Mittwoch, 28. August 2013

Und wieder ist Mittwoch

und eine Woche vorbei. Da möchte ich doch mal zusammenfassen,
was bei mir so los war. 

Das mit dem Waschmitteleinkauf hat noch nicht so geklappt.
Ich habe auch das Gefühl mir läuft die Zeit davon, da ich ja heute in
zwei Wochen in die Mutter-Kind-Kur starte und noch einiges organisiert
werden muss.
Letzte Woche war ich im ortsansässigen Drogeriemarkt und was ich nicht
verstehe, dort fand ich nur Waschmittel in Plastik. Selbst das Kompakt-
pulver und auch das Bio-Waschmittel war so verpackt.
Ich verschiebe das Waschmittel-Problem auf die Zeit nach meiner Kur,
in den Oktober.
Dafür habe ich dann heute zum erstenmal Milch beim Bauern gekauft.
Der hat zwar selbst keine Kühe, aber die Bauern unter einander sind ja
ganz gut vernetzt. Unsere Milch kommt jetzt aus dem ca. 90 km entfernten
Burscheid. Den Käse und Joghurt dieser Bauernkäserei kenne ich schon,
jetzt wird heute die Milch probiert.

Die Beerdigung der 19-jährigen, die ich noch nicht mal persönlich kannte,
hängt mir immer noch nach.
Es hat mich nachdenklich gemacht. Wie man hier auf dem Dorf sagt , war
es eine große Beerdigung und durch Zufall oder nicht, stand ich fast eine
halbe Stunde am Grab meines Vaters. Dort musste der Trauerzug vorbei.
Was mich in diesem Zusammenhang beschäftigt ist zum Beispiel das
Thema Grabpflege. Meine Mutter pflegt mit ihren 77 Jahren das Familien-
grab bereits seit 12 Jahren. Und möchte selber amerikanisch beigesetzt werden.
Einfach weil sie mir diese Verantwortung nicht aufbürden möchte.
Als da so bei meinem Vater stand, überlegte ich, ob ich es wirklich als Bürde
sehen würde, denn ich finde diesen Ort im Moment ein wenig als Rückzugs-
ort. Einen Ort an dem ich einfach so im hektischen Alltag nach dem Einkaufen
mit dem Fahrrad vorbeifahren kann und innehalten kann. Etwas was mir in
meiner Wohnung nicht so schnell möglich ist.

Ein anderer Gedanke der mich umtreibt ist, mein Verhältnis zu meinem
Patenkind. Der Patenonkel der 19-jährigen hatte ein sehr inniges und
hat auch auf der Beerdigung gesprochen. Ich kenne ihn als sehr
souveränen Menschen und war sehr berührt von seiner Berührtheit.
Mein Patensohn Marco ist jetzt 14 und ich habe so gut wie keinen Kontakt
zu ihm. Ich habe mich nach der Trennung und einem Streit mit seiner
Mutter sehr zurückgezogen.
Das möchte ich jetzt ändern, denn mir ist klar geworden, dass ich nichts
über ihn weiß. Vielleicht möchte er mich ja auch noch mal neu kennen-
lernen.

Gestern folgte Teil drei meiner Zahnbehandlung, wieder ein Provisorium,
erst nach der Kur soll die Behandlung abgeschlossen werden. Dieses Mal
lief es nicht so rund, habe ein wenig Druckschmerzen, aber das legt sich
hoffentlich in den nächsten Tagen.

Ich habe wieder begonnen täglich in meinem Tagebuch zu schreiben, zu
malen und zu kleben. Dann hab ich auch immer etwas Stoff für meine
Blogzusammenfassung am Mittwoch.

Was mir im Moment sehr gut gefällt sind verschiedene Podcasts von
anderen Bloggern. Es ist interessant ihre  Stimmen zu hören und die
Themen immer wieder interessant.
Reingehört habe ich dieser Woche bei Distel
und bei netzwirkerin .

Das Buch Ayla habe ich nun auch geschafft. Ich liebe es in der
Vergangenheit zu verschwinden und mir vorzustellen selber
zu dieser Zeit gelebt zu haben. 

Mittwoch, 21. August 2013

... und schon wieder vorbei

Letzte Woche fieberten wir noch dem großen Fest mehr oder weniger entgegen und
heute ist alles vorbei.

mein Sohn der Prinz und seine Freundin


Die Kette die er um den Hals trägt, trug vor 30 Jahren bereits sein verstorbener
Onkel . Der junge Mann ist sehr traditionsbewußt und war sich dessen ganz
bewußt.

