türe.
Die Wohnung füllt sich langsam. Gestern kam unser Student, heute der Papa der
Kleinen und die Freundin vom Sohnemann. So dass wir heute Abend mal eben
so sieben Personen am Abendbrottisch sind.
Morgen fahren wir dann alle gemeinsam nach Holland ins Center Parks. Wir machen
einen Tagesausflug. Und was das tollste daran ist, wir sieben treffen dann noch auf
die restlichen drei Familienmitglieder und ihre Begleiter.
Wenn alles läuft wie geplant werden wir also ein Trupp von zwölf sein.
Das ist das schöne an der Patchworkfamilie.
Mir ist das sehr wichtig, dass zu mindestens 1-2 x im Jahr alle aufeinander treffen.
Die Kinder werden uns Eltern höchstwahrscheinlich überleben und da ist es
wichtig, dass unser Nesthäkchen Kontakt zu all ihren Geschwistern hat und
nicht nur die,die sie öfter sieht. Was die Kinder aus diesem Geschenk, eine große
Familie zu haben,machen, bleibt ihnen überlassen.


Donnerstag, 21. März 2013

Bei Rabenschwatz bin ich auf den folgenden Satz gestoßen:

Ich habe aufgehört, als quasi Alleinerziehende zu denken.

Der Satz hat mich tief in meinem Inneren getroffen.
Der erste Gedanke der sich mir aufdrängte war, ich sehe mich als
Alleinerziehende, obwohl ich in einer Partnerschaft lebe.
Als nächstes dachte ich, dass ich meine Kinder nicht alleine
erziehe, denn es gibt Großeltern, Erzieher, Lehrer und Freundin-
nen die mich unterstützen.
Aber das Wort "Alleinerziehende" bezieht sich für mich nur auf
die Väter meiner Kinder und wie sie sich in meinem Leben als
"Erziehende" präsentieren.

Mehr möchte ich jetzt nicht schreiben, da ich weiß, das auch manche
meiner Familienmitglieder hier schon mal vorbeikommen.

Donnerstag, 14. März 2013

Fastenzeit - 4.Woche Zusammenfassung

Zwei Wochen sind seit meinem letzten Eintrag vergangen.
Viel Schnee ist zwischenzeitlich gefallen - lach. Hört sich doch anders an, als viel
Wasser ist seither den Rhein runtergelaufen.

Vergangenen Sonntag war Halbzeit in der Fastenzeit, so sagte es der Priester
im Gottesdienst ( der Chor musste mal wieder singen ).
Halbzeit also.

Auf Fleisch zu verzichten fällt mir leichter und am Sonntag hatte ich glatt
vergessen, dass wir mit Fleisch kochen wollten. Es gab Gemüsesuppe.
Und doch möchte ich nach der Fastenzeit Fleisch in meine Ernährung wieder
aufnehmen, aber halt viel weniger.

Eine Fressattacke hatte ich auch. Das hing aber mit dem monatlichen Hormon-
spiegel zusammen. Wie in alten Zeiten bin ich zwischen Kühlschrank und
Vorratsraum hin und her. Hat aber nichts genützt, ist ja nichts da. Die Hausfrau
hat nichts einkauft. Also habe ich mich mit Käse und Obstknabberteller
belustigt und die Reste der Chipsvorräte der Kinder geplündert . Hihi.

Am nächsten Tag konnte ich wieder ganz normal einsteigen. Neue Rezepte
habe ich auch gefunden. Und mein ältester Sohn kommt inspiriert ( evtl.
aus der Mensa ) mit vegetarischen Vorschläge nach Hause.

Geld sparen ist bei dieser Aktion nicht so wirklich möglich, da Obst und
Gemüse auch ihr Geld kosten.

Fazit: Es läuft gut. Ich mache weiter

Dienstag, 12. März 2013

Häkelnadel

Das Projekt meines Tages heißt Häkelnadel.

