Donnerstag, 31. Dezember 2015

Jahresrückblick 2015

Ich jetzt also auch.

Januar
Ich steige in die Blogaktion  der Wölfin ein und schreibe meine Glücksmomente sowohl
im offline-Tagebuch , als auch in den  Blog. Später im Jahr, blogge ich sie nicht mehr,
aber in meinem Tagebuch läuft die Aktion weiter.
Zwei Beerdingungen, die mir nahe gehen, auch wenn es keine engen Kontakte waren.
Mein Sohn erhält die Nachricht, dass er nach der Ausbildungszeit übernommen wird.

Februar
Die Meerschweinchen Tequila und Bacardi ziehen bei uns ein.
Ich beginne mit dem Project Life . Im Laufe des Sommers gerät es ins Stocken,
mittlerweile habe ich begonnen, die Monate nachzuarbeiten.
Unser Chorleiter hört auf. Ein letztes Mal singen wir eine Messe mit ihm.


März
Finanzieller Engpass , Panik machte sich breit. Er soll mich
übers Jahr begleiten.
Angesichts der Trauer- und Krankheitsfälle die mich umgeben,
habe ich mein Testament verfasst und alles geregelt. 


April 
Urlaub mit der Kleinen bei der große Schwester in Bad Oyenhausen.
Die Diagnose " infektbedingtes Asthma "beim kleinen Kind
kreist über meinem Kopf.

Mai
Beschäftige mich fast den ganzen Monat mit meinem Gewicht, meinem
(hässlichen) Aussehen und hänge in einer depressiven Phase fest.
Zum Ende des Monat ist alles wieder gut und ich kann realistisch und
liebevoll auf mich schauen.
Spruch des Monats: Dreams really do come true - aus der Flow
Beginne mit meiner neuen Haushaltsroutine, ein echter Gewinn in 2015

Juni
Bei meiner Mama beginnen Knieprobleme ihren Bewegungsradius einzu-
schränken. In diesem Monat habe ich viel Zeit zum Lesen.
Verbrennungen in der Speiseröhre sollen mich noch eine ganze Zeit be-
schäftigen. Der Abnabelungsprozess als Mutter nimmt wieder mal Fahrt
auf. Die Kleine zieht sich einen Außenbandriss zu, der unsere Sommeraktivi-
täten merklich einschränkt.

Juli
34 Grad Anfang Juli. In den Supermärkten vor Ort fallen die Kühlsysteme
aus. Für ein paar Tage ist es schwieriger frische Produkte zu kaufen, wenn
man nicht in den  nächsten Ort fahren will. Das Buch " Blackout" schlag-
artig in die Nähe der Realität gerückt.

August
Mir wird klar, dass ich meinen Erziehungsstil gegenüber meiner jüngsten
Tochter ändern muss. ( Nachdem ich das Ruder rumgeworfen hatte, läuft
alles immer noch rund). Endlich ist die Schiene ab, schwimmen ist
angesagt.
Die Große wird 18.

September
Erkenntnis: Meine körperlichen Beschwerden in diesem Jahr basieren auf
dem Vertrauensverlust in meinen eigenen Körper und meine innere Stimme.
Viel Arbeit mit mir selber und Heilungsansätze.

Oktober
Ich beginne meine Arbeit mit dem Buch " The Magic" .
Der Hund ist krank und alle haben Angst , dass es was tödliches ist.
Der Göttin seit dank, bestätigt sich diese Angst nicht.

November
Mein Immunsystem ist sehr stark angeschlagen und soll eine ganze Zeit
brauchen um wieder ins Lot zu kommen. Mein Bauch sagte mir, dass
es an meiner inkonsequenten, glutenfreien Ernährung liegt. Seit ich
100% darauf achte, läuft es täglich besser.

Dezember
Das Jahr ist schon wieder um.
Der Dezember ungewöhnlich warm. Während es in 2014 zwischen den
Tagen leicht schneite, machen wir dieses Jahr eine Radtour im Sweat-shirt.
Ich entschließe mich weiterhin im Chor zu singen.
Zwei Tage vor Weihnachten Beerdigungen eines guten Freundes.



Freitag, 25. Dezember 2015

Kurzer Weihnachtspost

Zwei Tage vor Weihnachten fiel meiner sechsjährigen Tochter ein, dass sie kein Geschenk für mich hat.
Also musste ich einen Wunschzettel schreiben ..." aber denk dran, ich kann noch nicht lesen ".

Mühsam suchte ich ein Foto des von mir gewünschten Parfums im Internet.
Der Buchwunsch war schnell gefunden.
Ein Fotoalbum zum Bekleben, bei uns Erlebnisalbum genannt, hatte ich mir für mich
auch gewünscht.

Heilig Abend zog die große Schwester mit der kleinen Schwester los ( während ich bei
einer Freundin Geburtstag feiern war ).

Die Kleine hatte den bebilderten Wunschzettel dabei ( leider habe ich kein Foto mehr) .

Beim Einkauf gab es folgenden Dialog, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:



Große Schwester: "Und ... wofür hast du dich entschieden. Was willst du der Mama
                              schenken ? "

Kleine Schwester: " Mama liebt Bücher, ich nehme das Buch ".

Große Schwester: " Aber ... Mama hat schon soooo viele Bücher , es ist kaum mehr Platz
 in  unserer Wohnung ".

Kleine Schwester: " Die findet schon Platz. Und ich bin ja nicht bescheuert ! Wenn ich der 
                              Parfum schenke, dann stinkt die mich jeden Morgen zu !!! "

Große Schwester: " Dann nimm doch das Erlebnisalbum . "

Kleine Schwester: " Nein. Die Mama ist schon so alt, die hat überhaupt keine Erlebnisse
 mehr  die sie fotografieren kann und sammeln kann. "





Ihr könnte Euch denken, ich habe das Buch bekommen ( späterer Post) und mich wahnsinnig gefreut. Und über den Dialog mussten wir Erwachsenen herzlich lachen.

Diesen Dialog werden ich in meine Erlebnisbuch 2015 im Monat Dezember festhalten.
Damit er nicht verloren geht.

Weiterhin schöne Feiertag.
 

Montag, 21. Dezember 2015

Privatssphäre

Das Bloggen eine öffentliche Angelegenheit ist, war mir schon immer klar. Allerdings bin ich überrascht wie viele Menschen mich in den letzten Tagen aus meinem realen Leben auf meinen Besuch bei der Tafel angesprochen haben. Natürlich habe ich immer gefragt, woher ihr Wissen stammt und als Antwort " Dein Blog " bekommen.
Bisher dachte ich eher, dass hier wenige "Bekannte" mitlesen.
Meine erste Reaktion war, den Blog auf Privat zu stellen und nur Blogger mitlesen zu lassen,
denn die schreiben auch, wie ich, oft über Privates.
Meine zweite Reaktion, nichts mehr über die Familie zu schreiben, aber das wäre dann nicht mehr mein Blog.
Ich lasse jetzt alles beim Alten.
Leser aus meinem realen Leben können sich ja mal überlegen, mich direkt zu fragen , wie es mir geht und wie ich so klar komme.
Vor allem die, die mir immer nur ihre Probleme, Krankheiten und Sorgen erzählen, weil ich so toll positiv bin. Und falls sie sich jetzt fragen, warum ich ihnen nie von mir erzähle, könnte es auch daran liegen, dass es sie nichts angeht. Grins.

