Donnerstag, 30. Januar 2014

Imbolc

Auf vielen Blogs ist gerade zu lesen, wie der Autor dieses Fest feiert und welche
Bedeutung es für ihn oder generell hat.
Ich weiß noch gar nicht wie ich dieses Fest begehe.
Ich meine - ich hätte einen Plan, aber der ist nicht Mutter mit Kleinkind tauglich.

Auch bin ich gerade damit beschäftigt einen Januar Rückblick zu halten.
Ich habe ja in der Rauhnacht-Zeit kräftig Tagebuch geführt und versuche
da jetzt mal in mich zu gehen.

Wenn das Wetter weiter so schön ist wie heute, sonnig und kalt, kann ich mir
gut vorstellen auf unsere kleine Halde ( ein Berg auf einem ehemaligen Zechen-
gelände) zu gehen. Das geht auch mit Kind. Mir den Wind um die Nase wehen
zu lassen und mal in die Ferne zu schauen.

Ich arbeite ja gerne mit den Anregungen aus dem Buch " Die Reise durch
den Jahreskreis " von Brigitte de las Heras . Da werde ich heute Abend
mal reinschauen und mich inspirieren lassen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Küche in der Warteschleife

Seit einer Woche befinde ich mich in der Warteschleife.

Der Vater meiner große Tochter hatte zugesagt, die alte Küche mit rauszureißen
und die neue aufzubauen. Als Schreiner sicherlich eine gute Wahl.
Aber ich werde auf die Geduld gestellt. Jeden Tag telefonieren wir. So oft wie
noch nie in den neun Jahren seit der Trennung - quasi. Aber nur, weil er anruft
und Bescheid gibt : " Heute schaffe ich es nicht . "
Das fordert mich und meine Nerven.
Mittlerweile haben "Schwiegersohn", Tochter und ich die Hängeschränke
abgehangen und die Große die Wand gestrichen.
Also wir wären bereit.
Geduld ist nicht meine Stärke.


Überall stehen Umzugskartons und an die neue Übergangsordnung haben
wir uns auch gewöhnt und benutzen mal gerade zwei Unterschränke. Da
muss man sich, Frühstück zu machen , tiiiieeeeefffff bücken.
Die Kleine findet das Klasse, so kommt jetzt überall selber dran.

Aber die Warteschleife bringt mich auch zum Nachdenken. Denn bisher
haben wir nur ein einziges Teil aus den Kartons nehmen müssen.
Das was jetzt da ist , auf weniger könnte ich mich nicht reduzieren.
Es erinnert mich an die Zeit, als wir mit den Kindern im Center Park
Urlaub gemacht haben. Damals fand ich die Minimal-Küchen so toll,
weil halt nur das da war, was man wirklich braucht.
Wenn ich das jedoch im Alltag durchsetzen will, müsste ich auch
auf das Sammeln von Blechdosen verzichten.
Nööööö.


Unser Toaster ist gestern in Flammen aufgegangen.
Die Jugend wollte spontan online bestellen. Aber seit ich vor Weihnachten
mit einigen Einzelhändlern vor Ort gesprochen habe, möchte
ich erst schauen, was es in unser Kleinstadt für Toaster gibt.

Seitdem das Backzeug wegräumt ist, habe ich den Drang zu backen.
Mal ist ein Apfelkuchen der vor meinem inneren Auge lacht, mal
wünsche ich mir, dass die Wohnung nach Brot riecht.

Ich bin gespannt, wann es in der Küche weiter geht.


Donnerstag, 23. Januar 2014

Zwischenruf - Ausmisten - Küche

Das Projekt Küche ist anstrengend.
Immer noch räume ich aus.
Und versuche die Dinge in meiner restlichen Wohnung
unterzubringen .
Im Keller geht ja nicht, da warte ja die neue Küche.

Ich frag mich, warum hebt man unvollständige
Service auf.
Im Laufe meiner Hausfrauenkarriere habe ich mich nie
von "Resten" meiner Service trennen können.





Mal ist es das Kaffeeservice , mal das Essservice.
Hinten eine Salatschüssel ( blau abgesetzt) mit zwei Salatschüsseln und vier
Untertellern.
Ok, ich könnte jetzt die Überzähligen Unterteller wegwerfen, aber was mache
ich mit einer Schüssel und Anhang für 2 Personen, wenn wir täglich mindes-
tens vier Personen ( am Wochenende bis zu 10 Personen) sind ? Aber es ist
so schöööönnnnn.