Kann es sein, dass es in unserer Kleinstadt mit ca. 27.000 Einwohnern nicht möglich
ist eine Häkelnadel zu kaufen.
Vor einer Woche habe ich mir in den Kopf gesetzt wieder zu häkeln.
Also räume ich meine Wollkiste auf und suche parallel nach meiner
Nadel.
Zwei Paar Stricknadeln fallen mir sofort in die Hände. Aber - da war doch irgendwo
auch eine Häkelnadel oder sogar zwei.
Als die Wohnung nichts mehr her gab, verlagerte ich die Suche in den Keller.
Fehlanzeige.

Beim nächsten Einkauf bin ich ins Stoffgeschäft. Ein Wollgeschäft gibt es seit
letztem Sommer nicht mehr. Auskunft der Verkäuferin: Häkelnadeln haben wir
nicht . Gucken sie doch mal ... und dann nannte sie diverse 1,00 € Läden in
unserem Städtchen.
Die habe ich heute alle bei Schnee und Wind abgeklappert.
Fehlanzeige.
Wolle geht überall.
Nadeln dazu, egal ob Strick- oder Häkelnadeln eher nicht.
Doch in einem Laden gab es Stricknadeln , Stärke 4, für einen Euro.
Die nützen mir nichts und die habe ich auch zu Hause.

Klar könnt ich mir jetzt welche online bestellen oder eben in die nächstgrößere
Stadt fahren.
Traurig finde ich es trotzdem.

Ich dachte Handarbeit boomt ?

Montag, 11. März 2013

Ja ne is klar

Heute war ich mal wieder ... richtig ! beim Arzt.

Aber diesmal um den Kurantrag auszufüllen. Morgen geht er direkt in die Post
und dann hoffe ich, dass es nicht so ein Desaster wird wie im letzten November.
Und weil ich so gut drauf war und gut in der Zeit lag, dachte ich mir, nutzt du
mal den kostenlosen Sehtest des ortsansässigen Optikers.

Ja ne is klar ... nachdem Test versuchte mir die junge Dame beizubringen,
dass ich (45,5 Jahre) im fortgeschrittenenen Alter ( so hat sie es nicht gesagt,
viel netter)wäre und das Alter es mit sich bringe, dass Frau auf eine Lesebrille
zurückgreifen sollte.

Ich mache nie mehr irgendwelche freiwilligen Tests oder Untersuchungen.
Nächste Woche kann ich mir mein Herz schallen lassen, wenn ich möchte.
Um festzustellen, wie dick oder dünn meine Herzwände (?) sind. Anhand
dieser Werte kann festgestellt werden, ob ich schon länger unter Bluthoch-
druck leide oder nicht.
Gerade bin ich mir nicht sicher, ob ich das überhaupt wissen will.

Also nicht, dass hier jemand meint ich hätte Depressionen. Nein. Keine Sorge.
Ich habe unheimlich viel Humor .
Ich denke, wenn ich zum Orthopäden gehe, weil mir meine Ferse schon mal
weh tut, dann bekomme ich auch noch hochattraktive Einlagen, die zu meinen
hochattraktiven Kompressionstrümpfen Kl III passen . Die trag ich ja nun schon
fast 10 Jahre.

Ich glaub mein Körper wird alt.
Also ich nicht !!!
Nur der Körper. Der Geist benimmt sich immer häufiger wie ein Teenager.
Böse Zungen behaupten, die Wechseljahre kommen.
Aber das lass ich mir nicht einreden. Meine Frauenärztin ist sich sicher,
das dauert bei mir noch fünf Jahre .

Übrigens sind meine Kinder davon überzeugt, ich würde auch schlechter
hören.
Nichts da. Keine zehn Pferde bekommen mich zum kostenlosen Hörtest.

Auf das die Woche besser werde, als die vergangenen.

Dienstag, 5. März 2013

Gesundheit

ist ein kostbares Gut.