Ich werden jetzt jeden Post kurz ruhen lassen und ihn nicht so spontan ins Netz setzen.

Samstag, 19. Dezember 2015

Vorletzes Wochenende in 2015

Heute ist Samstag und ich bring irgendwie nichts auf die Reihe.

Zwei Sachen sind mir allerdings gelungen.

Lecker Schnitzel selber machen mit der jüngsten Tochter. Die kannte bisher nur
die schnelle Variante aus dem Backofen . Da habe ich heute direkt mal glutenfrei
paniert und seit langem nochmal ein Schnitzel auf dem Teller. Dazu gab es Erbsen
und Möhren, denn die lagern jetzt zu Hauf in unserem Vorratsraum und Kartoffeln.

Und Kaffee trinken im Sonnenschein, Pullover und Jeans ( das Kind in Sweatshirt,
Leggins und Sommerlieblingskleid !) auf dem Spielplatz vor der Haustüre. Es war
so schön warm, dass ich keine Lust hatte, in der Wohnung das Weihnachtsfest (so
mit gründlichem Wohnzimmerputz bevor der Weihnachtsbaum einzieht) vorzube-
reiten.
Nee ... das Wetter will genutzt werden , also raus ins Warme.

Lesen ist für dieses Wochenende auch noch angesagt.

Einen richtig guten Schmöker habe ich mir mit diesem Buch an Land gezogen.
Es liest sich flüssig und ich stehe, zu mindestens in Büchern und Filmen, auf diese
bewaffneten Soldaten mit Sonderauftrag, die in meinem Kopf immer aussehen
wie Hugh Jackmann. Nachdem im Laufe der Geschichte mehrmals auf vergangene
Katastrophen  hingewiesen wird, bin ich gestern noch schnell in die Bücherei mir
Band 1 der John Puller Serie von Herrn Baldacci ausleihen. Band 3 habe ich vor-
merken lassen . Für den Januar.

Beim Einkaufen heute sprang mir dann noch die neue Barbara in den Wagen.
Gelockt hat mich die Aussage " ohne Botox, Detox und Sex-Tipps ".
Auf den ersten Blick sehen die Frauen in der Zeitschrift mit dem Überthema
"Freundschaft" aus wie normale Frauen.
Ich freue mich schon auf sie, wenn ich denn morgen endlich die glutenfreien
Ausstechplätzchen im Ofen habe.

Was steht sonst noch an ?

Meine Fotos bearbeiten und dann für das kommende laaange Wochenende
( ja, ich meine Weihanchten ) ausdrucken lassen. Einige Fotoalben wollen
auf den neuesten Stand gebracht werden und ich erhoffe mir dafür Zeit.

Ansonsten bin ich offen, was der Restsamstag mir noch bringt und der
Sonntag.

Ich wünsche Euch noch ein schönes 4. Adventswochenende, egal wie ihr
es feiert. Lasst Euch nicht stressen vom Weihnachtsdruck , Weihnachten
kommt nächstes Jahr wieder.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Vorbei mit schämen

Hier
habe ich darüber geschrieben, das ich mich nicht traue zur Tafel zu gehen.
Das Schämen ist vorbei, denn heute habe ich mich überwunden und bin hin.

Und das habe ich mit nach Hause genommen.

 Der Endivien unten links ist echt groß, laut meiner Mama hat er das richtige Gelb und ich soll noch ein paar Tage warten, dann wird er noch besser. Die Joghurts und der Ofenkäse laufen heute ab, was
ja bekanntlich nichts heißt, der Reibekuchenteig muss als erstes verarbeitet werden.
 Die Kräuter werden heute gut gewässert, mal sehen, was daraus wird. Ich plane sie zu verarbeiten und einzufrieren. Zwischen Orangen und Salat verbergen sich noch Zitronen und Limetten.Auch der Chicorée sieht gut aus und wartet im Dunkel auf seine Weiterverarbeitung.
 Die zwei Stollen bekommt meine Freundin, sie fährt mich morgen zum Einkaufen in die großen
Supermärkte - Monatseinkauf Butter, Zucker, glutenfreie Mehle und andere Produkte und was man
sonst noch an Non-Food benötigt. Den Kirschfladen habe ich meiner Mama zukommen lassen, ist
ja leider auch nicht glutenfrei. Das Brot wird zum Teil eingefroren, habe ich noch nie gemacht,
aber will ich ausprobieren. Brauche ja für die Kleine nur zwei Scheiben pro Tag.

Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich gegangen bin.
Bei uns kann man zweimal in der Woche zur Tafel. Dienstag und Donnerstag. Diesen Donnerstag fällt aus, da dort die Weihnachtspakete verteilt werden. Jeder der sich angemeldet hat bekommt ein
Kiste.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich auch wie Henriette noch Rezepte und weitere Bilder von meinen Einkäufen ( denn das sind sie, man bezahlt einen Obulus für diese Menge an Essen) poste. Das kommt ein wenig darauf an, wie ihr Leser das wollt, ob es interessiert.
Schreibt mir einfach.

Montag, 14. Dezember 2015

Wochenweise Glück

Über mein Glück habe ich schon länger nicht mehr öffentlich geschrieben.
Offline ist die Liste immer noch aktiv.

  1. Meine Mama ist 79 geworden in der vergangenen Woche, darum gabe es Samstag einen Familienbrunch. 
  2. Die schmerzhafte Erkenntnis, dass ich zwar noch an Menschen hänge, die in meinem "alten" Leben für mich eine Rolle gespielt haben, aber diese Menschen sich in den letzten 10 Jahren bei mir überhaupt nicht gemeldet haben. Kontakte gingen immer von mir aus. 
  3. Meine kleine Maus wird immer selbstständiger und für mich öffnen sich häufigere freie Zeitfenster.
  4. Der Familienrat hat getagt, die Heilig-Abend-Planung wurde umgestellt und jetzt kann ich doch an Weihnachten die Messe mitsingen.
  5. Mein Husten ist weg.
  6. Friseurbesuch
  7. Neue Frauen kennengelernt
  8. Es gibt jetzt einen Stricktreff in unserer Kleinstadt.
  9. Kuschelzeit mit der jüngsten Tochter
  10. Spaziergänge mit dem Hund 

Sonntag, 13. Dezember 2015

Beauty ist angesagt

Keine Ahnung was passiert ist, aber seit ein paar Tagen versinke ich in jeder freien Minute
auf Beauty-Seiten.
Beauty = Schönheit.
Jetzt bitte nicht den Spruch " Wahre Schonheit kommt von innen" . Das ist mir klar.

Ich habe das Gefühl in diesem Jahr alles über Bücher gelesen ( riesige Stapel
in der Wohnung oder auf Papier vorgemerkt warten darauf zum Einsatz zu kommen)
und genug über meinen Balkongarten und meine Gartenträume  geschrieben zu haben.
Immer nur bei Einmachfreunden und den Selbstversorgern zu lesen, mir über plastikfrei,
menschenwürdige, umweltschonende, recycle bare Konsumgüter Gedanken
zu machen, befriedigt mich gerade auch nicht.

Irgendwas hat klick gemacht bei mir.
Ich schaue mir Schminkvideos an, stöbere auf Schmuckseiten ( wie lange habe ich keinen
Schmuck mehr getragen) , suche Bloggerinnen die nicht über Kleidergröße 40-42 als große
Größen schreiben. Durchwühle meinen Badezimmerschrank nach mehr als Seife und
Waschlappen. Denn bisher habe ich noch nicht mal regelmäßig cremen brauchen / wollen.
Bin fasziniert von Frisurenvideos und stelle fest, für das was mir heute gefällt, habe ich
letzte Woche zuviel Haar gelassen.

