Dienstag, 18. Juni 2013

Kur bewilligt

Ich freu mich wahnsinnig.
Nachdem im Frühjahr die Kur abgelehnt wurde, hatte ich Widerspruch
eingelegt.
Jetzt kam der Bescheid, am 11.September 2013 geht es los.
Bad Schönborn ist mein Ziel.


Montag, 10. Juni 2013

Josef Kirschner ... immer wieder gern gelesen

Hin und wieder krame ich in meinen "alten" Büchern und da fiel mir heute
nach  gezieltem Suchen eines meiner Lieblingsbücher entgegen.
Dieses Buch begleitet mich seit frühester Jugend und liegt bei Umzügen
immer in den ersten Kartons die wieder ins Regal geräumt werden.

Es ist ein schmales, dünnes Taschenbuch mit dem Titel
" Die Kunst, ohne  Überfluss glücklich zu leben " von Josef Kirschner

Gerade heute so aktuell wie nie.

Montags ist mein Kinderzimmeraufräumtag. Gerade da fallen mir meine
eigenen Konsumsünden in die Hand.
Das Kind ist noch keine vier Jahre und ertrinkt in Büchern, Plastikpuppen
mit Kleidergröße - 0 , Stofftieren, Puppenbabies ( es sind sechs Stück und
sie wurden gestern alle im Wohnzimmer an- und auszgezogen, gefüttert
usw.) Das alles kauft sie nicht selber, sondern sie bekommt es von mir
und anderen Familiemitgliedern gekauft oder aber, gerade Frau B. und
Herr K., von den großen Schwestern vererbt.
Darum lesen wir z.B. abends auch nicht nur ein Buch und über Tag wird
auch gelesen. Sprich von mir vorgelesen.
Und noch etwas ist mir aufgefallen. Es gibt eine Ecke, da stapeln sich die
Sachen, für die ich sie noch zu jung/klein halte, aber schon mal gekauft
habe ( auch hier meistens Bücher, Malbücher, CD´s ). Oder sie bekommt
wunderschöne Knete geschenkt, die sie mit 3 Jahren gerne vermischt und
irgendein Erwachsener ( auch ich) sagt dann, die ist zu teuer . Knete doch
mal mit einer Farbe. Und dann werden auch diese Spielsachen wegge-
stellt und nur auf Bitten und Betteln der Besitzerin ...
Liest sich doof, fühlt sich doof an, ist doof.

Heute habe ich es geändert. Bücher die für sie sind, sind in ihren Kisten
und ihrem Regal.
Bastelkram ( bis auf Schere und Kleber) ist verfügbar und es gibt einen
Tisch an dem sie immer , wenn sie will, basteln kann.

Mir ist wichtig, dass sie lernt, dass Papier eine Ressource ist, mit der
gehaushaltet werden soll. Aber warum sparen am Bastelpapier. Wenn
ich meinen Schreibtisch anschaue, dann graut es mir, mit so einer
Papierwust werde ich tot geschlagen.

Was den Puppenkonsum angeht, da möchte ich einen anderen Weg
gehen. Frau B. ist ja immer nur im Komplettset mit tollen Prinzessinen-
kleider zu erhalten. Die Kleidung die man so bekommt, macht nicht
soviel her. Letztens auf dem Flohmarkt, gab es eine Kiste nur mit
Kleidern, selbstgenäht. Wer , in diesem Haushalt wollte endlich
nähen lernen ?
Und stricken und häkeln geht ja auch. Hoffe ich.
Genauso werden wir es mal mit den Babies versuchen. Obwohl
die dank der großen Schwestern gut eingedeckt sind.
Auf dem Wunschzettel stehen Betten für die Puppenbabies.
Auch da wird mir noch was einfallen oder vielleicht kommen
ja auch von den Lesern ein paar Tipps.

Dienstag, 4. Juni 2013

Kultur und 101 Dinge

In der letzten Woche habe ich wieder ein Buch zu Ende gelesen.
Es heißt " Die verlorene Bibliothek " von A.M.Dean.
Ein packendes Buch über die verlorene Bibliothek von Alexandria.

Und dann ist da noch das Hörbuch " Er ist wieder da " gelesen von
Christoph Maria Herbst. Das Buch war nie ein Thema für mich, aber
das Hörbuch. Ich bin ein Fan von Herbst wenn er bei "Switch" Herrn
H. parodiert.
Herr H. reflektiert die heutige Zeit. Ich hab mir die zweite CD im Auto
anhören wollen, aber leider treibt es mir vor Lachen die Tränen in die
Augen. Und dann verfahre ich mich auch noch in meiner Heimatstadt,
weil ich seinen Ausführungen lausche.
Lange nicht mehr so gelacht.
Natürlich ist es auch böse. Aber wie sagt T. immer, mein Humor ist
schwarz.

Aber manche Sachen gehen gar nicht. Zum Beispiel auf CD 4. Ich
geh da jetzt nicht näher drauf ein, weil ich keine Diskussion lostreten
will. Aber das ist mir zu rassistisch.



Montag, 3. Juni 2013

Traditionen

Für eine Familienforscherin, die sich mit der Familiengeschichte und Traditionen beschäftigt, ist es schön zu sehen, dass nicht alles spurlos an den Kindern vorbeigeht.
Das ist jetzt nicht wirklich nett, denn die Großen sind schon lange in ihren Vereinen und diesen aktiv verbunden.
Nun wohnt also ein Prinz (21) bei uns. Ein Schützenprinz um genau zu sein.
Mein Sohn hat beim diesjährigen Vogelschuss die Prinzenwürde errungen,
 unabhängig davon , ob ich das gut finde oder nicht .
 Ich hätte mir einen anderen Zeitpunkt gewünscht, doch wie darf ich als Mutter lernen:
 Er ist erwachsen.

Hier ein Link zum Verein. Das untere Foto der Majestäten
Mein Sohn ist der blonde Kerl im weißen Hemd.


Die kleine Schwester (3,5) wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht auch dazu
geäußert hätte. 
Ihr Kommentar: Wenn er Prinz ist, bin ich eine Prinzessin.
Und sie äußerte ihren Anspruch auf ein richtiges Prinzessinenkleid.
Gesehen hat sie auch schon eins. Beim diesjährigen Kirmesumzug.
Ein weißes mit Schleppe.
Der leichtsinnige Vater hat ihr auch ein schönes Kleid versprochen.
Ob er sich des "Wahnsinns" bewusst ist ?

Sehr gefreut habe ich mich über die Einladung meiner "Schwiegertochter" doch mit
das Kleid aussuchen zu gehen. Und so werden wir in den nächsten Wochen, zu all
den anderen Terminen die wir haben, auch noch die zum Schützenfest gehörigen
bewältigen.