Seit letzter Woche reihe ich mich ein in das Heer der Bluthochdruckpatienten.

Bei einer "Spassmessung" am Wochenende, stellte ich fest, dass mein Blutdruck
leicht erhöht war. In meiner Familie (Eltern, Bruder) haben/hatten alle damit
zu tun, also bin ich montags sofort zum Arzt. Erst mal keine Panik. Ein Termin
zur 24-Stunden-Überwachung wurde geplant. Am vergangenen Donnerstag
ging das Kopfkino mit mir durch. Also bin ich wieder zum Arzt und da waren
die Werte noch etwas höher. Ich bekam ein Notfallpräparat und direkt eine
Packung Tabletten, die ich dann brav genommen habe. Gestern fand die
24-Stunden-Überwachung statt und heute bestätigte meine Ärztin mir, dass ich
mit dabei bin.

Ich hoffe, den Schwindel den ich heute Morgen habe/hatte, weil ich aus Trotz
die Tablette erst nicht nehmen wollte, legt sich wieder und es geht mir ab morgen
wieder so gut, wie die letzten Tage.

Irgendwie bin ich traurig, dass ich es jetzt habe. Andererseits froh, dass wir es
zufällig gemerkt haben, bevor ich andere Probleme als mein EGO mit mir
herumschleppe.



Samstag, 2. März 2013

Freie Zeit

Die kleine Motte macht dieses Wochenende Urlaub bei Ihrem Papa und somit hat
die Mama 2 Abende und 2 ganze Tage für sich. ( Wenn ich die Großen mal ignoriere)

Am Freitag war es erst was komisch, als sie fuhr. Aber spätestens als das Bett mir
ganz allein gehörte, war es ein richtig gutes Gefühl.

Heute Morgen wurde ich dann liebevoll um 7.45 Uhr per sms geweckt und habe
ganz gegen die Regel vor dem Computer gefrühstückt.
Und, mit einer kurzen Unterbrechnung für den notwendigen Einkauf, habe ich
dort den ganzen Tag ! zocken verbracht. Boah - war das toll.
Jetzt wechsel ich zum Abendprogramm. In Ruhe Fernsehen oder Lesen, kommt
ganz drauf an mit dem gesunden Knabberteller bewaffnet auf dem Sofa.
Dann noch eine Nacht für mich ganz alleine.

Morgen fahre ich mit einer Freundin hier hin.

Und am Abend kommen wir dann alle voller schöner Erlebnisse wieder zusammen.

Was für ein tolles Wochenende.


Donnerstag, 28. Februar 2013

Fastenzeit - 2. Woche Zusammenfassung

Die vergangene Woche war nicht so fleischlos wie ich es mir gewünscht hätte.

Am Freitag war ich mit einer Bekannte/Freundin eeeeeennnnnnnddddddlich  mal
zum Chinesen. Die Verabredung stand schon seit Wochen, da war von vegetarischen
Vorsätzen noch gar nichts zu sehen.
Zuerst habe ich versucht nur die fleischlosen Leckereien zu essen, aber ich liebe
Fleisch in süss-saurer-Soße und so habe ich den Sonntag mit dem Freitag getauscht.

Aber gestern bin ich schwach geworden. Mein Großer macht einfach viel zu leckerer
Frikadellen. Und zugucken ging gar nicht. Ich hab mir eine gegönnt.