Jetzt kommt etwas Werbung.
Total fasziniert bin ich von den Schminkvideos der Firma dm . Auch wenn das Mädel
sicherlich zwanzig Jahre jünger ist "als wie ich" - lach. Ich bin erstaunt was sich getan
hat. Nur Make-up , Puder und ein bisschen Lidschatten mit Wimperntusche reicht wohl
nicht für den "natürlichen" Look. ( Ok - bisher war "natürlich" für mich ein nacktes Gesicht)
Alle Produkte selbstverständlich bei meinem "dm" erhältlich. Warum auch nicht ?
Ich habe die Wahl.

Liebe Leute was ist "concealer" ?
Begegnet ist mir die letzte Concealer auf der Enterprise in Star Trek. Concealer Troy
kennt die noch jemand ?
Übersetzt heißt concealer = verbergen . Google erklärt mir in der Kosmetik - Abdeckstift.
Abdeckstift - ja, das kenne ich noch aus meiner Pickelzeit. Da habe ich andauern so etwas
unter der Make-up-Schicht getragen .

Ich muss morgen um 9.00 Uhr zum dm. Das kostet doch alles bestimmt ein Heidengeld ( was haben die Heiden jetzt mit meinem Schönheitsdrang zu tun ? ).

Ich sehe schon, der Post wird zu lang.

( Der Post - grins mal schnell bei Duden vorbeigeschaut, denn ich kenne nur die Post.
Kommt aus dem Englischen - to post- Synonym : informieren, kommunizieren, veröffentlichen)

Dabei wollte ich noch zwei Blogs vorstellen und ein paar Ideen teilen.
Oder über den Stricktreff in unserer Kleinstadt, der gerade entsteht.
Über den Poncho den ich anprobiert habe und von dem meiner Große
sagt, ich sehe aus wie eine Litfaßsäule. ( Gibt es die überhaupt noch ?)

Schön das ich weiß, worüber ich beim nächsten Mal schreibe.

Wünsche Euch einen schönen Sonntag egal ob ihr Advent feiert, vor der Kerze sitzt,
auf den Weihnachtsmarkt geht, durch Sturm-Wind-Regen ( wie wir) lauft.



Dienstag, 1. Dezember 2015

Wiedersehen ... 3 Jahre sind zu lang

Am vergangenen Samstag hat es endlich geklappt.
Drei Jahre waren seit unserem letzten Treffen vergangen.

Vor drei Jahren haben wir, die Dryade  und ich, uns in Köln getroffen.
Dieses Jahr also Aachen.
Das Wetter war schön. Blauer Himmel und kein Regen. Aber kalt.
Ich hatte natürlich meine Handschuhe vergessen. Das war das zweite was
mir auffiel, als wir uns in den Armen lagen. Das erste, das drei Jahre viel zu
lang sind.


(Dryade, schau mal bei Jademond vorbei. das fände ich auch nicht schlecht
fürs nächste Mal - lach )

Aachen ohne den Dom, geht für mich gar nicht. Also führte unser Weg uns
in das Domviertel. (Bilder vom Aachener Dom gibt es im Netz genug )


Einige Läden hatten echt schön dekoriert.

Rein künstlerisch ist der Dom schon majestätisch . Ich habe ja " Die Säulen der Erde" im
Hinterkopf und wenn ich mir vorstellen, wie dieser "unser" Dom gebaut wurde.
Unfassbar.
Karl der Große wird in Aachen sehr verehrt, aber ob auch jemand daran denkt wieviel
Unglück er über andere brachte ? Wohl eher nicht.
Er wußte schon wohin er seine Bauten stellte. Der Vorhof strahlt eine Ruhe und Stärke
aus. Wer weiß was da vorher war .
Der Großvater meiner großen Kinder ist Schnitzer und ich durfte sehen wie unter seinen
Hände z.B. der Korpus Jesu entsteht oder die Sinnbilder für die Evangelisten. Daher
sehe ich, wenn ich das Kreuz anschaue, selten " das Leiden Christi " sondern die Kunst.
Darüber haben wir ganz lange gesprochen.

Den Weihnachtsmarkt haben wir nur gestreift, uns war mehr nach quatschen
als nach Menschenmassen.
Anscheinend gibt es auch Händler die froh sind, wenn ihre Kunden gehen, weil
sie die Auslage einräumen müssen, wir wurden richtig weggekelt. Die Ausstechformen
waren schön und ich hätte auch gerne was gekauft, aber ...


Weiter ging es erst einmal in eine kleine/große Konditorei vor Ort. An deren Tortenauslage
laufe ich immer sehr neidisch dran vorbei, leider nichts glutenfreies dabei.
Samstag habe ich eine Ausnahme gemacht.
Schwarzwälder Kirsch garantiert mit Gluten , aber ohne Nüssen und Mandeln, frischen
Äpfeln oder Nüssen.




Dryade gönnte sich eine Printentorte. In Aachen gehören Printen und Dom quasi zusammen.



Da saßen wir nun und redeten und redeten.
Die Zeit verging wie im Pflug und dann hieß es am Nachmittag wieder Abschied nehmen.
Schön wars.

Und bevor ich vergesse ... diese wunderbaren, warmen Strümpfe gehören jetzt mir.
Danke.




Donnerstag, 26. November 2015

Erkenntnisse

Jahrelang, um genau zu sein, 10 Jahre lang war mir nicht klar warum mein
Ex-Ehemann und Vater meiner drei großen Kinder sich nicht mit mir unterhalten
kann/konnte bzw. will/wollte.
Es ging mir nicht in den Kopf, ich konnte es bis zu einem gewissen Grad zwar
nachvollziehen, aber da waren/sind immer die Kinder und ich habe/hatte die
Einstellung wir bleiben Eltern, egal was passiert.
Über die Jahre habe ich mich daran gewöhnt und je älter die Kinder wurden,
desto mehr regelten sie das selber. Gut so.
Er ist immer noch mit unserem Scheidungsgrund zusammen, ihr Angebot vor
ein paar Jahren, wir könnten doch Freundinnen werden, habe ich nicht angenommen.
Der Mann selber wirkte immer wie auf der Flucht vor mir, wenn ich seinen "Tanzbereich"
kam und war nicht in der Lage sich mit mir zu unterhalten. Seine Freundin schon.
Und heute kam dann die Veränderung.
Er wollte zu unserer Tochter, die aber nicht da war. Also bin ich zu ihm runter und
nahm in Empfang, was er ihr zugedacht hatte. Plötzlich spricht er mit mir. Also mehr
als Hallo und Tschüss. Über unseren ehemaligen Arbeitgeber, über unsere Kinder !!,
über unsere ehemalige Werkstatt - Huch. Zehn Minuten. Wow.
Und ich ?
Gehe zurück in die Wohnung. Setze mich auf mein Sofa . Wundere mich.
Ziehe mich kurz in mich zurück. Ja, ich habe mich gefreut, wie ein normaler Mensch
behandelt zu werden. Genieße es . Dann ist das Gefühl vorbei und ich merke.
Es gibt keine anderen Themen die uns verbinden.
Ich warte auf kein weiteres Gespräch mehr. Ich bin frei . 