Als ich mit den Kindern 2006 umgezogen bin, hatten wir nur solche unvoll-
ständigen Dinge. Dann hat mir mein Sohn zu Weihnachten ein sechs Personen
Service geschenkt. Damals waren wir zu viert . Kaffee - und Essservice.
Tja, wie ihr euch vorstellen könnt, auch hier ist nicht mehr alles vorhanden.

Für die Familiengroßansammlung am Wochenende steht ein 12-teiliges parat.

Mal sehen was die große Tochter sagt, wenn sie am Nachmittag nach Hause
kommt. Die ist da nicht so emotional.



Sonntag, 19. Januar 2014

Familienforschung



Dies ist das Hochzeitsbild meiner Eltern.
04. August 1956

Bis auf meine Mutter sind alle auf dem Bild schon verstorben.

von links nach rechts: Ferdinand ( 47 Jahre alt )
                                    Maria ( 48 Jahre alt)
                                    Helene ( 19 Jahre alt)
                                    Klaus ( 21 Jahre alt )
                                    Margarete ( 43 Jahre alt )
                                    Peter ( 48 Jahre alt )

Das Alter bezieht sich auf den Zeitpunkt der Aufnahme .


Ich bin heute 46 Jahre alt und ich finde meine Großeltern sehen nicht so aus,
als wären sie quasi in meinem Alter.
Alle vier haben den Krieg mitgemacht, mein Opa Peter war sogar für viele
Jahre in Kriegsgefangenschaft.
Und als er aus dem Krieg kam, war er ein bekannter Schmuggler und Grenz-
gänger.
Meine Oma Margarete hat die Kinder allein durchgebracht. Ihr Sohn Helmut,
der 1941 zur Welt kam, starb 1942 . Von diesem Verlust hat sie sich nie erholt.
Von ihm hat sie später, als ich Kind war, immer am meisten gesprochen.
Ein Bruder meines Vaters kam zur Welt, als mein Opa in Gefangenschaft
war. Alle wußten, dass er nicht der Vater sein konnte. Keiner sprach/spricht
heute darüber.
Es war Krieg und meine Oma mit den Kindern in Evakuierung.

Mein Opa Ferdinand war Eisenbahner, wie meine Mutter immer so schön
sagt. Lokomotivführer. Wer weiß, was er alle gesehen hat. Fragen kann ich
ihn nicht. Meine Mutter spricht nicht gut über ihren Vater. Gewalttätig war
er . Sie hatte Angst vor ihm.
Meine Oma Maria hat elf Kindern das Leben geschenkt. Eine Tochter
wurde nur zwei Jahre alt, starb 1934 . Sie aß etwas vergiftetes , das auf
der Straße lag. Weil sie Hunger hatte. Meiner Oma, hochschwanger, wurde
unterstellt, dass sie ihr Kind getötet hat und sie kam für kurze Zeit ins
Gefängnis.Ihre Tochter brachte sie im Sommer 1934 wieder in Freiheit
zur Welt. Die Vergiftung war wohl ein Unfall.
Ein Sohn wurde ein halbes Jahr alt, starb 1930 an einer
Lungenentzündung.

Als mein Vater 2001 starb , war er 66 Jahre alt.Meine Mutter 64.
Meine Eltern waren 45 Jahre verheiratet.
So wie meine Mutter sagte , glücklich. Probleme
gab es überall, Aber wir hatten nur uns ... so sagte sie. Er fehlt ihr
heute immer noch sehr. Obwohl sie ihr eigenes Leben lebt. Das
hätte ich nie gedacht, denn ihr ganzer Alltag war auf den Schicht-
dienst meines Vaters ausgerichtet. Und auf uns Kinder. Gerne
hätte sie eine Ausbildung zur Näherin gemacht. Aber erst wollten
ihre Eltern es nicht, sie wurde zu Hause gebraucht. Und dann
mein Vater.

Samstag, 18. Januar 2014

Küche - der nächste Schritt

Der Schreibtisch muss warten.