Die 16-jährige hat sich natürlich ganz umsonst gesorgt. Es gab ein umfangreiches
Frühstück am Samstagmorgen mit vielen Freunden und einigen Familiemitgliedern
der großen Patchworkfamilie. 14-16 Leute saßen am Frühstückstisch . Und bis auf
mich, haben es auch alle geschafft, nicht vom bevorstehenend Prinzengedöne zu
sprechen . Das war nämlich ihr Wunsch.

Plastikfreier Einkauf immer wieder ein Thema. Habe jetzt einen Supermarkt gefunden
der Milch in Flaschen verkauft. Allerdings ist der Hersteller an anderer Stelle verrufen.
Ich ignoriere das jetzt mal und kaufe Flaschenmilch, bis dass ich eine Alternative ( die Kuh
auf dem Balkon vielleicht ) gefunden habe.
Joghurt pur und mit Frucht gibt es nur noch aus dem Glas , außer die Jugend kauft
ein. Der ist das nämlich piepen egal.
Aber verdammt - die Taschen sind mit Glas beladen ganz schön schwer. Und
dann auf dem Rad oder zu Fuß einkaufen. Da muss alles wohl überlegt sein.
In diesem Fall sehe ich meine Hausfrauendasein als absoluten Vorteil, da ich
den Einkauf anders planen kann, wie meine Freundin, die nach der Arbeit
es gerade so schafft rechtzeitig am Kindergarten zu sein und dann noch, neben
den übliche Terminen, einkaufen muss.  Und ein Kleinkind versorgen darf.
Heute stürze ich mich dann mal in den Waschmittelkauf. Selbst Öko-Waschmittel
gibt es in Plastik. Da bin ich gespannt drauf. Nächste Woche gibt es einen kurzen
Bericht.

Gelesen ... ausser der Fernsehzeitung und auf FB habe ich nichts. Hoffe das ändert sich
jetzt wieder.
Dafür nach langem noch mal Musik gehört. Also ganz gezielt eine CD eingelegt.
Simon und Garfunkel. Paris .  Herrlich. Das waren noch Zeiten.

Unser Chor hat zur Zeit Probenpause, so dass ich, wenn ich jetzt in den Gottes-
dienst gehe, einfach nur für mich sein kann. Gemeinsames beten verbindet und
trägt mich. Nachdem ich seit Anfang des Jahren (Dryade, wie lang ist es schon
her ? ) bei einem Spaziergang meine Antwort zur Glaubensfrage gefunden habe,
geht es mir spirituell richtig gut. Ich bin angekommen. Es ist tatsächlich  so, mein
Glaube trägt mich und hilft mir besonders in den schweren Stunden.

Am letzten Freitag ist auf A 61 eine 19-Jährige tödlich verunglückt. Sie selbst
nur Beifahrer, der Fahrer schuldlos. Und doch ... wir müssen sie am Samstag
beerdigen , ist sie doch die Tochter einer Chorschwester. Ein schwerer Gang besonders
für die gläubige Familie. Da mache ich mir seit Tagen Gedanken. Wie dankbar
ich bin, das mein Sohn am Montag von seinem RockNHeim-Event unbeschadet
zurückkam. Und wie furchtbar so ein Verlust ist.








Donnerstag, 15. August 2013

Das Schützenwochenende kommt mit großen Schritten auf uns zu.
Gestern wurde bei den Großeltern meines Sohnes geschmückt.
Dort wird er am Sonntag zum großen Festzug mit seiner Freundin,
die ihn begleitet, abgeholt.
Sogar sein Vater kam um die Großeltern zu entlasten.
Hätte ich mir vor fünf Jahren noch nicht vorstellen können.
Aber, obwohl er der Part unserer Ehe war, der durch sein Verhalten
unsere Ehe beendete, durfte ich sehen, dass er mit der Situation auch
nach acht Jahren nicht wirklich umgehen kann.


 Auf diesem Foto sieht man die Helfer aus den verschiedenen Vereinen.
Die zukünftige Prinzessin hat eine Flasche in der Hand. Später auch Grün zum
Schmücken.

Der Rahmen fürs Tannengrün. Links auf der Leiter der Prinz, rechts sein Vater.
Das Haus selber ist von 1913 und die Front steht unter Denkmalschutz.

Vater bei der Arbeit

Mutter bei der Arbeit

Von dem Gesamtwerk gibt es Fotos, aber darauf sind die Menschen zu gut
zu erkennen.