Abends ist Mutter-Tochter-Stunde. Da gehöre ich ganz meiner kleiner Tochter.
Heute haben wir zusammen fern gesehen. Die Sendung heißt woozle goozle .
Ihre Lieblingssendung, die ich noch nicht mit ihr geschaut habe. Heute kam das
Thema Erdöl.
Und wie wir Menschen mit dem Erdöl Tiere töten.
" Mama, wir aber nicht - oder ? Wir werfen unseren Müll nicht in das Meer,
wir wohnen ja weit weg ."
Ich traf eine Entscheidung.
Die Wahrheit. " Doch mein Schatz, auch wir töten Tiere mit unserem Plastikmüll "
Dann erklärte ich ihr kindgerecht wie unser Plastik ins Meer kommt. Worin in unserem
Alltag  überall Erdöl/Plastik ist.  Das wir auch eine Teilschuld haben und wie wir es
vielleicht nicht ganz verhindern können, aber versuchen können Plastik zu vermeiden,
wo es in unseren Kräften steht.
Keine Frage vom Kind. Schweigen. Ich kenne das, die Fragen kommen ein anderes Mal.

Erkenntnis: Mein Baby ist kein Baby mehr. Sie sorgt sich um Delphine, Fische , Wale im
Meer. Sie wird wach .





Samstag, 21. November 2015

Leseraum ...
 Das Buch ist klasse. Ich liege voll in meiner Zeit, 50 Seiten pro Tag.Ich hätte nicht gedacht das ich diese Disziplin habe. Aber bei einem
guten und packenden Buch sollte das keine Schwierigkeit sein. Außerdem
gab es mir die Möglichkeit den Fernseher auszuschalten.

Leseraum ...

Vorlesen gehört für mich mit zu den schönsten Beschäftigungen mit
meiner Tochter. Gestern war dann im Kindergarten eine Buchausstellung
mit reduzierten Büchern ( Mängelexemplaren) und seitdem gibt es drei Neue
in unserem Kinderregal.

Stolze Mutter ....

Sie schwimmt. Hurra. Nach nur 5 Schwimmstunden schafft sie alles was
zur Seepferdchen-Ausbildung gehört. Nächste Woche dann die Prüfung.
Aus dem tiefen Wasser ist sie jetzt schon nicht mehr raus zu bekommen.
Sprungbrett springen , tauchen . Eine Stunde ist schnell um . Ein toller
Start ins Wochenende.

Zwicken und Zwacken ...

Ja irgendwie höre ich mich an wie eine alte Frau. Hier tut es weh und
dort. Nichts lebensbedrohliches und doch beschäftigt es mich, weil
es auch weh tut.
Da habe ich mir wohl irgendwann in den letzten Tagen den Gaumen
verbrannt, es nicht bemerkt und wundere mich über die Verletzung
desselbigen. Mein Zahnarzt hat sich schräg gelacht. Er schaut in meinen
Mund, denn es tut sch... weh und sagt: Pizza, Lasagne oder Kartoffelgratin ?
Ich so : Wie jetzt ? Er: Sie haben eine ordentliche Brandblase, da kann man
nichts machen ausser abwarten und nichts essen und trinken was reizt. - grins.
Super ... nichts dergleichen gegessen diese Woche .

Geschämt ...

Ursprünglich wollte ab diese Woche zur Tafel, denn sie ist in meine unmittel-
bare Nachbarschaft gezogen.
Bei Henriette lese ich immer mit und wollte das auch machen.
Es würde meine Haushaltskasse entlasten .
Ich sag Euch, ich habe mich nicht getraut. Ich stand auf der anderen
Straßenseite und traute mich nicht rüber. Man steht für 15 Minuten in einer Schlange
an einer sehr befahrenen Straße und in dieser Zeit sind einige KiGa-Mütter vorbei-
gefahren. Ich habe es nicht geschafft mich von der Bushaltestelle ( steht genau gegenüber
der Tafel) zu lösen und mich anzustellen. Ich habe mich geschämt.

Gehört ...

"Take me to Church " von Hozier. Gelesen bei jademond

Ein Ohrwurm begleitet mich seit der Chorprobe am Mittwoch.
"Klänge der Freude " anhören kann man es sich hier . Es ist nicht unser
Chor, aber so ähnlich hört es sich bei uns an.


Ohrwurm des Kindergartenkindes : Kleiner grüner Kranz

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.


Sonntag, 15. November 2015

Leseraum und DVD-Regal

700 Seiten in 14 Tagen ....


Ich habe mir in der Bücherei ein Buch von  Elisabeth George  
ausgeliehen. Lange habe ich nichts mehr von ihr gelesen, doch eine
Leseprobe hat mich neugierig gemacht.
Das es ein neues Buch ist, kann man es nur 2 Wochen ausleihen.
50 Seiten pro Tag ist mein Ziel . Am Wochenende hat es gut
geklappt.



Dann habe ich noch einen Fehlkauf getätigt.
Ich habe keine Möglichkeit ins Kino zu gehen, also kaufe ich mir
DVD´s ( sofern man sie nicht ausleihen kann oder ich sie unbedingt besitzen
möchte)  der gewünschten Filme.
SAN ANDREAS sollte es sein. Nur leider habe ich beim Bestellen nicht richtig
hingeschaut und erst beim Anschauen gemerkt, was für eine Katatrophe von
Film ich mir zugelegt habe. Grottenschlecht. SAN ANDREAS QUAKE





P.S. über Paris blogge ich nicht, weil ich auch nicht über Kenia, Indonesien, Nigeria,
Brasilien und all die anderen Katastrophen blogge. Das könne andere Medien besser.
Trotzdem beschäftigen und beängstigen mich diese Themen.


Dienstag, 10. November 2015

Jetzt ist sie 6

Wow, Wow, Wow

Jetzt ist das kleine Mädchen sechs Jahre alt und nicht mehr "klein".
Am 03.11. hatte sie Geburtstag und feierte mit ihren Freunden eine
Gruselparty.

Alle waren verkleidet und
große Schwester und Mutter hatten Muffins gebacken. Die Verzierungen lieferte die
große Schwester.



Seit zwei Tagen geht sie in den 500 Meter entfernten Supermarkt alleine einkaufen.
Stolz wie sonst was, kommst sie mit dem was auf dem Einkaufzettel steht zurück.
Als sie das erste Mal loszog stand die große Schwester unentwegt am Fenster.
Man kann von uns aus ihren Weg verfolgen. Mit Tränen der Rührung in den Augen,
denn da ging ihre kleine Schwester. Brot und Käse für sie kaufen.

Und ich als Mutter .... bin mächtig stolz auf meine beiden Mädchen.


Freitag, 23. Oktober 2015

Was so im Alltag los war

Seit meinem letzen Eintrag war ganz schön viel los in meinem Alltag.



Im Kindergarten gab es einige Mutter-Kind-Aktionen. Zum einen haben wir
Zauberflaschen gebastelt. Nein, was war ich gespannt und wurde enttäuscht.
Zauberflaschen hatten wir auch schon gebastelt - zuhause.
Die kleine Maus hatte Spass und wir haben etwas gemeinsam gemacht, darum
ging es.
Rezept: Wasser und Speiseöl oder Wasser und Spüli in die Plastikflasche füllen.
Glitter, Figuren , Sterne oder Lebensmittelfarbe nach eigenem Gutdünken.



Fertig ist die Zauberflasche. Wir haben jetzt gleich vier Stück.