Am Donnerstag war der Vater meiner drei älteren Kinder hier.
Er ist seines Zeichens Möbelschreiner, Schwerpunkt Küchen.
Und ich bin im Dezember über meinen Schatten gesprungen
und habe angefragt, ob er mir die im Keller eingelagerte Küche
aufbauen könnte.
Er hat spontan ja gesagt und vier Wochen nach unserem Telefonat
hat er sich hier vor Ort alles angesehen.
In den nächsten beiden Wochen soll der Austausch über die Bühne
gehen und auf mich wartet jetzt ein "wenig " Arbeit.
Morgen werde ich die Vorher-Fotos machen , denn die vergesse ich
sonst.
Zwischenmenschlich läuft bei uns nur der sachliche Austausch, er
blockt alles andere konsequent ab.
Es fällt mir schwer, da wir von 1987 - 2005 zusammen waren, nicht
über früher oder so zu sprechen. Aber ich werde mich zusammen
reißen.
Seine Motivation zu helfen ist mir unbekannt, ich will da gar nicht
erst bohren.
Stattdessen haben mich meine (Alp)träume im Zusammenhang mit
dem Verlust dessen was ich in der Vergangenheit verloren habe wieder.
Und auch meine Große reagiert sehr sensibel auf die Anwesenheit
ihres Vaters.

Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt, dass das Projekt Küche ans
Laufen kommt.
Fotos werde ich euch auf keinen Fall unterschlagen.

Freitag, 10. Januar 2014

Aufräumen - Ausmisten

Die Wilde Wölfin  
hat eine Platz da ! Aktion ins Leben gerufen.
Zuerst dachte ich mir, nö brauch ich nicht und siehe da, jetzt mach ich
auch mit.
Ausfräumen bzw. Ausmisten steht am Jahresanfang bei mir immer auf
den Programm.
Aber es dann auch zu bloggen ?
Heute morgen habe ich mich dann anders entschieden.
Wieder einmal habe ich den Rauhnächten angefangen Tagebuch zu führen,
wieder einmal ein neues angefangen.
Wieder einmal habe ich mir vorgenommen, dieses oder jenes in diesem Jahr
zu machen und bei der Suche nach einem geeignteten Buch sind mir dann
einige angefangene "Bücher " in die Hand gefallen, die immer ca. Ende
Februar enden.
Zwei davon liegen jetzt auf meinem Schreibtisch , ein drittes neben meinem
Bett. Alles jetzt in ein Buch zusammenzufügen habe ich mir vorgenommen.

Und nun sitze ich vor meinem Pc, am Schreibtisch auf der Suche nach einem
Stift und denke : Der Schreibtisch passt überhaupt nicht mehr in mein jetztiges
Leben. Er dient als Rumpelkammer und Ablegeplatz für alles was mal eben
schnell aus der Hand muss.
Am Nachmittag sitzt die Kleine davor um sich werbefreie Filme anzuschauen
und um daran zu malen oder  zu basteln.
Das ist dann immer der Moment in dem ich meine Sachen alle vom Schreibtisch
räume, damit die nicht mitverarbeitet werden.

Diesen Monat ist er nun dran. Eine grobe Idee habe ich schon, darum werde
ich es in den nächsten zwei Wochen in die Tat umsetzen und dann auch bloggen.



Mittwoch, 8. Januar 2014

Rauhnächte 2013/2014 - was mir wichtig war

Es ist mir in den Rauhnächten nicht immer gelungen
meine Träume zu behalten, da meine Nächte bedingt durch mein Kleinkind
sehr unruhig sind .

Darum habe ich auch auf die Situationen  geachtet , die mir über Tag in
mein Leben traten. .
Manchmal waren es Menschen , ein anderes Mal Tiere, Symbole und auch Gefühle .
Jeden Tag habe ich mir eine Karte gezogen.
Benutzt habe ich hierfür das  Tarot der Neuen Hexen .
Und um in meinem Rauhnachttagebuch so etwas wie einen roten Faden zu haben,
ließ ich mich von " Das Geheimnis der Rauhnäche " von Jeanne Ruland inspirieren.

Ich weiß noch nicht, wie ich das, was mir geschehen ist und geschehen wird, hier
kommuniziere , weil ja einiges sehr persönlich ist.

Ein Tipp von Jeanne Ruland ist zum Beispiel, dass ich mir Gedanken mache,
welches Element in diesem Jahr eine Rolle , schwerpunktmäßig , spielt.
In diesem Jahr wird es das Element Luft sein.
Ich war total überrascht, als diese Antwort aus meinem Inneren nach Außen stieg.

Erde oder Wasser ... aber Luft.
Ich war sehr verblüfft. Luft . Was fällt mir dazu ein ?
Der Wind - draußen stürmte es gerade.
Atem.
Räuchern. 

Ich bin gespannt. Ein Blogeintrag bei der holunderhexe  brachte mich darauf
wieder zu malen und meiner Fantasie zum Thema Luft freien Lauf zu lassen.
Ob es dazu kommt, ich werde es sehen.
Ich will mich da nicht selber unter Druck setzen. Es soll fließen. Von alleine.