Was ich an diesem Abend und in den Tagen davor lernen durfte.
In Stresssituation brökelt so manche Fassade und man lernt Menschen
richtig kennen.

Was sonst noch in der vergangenen Woche passierte :

Der Student macht zwischen seinen Wochenendevents Urlaub bei Muttern
und das ist sehr schön.
Meine Nerven sind zum Reißen angespannt und ich brauche dringend Ruhe.
Das nächste Geburtstagskind ( 17.08 ) hat auch die Nerven blank, weil sie
Angst hat im Trubel unter zu gehen und vergessen zu werden.
Die Kleine ist ein Bärenkind und ist ganz schön geschafft von den neuen
Eindrücken.
Gelesen habe ich nichts - hänge im Ayla-Buch fest.
Bin froh, dass ich jede Woche zu meiner Psychotherapeutin kann - alles
andere wäre Wahnsinn.
Habe einen Ersatz für die Coca-Cola in der Plastikflasche gefunden. Der
Student aus Köln führte fritz-kola ein. In einer Glasflasche.
Mit Stevia .  Sehr gut.
Jetzt muss das nur noch in den Alltag integriert werden.
Das Wetter ist super und ich fahre viel Rad, da das Auto stehen bleibt.
Gerade jetzt scheint die Sonne so ins Wohnzimmer ( es ist 19.34 Uhr)
das ich den Bildschirm kaum erkennen kann.

Euch allen eine schöne Woche. 



Mittwoch, 7. August 2013

Regentag

Heute ist ein Regentag und alle im Haushalt verschlafen ihn - irgendwie.
Die letzten Tage waren sehr warm und hier hat  heute keiner
so richtig Lust etwas zu tun.
Der Patient ist wieder gesund, bisher sind familär keine weiteren Krank-
heitsfälle dieser Art zu vermelden.
Die Kleine trägt eine Halskrause, seit gestern, weil sie sich  den
Hals verrenkt hat. Je nachdem wie sie den Kopf dreht schmerzt es sie heftig.

So langsam wird der zukünftige Schützenprinz nervös, nächste Woche ist seine
Woche. Am Samstag, den 17.08. ist Krönung und Ball und die Vorbereitungen
laufen. Gott sei Dank habe ich nicht so viel damit zu tun, das regelt er mit dem
Verein selber. Und auch sein "Erzeuger" so nennt er ihn, packt mit an. Liegt
an der Familienmentalität - alles tun, damit die Leute sehen " Hier ist alles
bestens " .
Ich habe dann eher Stress mit dem 16. Geburtstag meiner Tochter, der auch
am 17.08. stattfindet. Das Geschenk muss noch besorgt werden
und gerade jetzt streikt das Auto.
Für mich eine Umstellung auf Bus und Fahrrad, aber nach 48 Stunden war
ich tatsächlich wieder in meinem ICH-HAB-KEIN-AUTO-TROTT. Bis
vor einem gutem Jahr hatten wir ja keins.
Mir sind die Spritkosten in letzter Zeit so auf den Keks gegangen, dass ich
hier schon von sich erfüllenden Gedanken sprechen kann.

Meine Zahnbehandlung dauert noch an, bisher aber vollkommen problem-
los und heute habe ich zum ersten Mal nach zwei Wochen total vergessen,
dass ich ein Provisorium drin habe und einfach gegessen bzw. Zähne
geputzt. Mein Zahnarzt ist bis Ende August in Urlaub ... alles wird gut.
(siehe sich selbsterfüllenden Gedanken - lach)

Beim täglichen Einkauf mache ich mir immer mehr Gedanken um plastikfreie
Lebensmittel . Eine Extra-Rubrik will ich aber nicht öffnen, davon gibt es
im Internet doch schon genug.

Und dann habe ich noch zwei Bücher gelesen : " Der letzte Bissen " und
"Plastikfreie Zone " . Aber das schrieb ich ja in im letzten Post.
Als nächstes stehen "Ayla und das Lied der Höhlen " und " Momo " an.
Bis auf Momo sind alle Bücher geliehen, Momo bekomme ich im
Retro-Look von einer Freundin geschenkt. Es liegt noch bei ihr zu
Hause und muss den Weg zu mir finden.

Was gibt es sonst noch von mir zu vermelden:
Die ersten drei Sommerferienwochen neigen sich dem Ende zu. Nächste
Woche beginnt auch der Kindergartenalltag wieder . Rückblickend muss
ich sagen, bisher waren es sehr schöne, entspannende Ferien zu Hause.

Euch eine schöne Woche, bis zum nächsten Mal.