Eine weitere Aktion war Klangschalen-Meditation für Mütter und Kinder. Hierzu
gibt es keine Bilder. Es war eine schöne, lustige und auch entspannende Stunde für
uns.

Der Herbstausflug des Kindergartens in einen nahe gelegenden Tierpark fiel aus,
zum einen weil es permanent regnete und zum anderen , weil meine Kleine einen
grippalen Infekt hatte und sie eine Woche zu Hause war.
Wir hatten eine schöne gemeinsame Woche, das sie nur einen Tag wirklich ausser
Gefecht war und die anderen Tage einfach nur zum Gesundwerden dienten.
Seit dem ist der Peak Flow und das Asthmatagebuch unser täglicher Begleiter,
aber ich bin längst nicht mehr so panisch, wie im letzten Jahr , als die Diagnose
infektbedingtes Asthma gestellt wurde.



Am vergangenen Wochenende hat sich ihr Papa noch mal sehen lassen. Sie haben
den Tag ohne mich verbracht und ich nutzte die Gunst der vier Stunden , besuchte
zwei Bücherreien und eine Freundin.

Der Schwimmkurs hat auch begonnen. Das Kind übt mit dem Bademeister und die
Mutter kann sich eine Stunde sorglos im "tiefen" Becken tummeln. Mensch, hatte
ich einen Muskelkater.

Die große Tochter hatte ihr erstes Vorstellungsgespräch bei ihrem Wunscharbeit-
geber. Mit dem Verlauf ist sie sehr zufrieden, jetzt heißt es warten.

Eine ebenfalls alleinerziehende Freundin und ich, haben über das "Leben im Alter"
gesprochen und das ist ein Thema das ich auf "später" verschiebe. Später heißt,
die Herbst/Winterzeit bietet sich an.

Dann bekam ich noch eine Mieterhöhung, die mich sehr verunsichert(e). Tagesform-
abhängig. Werde ich jetzt schon ausziehen "müssen", wenn der Sohn auszieht.
Wird das Amt, dann schon sagen ... suchen sie sich innerhalb von 6 Monaten ... ??

Ein Gespräch mit einer Bekannten, die in einer großen Firma auch mit Perso-
nalentscheidungen zu tun hat, machte mir klar, dass ich im Prinzip ganz neu
entscheiden kann, was ich beruflich werden möchte und meine Chancen, im
Gegensatz zu meiner Jobcenter-Sachbearbeiterin, sehr realistisch einschätze.
Auch hier möchte ich mich in den nächsten Monaten Gedanken machen, die
Karten befrage und schauen, was zeigt sich .



Montag, 12. Oktober 2015

Letzte Woche hatte ich also Geburtstag.
Der Dienstag war ein wunderbar entspannter Tag, auch weil meine Große
das Backen, Kochen und sauber machen übernommen hatte.
So konnte ich den unzähligen Gratulationen an PC, Handy und Telefon
gerecht werden.


Heute wollte ich mich ja mit der Dryade treffen. In Aachen.
Wie das Leben so spielt, ist die Kleine erkältet. Sie hustet und
gestern hatte sie etwas Temperatur. Das war der Großen zu
kriminell und sie lehnte ab, den ganzen Tag die Verantwortung
für ihre Schwester zu übernehmen.
Mmmh .. vielleicht lag es auch ein bißchen daran, dass ihr Freund
heute überraschend Urlaub hat und sie einen Grund fand, Zeit mit
ihm zu verbringen. Denn seit die Entscheidung gefallen ist, dass
Dryade und ich das Treffen verschieben, ward die große Tochter nicht
mehr gesehen und überließ mir zudem die Verantwortung für ihren
Hund.

Das kleine Mädchen ist im Kindergarten, die Mutter frustriert und
darum werden die großen Wohnzimmerfenster heute sauber.
Dabei kamen mir einige Gedanken, putzen ist manchmal sehr medi-
tativ, was ich alles in meiner Wohnung ändern möchte. Zuerst mal
wieder der typische Gedanke " wie soll ich das bezahlen " . Doch
als ich den losließ, fielen mir lauter kostenlose Veränderungen ein.

Ich möchte ein neues Bild malen. Das letzte Mal habe ich das 2007
gemacht. Oder 2008 ?
Also viel zu lange her.
Und noch ein paar andere Sachen.


Das Herbstwetter ist einfach herrlich zur Zeit.
Bis auf einen Tag in der letzten Woche, verwöhnt uns die Sonne.
Seit gestern ist es morgens sehr, sehr kühl.
 Die Wintersachen bitten um Überprü-
fung und Einsatz.


Und die kleine Maus fiebert auf ihren Geburtstag
 Anfang November hin. Wünsche und Pläne über
 alles hat sie. Es tut schon weh, dass ich ihr nicht
 all ihre Wünsche erfüllen kann.
Zumal sie auf ihren Vater hofft, der sich aber so
 ganz langsam mit immer mehr Desinteresse aus
ihrem Leben verabschiedet.




Treue Leser wissen, dass er sehr krank war. Er ist auf dem Weg
der Genesung. Allerdings interessiert er sich nur noch für sich
und seine drei großen Kinder.
Vor zwei Wochen hat er einen Weg von 200 km auf sich genommen,
um bei uns vor Ort zu einem Bogensportturnier zu fahren. Selber
dran teilnehmen geht noch nicht. Den ganzen Tag befand er sich vier
 Kilometer von seiner Tochter entfernt und meldete sich nicht.
Ich erfuhr es einige Tage danach beim Einkaufen.
Ich war sooooo wütend ....
Die Kleine redet jeden Tag von ihm und wartet. Sie plant mit dem
Zug zu fahren um ihn zu sehen.
Ich könnte heulen ...



Montag, 5. Oktober 2015

Ein Lebensjahr geht zu Ende .... noch einmal schlafen

dann habe ich Geburtstag.

Wow ! Schon wieder ein Jahr um.






Ich schaue zurück und denke, was ist dir alles Gute in diesen
300 und mehr Tagen passiert.
Dir persönlich.
Als erstes fallen mir lauter Ereignisse ein, die mit meinen Kindern
zu tun haben.
Die vielen Familienfeiern die wir gemeinsam gefeiert haben.
Die Kinder, ihre Partner, meine Mutter, Freunde.
Da kommst so einiges zusammen.

Als nächstest Pläne die ich hatte und die ich nicht in die
Wirklichkeit umgesetzt habe.
Was habe ich erreicht ? Nach den Maßstäben der äußeren
Gesellschaft - nichts. Kein Haus, kein Auto - ihr wißt schon was
ich meine.
Aber für mich in meiner Welt habe ich schon einiges erreicht.
Meine Depression schaut immer seltener um die Ecke. Toll.
Ich habe gelernt meine Wut nicht mehr so oft wegzudrücken,
sondern sie raus zu lassen.
Ein neues Hobby ...ich koche und backe, weil ich will, nicht weil
ich muss.
Ein altes Hobby ... die Familienforschung ist neu aufgefrischt und
ich habe es geschafft, mehrmals an den Treffen des Geschichtsvereins
teilzunehmen.
Noch einiges mehr , aber das behalte ich für mich.

Ein gutes Jahr.

Heute schaue ich zurück ....