Am Montag hatte ich einen Arzttermin, bei dem festgestellt  wurde, dass ich zu
hohen Blutdruck habe.
Ich kann es nicht fassen. Da hab ich mich entschlossen, das "Gift" in Form von
Zuckergetränken und Süss- und Knabberkram aus meinem Körper zu lassen und
zusätzlich noch auf Fleisch zu verzichten und dann das.
Habe ich zu lange gewartet und hätte es eher tun sollen? Vor zwei Wochen habe ich
mich noch gebrüstet, dass mein großes Übergewicht mir keine körperlichen
Beschwerden beschert.
Nächste Woche bekomme ich so ein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät um gehangen.
Bin gespannt was es sagt, zumal ich heute wieder beim Arzt war, von wegen
Kopfkino. Ich habe mir so viele Angstgedanken gemacht, dass ich mich heute
mit einer Messung beim Arzt beruhigen wollte und bin mit einem Rezept für
blutdrucksenkende Mittel wieder rausgekommen.
Das macht mich gerade sehr traurig.
Am entmutigensten fand ich die Frage der Ärztin, ob ich denn auch schon
Gewicht reduziert hätte, in den zwei Wochen. Nein, habe ich noch nicht und
außerdem habe ich festgestellt, dass ich jetzt mehr Käse und Joghurt esse
als vorher. Antwort der Ärztin: Dann kann das auch nichts werden mit dem
Abnehmen.

Zusammenfassend stelle ich fest, dass ich mich ohne Fleisch und dem
anderen Kram besser fühle, nicht so ein Völlegefühl mit mir rumtrage.

Sonntag, 24. Februar 2013

17 cm Neuschnee

Da habe ich mal die Familie an die frische Luft geschickt.

von links: Tochter 15, Mann, Sohn 20, Tochter 20, Tochter 3 . Es fehlen 3 Söhne 22,16 und ich
 Ronja
 Der Schneemann braucht eine Möhre
 Auch die Nachbarskinder trauen sich raus - unsere ganz rechts.
 Wer fängt wen ?
Ronja - such

Donnerstag, 21. Februar 2013

Einschulung

Im Kindergarten hängt ein Plakat.

... Infoveranstaltung für die Kinder, die in 2015/2016 eingeschult werden ...


Ich stehe davor und rechne. In 2015 wird die Kleine im November 6 Jahre alt.
Unsere Ferien enden am 12.08. 2015. Da ist sie noch fünf.
Soll ich sie dann schon einschulen oder noch ein Jahr warten.

Und in welche Schule. Zur Auswahl stehen zwei.
 Die Unterschiede sind die Entfernung, also der Schulweg für unsere Motte und
die Betreuungszeiten. Die Schule meiner Wahl wäre die mit einer Betreuung
bis 14.00 Uhr und einem Fussweg von 10 Minuten, die andere bietet
Betreuung bis 17.00 Uhr und einen Fußweg durch die halbe Stadt , 20 Minuten.

Zur Zeit bin ich arbeitslos, aber was wenn nicht mehr.

Und dann die Frage, ist sie zu jung. Ihre große Schwester ist ebenfalls
mit fünf eingeschult worden und hat es gut verkraftet.
Die Kleine ist sehr aufgeweckt, sprachlich super drauf ( sagt die Erzieherin)
und würden den Delfin-Test sicher bestehen.

Allerdings wenn ich mir die Große anschaue, sie ist jetzt in der 10.Klasse und
muss sich mit 15 über ihren beruflichen Weg Gedanken machen. Und ist damit doch
überfordert. Den Beruf, den sie vor vier Wochen noch erlernen wollte und wes-
wegen sie sich beim Berufskolleg im Bereich Technik angemeldet hat, will
sie jetzt doch nicht mehr erlernen. Sie hofft auf die Quali und die Oberstufe
um Abitur zu machen und noch etwas Zeit herauszuschinden, für die Entscheidung.


Also - doch nicht Einschulen und ihr noch ein Jahr Kindheit schenken ?



Nachtrag: Die Entscheidung fiel heute bei einem Spaziergang an der frischen
Luft. Die kleine Maus darf noch drei Jahre in den Kindergarten, wird dann
2016 mit 6,5 Jahren eingeschult. Sie soll einfach Kind sein dürfen.

Vielen Dank für Eure Kommentare, sie bestätigen meine Entscheidung.