Übrigens die Tarotkarte für den Januar ist " Der Hohepriester " .






Sonntag, 5. Januar 2014

Rauhnächte 2013/2014

Die Rauhnächte(-tage) neigen sich dem Ende zu und wie als krönender Abschluss
war heute ein ganz besonders schöner Tag.

Alle meine Kinder waren noch einmal zu Hause , nebst Partner. Ganz zwanglos
ohne viel Gedöns.
Mit der Kleinen bin ich heute Morgen mit dem Bus in den Nachbarort gefahren,
dort hat sonntags eine kleine Bücherrei auf, die ein sehr gutes Kinderbuchsortiment
hat.
Unsere Motte fährt gerne mit dem Bus und hat es sichtlich genossen, bei dem schönen
Wetter unterwegs zu sein.
Die 2,5 km Rückweg haben wir zu Fuss , ja auch die Vierjährige ist gelaufen, zurück-
gelegt.

Zuerst waren wir auf einem Spielplatz mit im Boden eingelassenen Trampolin, auf
dem wir beide lange rumhüpften.
Dann trafen wir eine einsame Ente am parkeigenen Teich, der aber im Winter ohne
Wasser ist . ( Die Stadt lässt das Wasser immer ab ).
Dieser einsamen Ente gehörte das ganze Mitgefühl eines kleinen Mädchens, dass sich
ganz wilde Geschichten um das verlassene Tier ausdachte.
Der Heimweg zog sich ein wenig, doch dann wurden wir noch von diesen
tierischen Wiesenbewohnern freudig begrüßt.



Das Wetter war einfach herrlich. Sonnig, fast frühlingshaft.


Zuhause hatten wir dann einen sehr entspannten Nachmittag mit lesen und spielen,
quatschen und essen.
Alles in allem ein gelunger Tag, bevor morgen wieder der Alltag mit Arbeit und
Kindergarten und am Mittwoch mit der Schule beginnt.

Samstag, 4. Januar 2014

2014 hat begonnen.

Die Rauhnächte neigen sich dem Ende und damit auch die ruhige Zeit in unserem
Haushalt.
Ich habe diese Zeit genutzt zum Nachdenken, Meditieren , Tagebuch schreiben und
lesen.

In unserer Bücherrei kam über leihbook Bücher ausleihen und so habe ich zum
ersten Mal meinen Reader hierzu genutzt.

Das Buch meiner Wahl war:

David Baldacci - Bis zum letzten Atemzug
( da ich keine Fotos von a... benutzen möchte und das Buch über Reader
   gelesen habe, gibt es hier an dieser Stelle kein Bild)


Wow, was für ein  Buch und was für ein Leseerlebnis. Ich stehe ja eher auf echte
Bücher, die ich in die Hand nehmen kann, aber ich wollte unbedingt die Funktion
Buch-Onleihe ausprobieren. Die Bücherrei ist für mich nur mit dem Bus zu erreichen
und hat auch nur mittwochs und am Wochenende geöffnet.

Der Inhalt des Buches ist so packend, dass ich den Reader überall in meiner Hand-
tasche mitgenommen habe. Was ich mit dem Originalbuch mit seinen 436 Seiten
sicher nicht gemacht hätte.

Zwischendurch habe ich das Buch von Hannes Jaenicke



gelesen. An einem Kapitel über die Pharmaindustrie bin ich hängen geblieben.
Jaennicke reißt mit seinem Buch quasi die Spitze des Eisberges an und dem
Leser bleibt es selbst überlassen, ob er die Informationen vertiefen möchte.
Zumindestens wirkt es so auf mich.
Ich möchte hier nicht wortwörtlich zitieren, weil ich keine Ahnung habe, wie
das mit dem Copyright läuft.
Interessant finde ich den Gedanken, dass Krankheit von der Pharmaindustrie
gewollt ist. Und ich bin nachdenklich geworden in wie weit zum Beispiel
meine Zahngeschichte aus 2013 mit der Einnahme meiner Tabletten zu tun
haben kann. Wobei ich diese Industrie nicht verteufeln möchte und auch
erst einmal nicht auf meine Tabletten verzichten werden. Aber drüber
nachdenken kann ich.

Die nächsten beiden Bücher habe ich direkt mit fotografiert.

Vom Aussteigen & Ankommen stand auf meiner Wunschliste aus 2013 und
liegt auch schon seit Dezember hier .
Tess Gerritsen lese ich einfach, weil ich die Autorin mag und ich Rizzoli
und Isles schaue ich oft im Fernsehen.