Sonntag, 4. Oktober 2015

Ausgelöscht

 "...18-Jährige stirbt, drei Insassen werden verletzt .Der Unfall ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die 18-Jährige fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der K24 von Geilenkirchen-Immendorf in Richtung Würm in einer langgezogenen Rechtskurve, als ein Dachs auf die Fahrbahn lief und mit dem Auto in Berührung kam.Die Fahrerin verlor daraufhin die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Straße ab, wo sie gegen einen Baum prallte. Drei der vier Insassen wurden bei dem Aufprall im Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.Die 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle, auch Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt blieben erfolglos. Ein Mitfahrer wurde lebensgefährlich, die anderen beiden schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, wo sie stationär verbleiben müssen. Angehörige der Unfallteilnehmer wurden durch Notfallseelsorger betreut.Die K24 war während der Unfallaufnahme und Bergung bis 2.20 Uhr gesperrt  ..."

Samstag morgen lese ich diese Nachricht in der Zeitung und denke noch so - Ach Gott die arme
Familie - und was einem noch so schnell durch den Kopf schießt.

Dann bekomme ich die Nachricht das endlich das Baby auf das wir im Freundeskreis warten,
zur Welt gekommen ist. In der Nacht von Freitag auf Samstag.
Die Nachricht aus der Zeitung ...vergessen.

Es ist später Samstagabend, 23 Uhr, mein Telefon klingelt.
Auf dem Display sehe ich meine Große. Mein Herz sackt mir in die Hose.
Panisch hebe ich ab und frage nur " Was ist passiert ? " . Immerhin ist sie
mit Freunden auf einem Oktoberfest im Nachbarort.
Als Antwort kommt immer nur ein " Mama" und fürchterliches Schluchzen.
Und dann ... " K. ist tot . A. hat mir gerade gesagt, das K. gestern Abend eine
Autounfall hatte und dabei gestorben ist . Mama, Mama ...sie ist tot ."

Der Autounfall.
Ich hatte ihn vergessen und jetzt steht er in meinem Leben.
K. war so ein lebenssprühendes Kind. Sie war mit ihrem
jüngeren Bruder unterwegs nach Hause, der liegt jetzt im Koma.
Ihr Freund, ihr erster und wie sie immer sagte, die Liebe ihres Lebens,
sass mit im Auto. Neben ihr.
So wie man mir erzählte hatte er die wenigstens Verletzungen, versuchte ihr
noch zu helfen.
Er war ein Klassenkamerad meiner Tochter bis vor 2 Jahren.
K. war jahrelang ihre Freundin.

Das Baby das zur Welt kam, in derselben Nacht...
Irgendwie sind auch hier die Lebensfäden miteinanderverwoben.
Der glückliche Vater hatte bis vor zwei Jahren eine Lebensgefährtin, sie ist die
Schwester des Freundes.

Ein Leben wurde ausgelöscht, ein anderes beginnt.




Bei einem schweren Unfall ist Samstagnacht eine 18-jährige Fahranfängerin tödlich verletzt worden. Ein Insasse des Autos schwebt noch in Lebensgefahr, zwei weitere sind schwer verletzt worden. Ursache des Unfalls war wohl ein Dachs auf der Kreisstraße 24, der gegen das Auto gelaufen war.
Bildergalerie
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Wildunfall: 18-Jährige stirbt, drei Insassen werden verletzt

Der Unfall ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die 18-Jährige fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der K24 von Geilenkirchen-Immendorf in Richtung Würm in einer langgezogenen Rechtskurve, als ein Dachs auf die Fahrbahn lief und mit dem Auto in Berührung kam.

Die Fahrerin verlor daraufhin die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Straße ab, wo sie gegen einen Baum prallte. Drei der vier Insassen wurden bei dem Aufprall im Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Die 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle, auch Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt blieben erfolglos. Ein Mitfahrer wurde lebensgefährlich, die anderen beiden schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, wo sie stationär verbleiben müssen. Angehörige der Unfallteilnehmer wurden durch Notfallseelsorger betreut.

Die K24 war während der Unfallaufnahme und Bergung bis 2.20 Uhr gesperrt.

Fahranfängerin stirbt bei Wildunfall: Drei weitere Verletzte - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/kreis-heinsberg/fahranfaengerin-stirbt-bei-wildunfall-drei-weitere-verletzte-1.1194143#plx395860868
Bei einem schweren Unfall ist Samstagnacht eine 18-jährige Fahranfängerin tödlich verletzt worden. Ein Insasse des Autos schwebt noch in Lebensgefahr, zwei weitere sind schwer verletzt worden. Ursache des Unfalls war wohl ein Dachs auf der Kreisstraße 24, der gegen das Auto gelaufen war.
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Wildunfall: 18-Jährige stirbt, drei Insassen werden verletzt

Der Unfall ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die 18-Jährige fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der K24 von Geilenkirchen-Immendorf in Richtung Würm in einer langgezogenen Rechtskurve, als ein Dachs auf die Fahrbahn lief und mit dem Auto in Berührung kam.

Die Fahrerin verlor daraufhin die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Straße ab, wo sie gegen einen Baum prallte. Drei der vier Insassen wurden bei dem Aufprall im Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Die 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle, auch Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt blieben erfolglos. Ein Mitfahrer wurde lebensgefährlich, die anderen beiden schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, wo sie stationär verbleiben müssen. Angehörige der Unfallteilnehmer wurden durch Notfallseelsorger betreut.

Die K24 war während der Unfallaufnahme und Bergung bis 2.20 Uhr gesperrt.

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Gegen einen Baum geprallt: Für die Fahranfängerin kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Foto: Ralf Roeger

Geilenkirchen. Bei einem schweren Unfall ist Samstagnacht eine 18-jährige Fahranfängerin tödlich verletzt worden. Ein Insasse des Autos schwebt noch in Lebensgefahr, zwei weitere sind schwer verletzt worden. Ursache des Unfalls war wohl ein Dachs auf der Kreisstraße 24, der gegen das Auto gelaufen war.
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Wildunfall: 18-Jährige stirbt, drei Insassen werden verletzt

Der Unfall ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die 18-Jährige fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der K24 von Geilenkirchen-Immendorf in Richtung Würm in einer langgezogenen Rechtskurve, als ein Dachs auf die Fahrbahn lief und mit dem Auto in Berührung kam.

Die Fahrerin verlor daraufhin die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Straße ab, wo sie gegen einen Baum prallte. Drei der vier Insassen wurden bei dem Aufprall im Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Die 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle, auch Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt blieben erfolglos. Ein Mitfahrer wurde lebensgefährlich, die anderen beiden schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, wo sie stationär verbleiben müssen. Angehörige der Unfallteilnehmer wurden durch Notfallseelsorger betreut.

Die K24 war während der Unfallaufnahme und Bergung bis 2.20 Uhr gesperrt.

Fahranfängerin stirbt bei Wildunfall: Drei weitere Verletzte - Lesen Sie mehr auf:
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Gegen einen Baum geprallt: Für die Fahranfängerin kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Foto: Ralf Roeger

Geilenkirchen. Bei einem schweren Unfall ist Samstagnacht eine 18-jährige Fahranfängerin tödlich verletzt worden. Ein Insasse des Autos schwebt noch in Lebensgefahr, zwei weitere sind schwer verletzt worden. Ursache des Unfalls war wohl ein Dachs auf der Kreisstraße 24, der gegen das Auto gelaufen war.
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Wildunfall: 18-Jährige stirbt, drei Insassen werden verletzt

Der Unfall ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die 18-Jährige fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der K24 von Geilenkirchen-Immendorf in Richtung Würm in einer langgezogenen Rechtskurve, als ein Dachs auf die Fahrbahn lief und mit dem Auto in Berührung kam.

Die Fahrerin verlor daraufhin die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Straße ab, wo sie gegen einen Baum prallte. Drei der vier Insassen wurden bei dem Aufprall im Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Die 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle, auch Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt blieben erfolglos. Ein Mitfahrer wurde lebensgefährlich, die anderen beiden schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, wo sie stationär verbleiben müssen. Angehörige der Unfallteilnehmer wurden durch Notfallseelsorger betreut.

Die K24 war während der Unfallaufnahme und Bergung bis 2.20 Uhr gesperrt.

Fahranfängerin stirbt bei Wildunfall: Drei weitere Verletzte - Lesen Sie mehr auf:
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Sonntag, 27. September 2015

Ein Blick zurück ...oder auch zwei

Irgendwie ist mir heute nach Rückblick, also dachte ich mir ich schaue mal
auf die vergangene Woche zurück und was so los war bei mir

Ein Thema was uns alle beschäftigt, auf die ein oder andere Weise und über das
ich nicht schreiben oder reden möchte, hat meine Wahrnehmung gestört.
Egal wohin ich lese oder schaue, wird von Flüchtlingen heute, früher oder noch
viel früher gesprochen. Ich sehe Bilder von verzweifelten Eltern, traurigen Kinder,
wütenden Menschen in allen Hautfarben.
Es verändert mich und zwar so.
Ich gehe durch die Straßen , beim Einkaufen z.B., sehe in die Gesichter der Menschen
und denke .... bist du einer von Ihnen oder schon länger hier. Vielleicht sogar hier geboren.
Ist es nicht seltsam ?
Bisher war es mir vollkommen egal woher mein Gegenüber kam, solange er sich mir
gegenüber "benahm". Jetzt frage ich mich blitzschnell ... Flüchtling ????
Es hat sich eingeschlichen, die Neugierde ... wie sieht so ein Flüchtling aus.
Ich finde das total bescheuert und schelte mich selber, doch den Gedanken kann ich
nicht verhindern. Die Frau mit der kaputten Hose und dem weinenden Kind...
der junge Mann der einfach nur so auf der Bank sitzt ... Unfassbar. Was passiert
mit mir ?


Klassentreffen ... nach 33 Jahren.
Ich war eine der Mitorganisatoren und den Satz den ich am meisten hörte war,
warum hast du das nicht schon eher organisiert.
Wieso ich ?
Wie waren 26 Schüler, damals in der 9. Klasse ?
Es ist schon komisch, du kommst zum Treffpunkt, siehst die Leute da sitzen
und erkennst sie alle.
Irgendwie hat sich keine(r) verändert ... natürlich haben wir das. Aber keiner
so, dass man sich nicht wieder erkennt.
Interessant finde ich, dass das Bild das ich von mir in der damaligen Zeit hatte,passt
so gar nicht mit dem der anderen und ihren Erzählungen über mich, überein.
Bis auf den Satz : " Du hast doch nie lernen müssen "
Stimmt. Ich habe immer allen Nachhilfe gegeben.
(Und wundere mich heute, warum es mir ein Bedürfnis ist, Kindern das Lesen, Schreiben
und Rechnen beizubringen).
Ich habe auch die anderen überhaupt nicht wirklich wahrgenommen oder es vergessen.
Streiche , vor allem die der Jungs, sind irgendwie an mir vorbeigegangen.
Ich persönlich habe alle immer nur um ihre Freiheit beneidet.
Ich war 14 und keiner war so jung wie ich. Unsere Älteste war 17.
Aber wie sagte einer der Jungs von damals . " Deine Eltern waren so scheiße
streng, man hatte Angst dich irgendwohin abzuholen "
Und das deckt sich wieder mit meiner Wahrnehmung. Bei Freizeitaktivitäten
durfte ich nie mit und darum war ich montags immer außen vor.


Mal wieder der Zahnarzt ...
Ich hatte mal wieder so Panik das irgendwas ist, dass ich am Dienstag
zum Zahnarzt geschlichen bin.
Der weiß um mein Trauma und meine Angst . Ganz ruhig untersuchte er ,
beruhigte, lächelte .
Ich kam mir so doof vor, das mal wieder für nix auf der Matte stand.
Doch der Mann lächelte und sagte: " Dafür bin ich da "

Ehrenamt
Im Chor ist der Wurm drin. Die Umstellung auf den neuen Chorleiter,
neue Lieder, neue Probegestaltung verursacht Unruhe. Und Rücktritte.
Jetzt stehen im November Neuwahlen an, ein neuer Vorstand muss her.
Und wenn es keiner machen will, dann löst sich ein 80 Sänger starker
Chor einfach auf.

Im Kindergarten bin ich im Elternrat und bin mal wieder nicht überrascht,
dass es nicht ganz stimmt, was den Eltern am 1. Elternabend so erzählt wird.
Zum Beispiel: Der Eltern trifft sie 2-3 mal im Jahr.
Da bekomme ich direkt einen Lachflash. Nach dieser Rechnung, sind
wir sechs Wochen nach Beginn des neuen Kindergartenjahres durch
mit den Treffen. Aber was machen die 4 Termine bis Dezember in
meinem Kalender ?? Das mit dem Rechnen und den "Wahl"versprechen
üben wir noch mal.

Träume 

Manchmal spinnert man ja so rum .
Diese Woche zum Beispiel dachte ich mir, warum warten bis dass
das kleine Kinder groß und selbstständig ist. Warum nicht jetzt
das Lebensruder herumreißen und mal was ganz anderes planen.
Und ich träumte...
Ich ziehe nach Norddeutschland. Ans Wasser. Dann brauche ich
nicht mehr warten bis ich mal Geld oder Urlaub habe, sondern
kann ans Meer wann ich will.
Schulen gibt es dort auch. Grins...  Grüße an meine Leser(innen)
im Norden.
Der Wunsch der Kleinen ist es in der Nähe eines Bauernhofes
zu leben und ihre Pferdeleidenschaft zu leben.

Mein Wunsch ...das Meer.

Nächstes Jahr wird sie eingeschult, dass heißt, beim Wechsel
auf die weiterführende Schule wäre ein guter Zeitpunkt. Dann
sind die Großen über alle Berge. Ich nur noch für uns zwei
verantwortlich.

Oder doch in den Odenwald ?

Grins.

 























Freitag, 18. September 2015

Bin ich eine gute Mutter

Diese Frage in einer ähnlichen Form stellte die WildeWölfin.

Ich habe dort unter den Kommentaren sehr ehrlich geantwortet und
doch ist es mir einen Post wert.

Was wünsche(te) ich mir für meine Kinder die heute 5,18,23 und 25 Jahre alt sind ?

Als ihr Vater sich vor 10 Jahren von mir/uns trennte, weil eine andere Frau ihm
wichtiger war, da hatte ich nicht nur das Gefühl als Frau zu versagen, sondern
auch als Mutter.
Wir waren eine normale, glückliche Familie, eingebunden in eine Großfamilie.
Natürlich gab es Alltagsprobleme, aber mir war nie klar, wie sehr er wohl
eine Veränderung wünschte.
Ich hatte versagt, dachte ich damals, weil ich es nicht schaffte für meine Kinder
eine Familie zu erhalten. Denn hierzu gehörte für mich immer auch ein Vater.
Die Kinder und ich gaben Freunde, Haus, Haustiere und Familie auf, weil wir
aus finanziellen Gründen umziehen mussten.
Vom gutsituierten Leben mit Haus, Autos, Pool und Geld in eine Sozialwohnung.
Die armen Kinder und ich hatte es versaut.
So dachte ich damals .... anfangs.

Ich war/bin erwerbslos nicht arbeitslos. Das muss ich Müttern nicht erklären.
Doch durch meine Erwerbslosigkeit bekamen die Kinder und ich etwas geschenkt,
was es so in unserem alten Leben nie gegeben hätte.
Zeit.
Nähe.
Allein durch das beengte Wohnen kam viel Nähe auf, ich bekam vielmehr mit
was die Kinder in ihren Zimmern machten, durch die Zeit mit wem sie was
unternahmen. Zeit füreinander. Jeder hatte seine Zeit mit mir.
Ich sehe das heute als ein Geschenk. Ich war näher dran an meinen Kindern.
Ihren Freunden. Ihren Unternehmungen. Ohne das sie sich beobachtet fühlten
oder abgefragt.
Wir hatten von heute auf morgen kein Auto mehr und die Kinder, auch die damals
8 -jährige, lernten sich nicht auf Mama-Taxi zu verlassen.

Mein Großer lebt seit drei Jahren in Köln, finanziert sein Studium durch Arbeit
und hat mir mal ganz am Anfang seiner Studienzeit gesagt:
"Ohne die Erfahrung wenig zu haben, könnte ich jetzt nicht mit dem wenigen
so viel machen ".
Das sehe ich als Kompliment.
Klar würde ich ihm gern seinen Kühlschrank füllen und Geld für eine neue
Winterjacke geben, aber es geht nicht. Meine Türe und mein Ohr sind immer
für ihn offen, dass weiß er zu schätzen.


Meine 18-jährige wurde über lange Zeit auf der weiterführenden Schule gemobbt,
wollte jedoch nicht das ich mich einmische.
" Du löst deine Probleme auch alleine" war ihre Ansage, damals.
Sie weiß und wusste, egal was passiert, ich stehe zu ihr.
Sie hat ihr Problem gelöst und bis heute genießt sie einen gewissen
Respekt von ihren Mitschülern, ohne das sie Gewalt oder Druck
ausüben muss. Sie ist sehr engagiert für andere Kids die Probleme
haben . Das liest sich so einfach, aber ich versichere Euch, das waren zwei
harte Jahre, bis dass alles geklärt war. Schlaflose Nächte. Verweinte Tochter.

Der mittlere der Drei erzählt immer wieder, wie gut es für ihn war aus
der Komfortzone Großfamilie rausgekommen zu sein.
Erst nach dem Umzug hat er gelernt für sich zu sorgen und zu denken.
Vorher machten das Bruder, Großmutter und Eltern.
Hier hat er sich Freundschaften aufgebaut, ist aus dem Schatten seines
Bruders getreten, auch weil ich die Leine länger ließ, als sie vorher
war.

Meine fünfjährige Tochter fordert mich noch einmal ganz besonders.
Ich bin ziemlich erziehungsmüde nach 25 Jahren und habe die ersten
Jahre eher laufen lassen. Vor einem guten halben Jahr habe ich mich
besonnen , wieder die Mutter zu sein, die die Großen kennen.
Liebevoll, konsequent, mit Ecken und Kanten ...
Und ich spüre es tut ihr gut.

Bin ich eine gute Mutter ?

Hier ein Zitat von meiner großen Tochter

" Mama, weiß du was ich mir wünsche?
Das ich meinen Kindern so eine Mutter sein werde, wie du es
für uns bist. 
Das meine Kinder so stolz auf ihre Mutter sind, wie ich es bin."







Sonntag, 13. September 2015

Sonntagspost

Der Herbst ist nicht mehr zu verleugnen, auch wenn es gestern bei uns noch
 mal ein bißchen drückend war.
Den Balkon habe ich auf- bzw umgeräumt. Es wurde dauerhaft Platz für einen
Wäscheständer geschaffen, im Herbst dauert das ja immer etwas mit dem Trocknen.
Ich bin sehr dankbar das wir in der Mitte wohnen, so haben wir ein Dach über dem Balkon.
Verblühte Blumen und vertrockenete Pflanzen wurden endlich aus den Töpfen
genommen, die Töpfe gereinigt und in den nächsten Tagen  kommen einige
Frühlingsblüher dort hinein.
Der Ficus ist vom kleinen Balkon umgezogen auf den großen überdachten,
so dass er noch etwas draußen bleiben kann.
Die nächste große Aktion steht dann wohl im November/Dezember an,
wenn alles winterfest gemacht wird.
Doch jetzt wird erst mal der Herbst genossen.


Vergangene Woche hatte ich einen Termin bei meiner Lieblingsbehörde, dort wurde mein
Eingliederungsvertrag erneuert. Mein nächster Termin ist eine Woche nach der
Einschulung im nächsten Jahr, bis dahin soll/muss ich mich gesundheitlich soweit
erholt haben, dass ich mich den Plänen meiner Sacharbeiterin fügen kann.
Wir werden sehen.
Ich lasse mich  nicht mehr unter Druck setzen. Depressionen lassen sich nicht planen.
Von einer selbstständigen Tätigkeit hat sowohl diese Sachbearbeiterin, als auch die
Beraterin der KAB abgeraten. Bedingt durch Betreuungszeit der Motte und den Arbeits-
zeiten mit meinen Kunden würde ich wirtschaftlich nur reinbuttern .
Nun bin ich mal wieder verunsichert, was ich tun soll.
Obwohl mir die finanzielle Seite mehr als bewußt ist und ich dies bereits 2009 erwähnte,
als meine damaliger Sachbearbeiter mich in ein Existenzgründungsseminar schickte.

Kochen scheint immer mehr zu meiner neuen Leidenschaft zu werden,
bis vor zwei Monaten war es Erfüllung einer lästigen, täglichen Pflicht.

(links: glutenfreier Flammkuchen - 1.Versuch, Rest selbsterklärend)

Zur Zeit lese ich eine wunderschöne Triologie und das ich, die nicht auf Vampire steht.

Bin sehr dankbar über eine gut bestückte Stadtbücherei

Und ansonsten lese ich fleißig bei den Blogs mit und lasse die kommende Woche auf
mich zu kommen.

Sonntag, 6. September 2015

Neues von mir

Nachdem ich vor ca. 4 Wochen den letzten Blogeintrag geschrieben habe, hatte ich eine
zeitlang keine Lust zu schreiben.
Es gibt so viel was ich tun wollte und meine frei Zeit muss ich mir gut einteilen.
Außerdem fällt es mir im Moment sehr schwer bei der Erziehung meiner kleinen
Tochter (5) auf Kurs zu bleiben, was mich ungemein viel Kraft kostet.

Vor ein paar Tagen dann fragte ich mich was könnte ich hier schreiben ?

Soviel ist in den vier Wochen "passiert" . Zwar nur Alltag, aber da jetzt alles in
eine Rückblick zu packen . Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.

Eine Frage beschäftigte mich dann intensiver.

Wo war die Göttin ? Sie schob sich doch im August so intensiv in mein Leben.
Auf einmal ist Ruhe ? Das konnte ich mir nicht vorstellen.
Ich grübelte, was mir nichts brachte.
Beim Lesen kam mir die Erkenntnis.

Sie ist da . In meiner Küche.
Lach.
Es ist so einfach.
Genau das hat sich in den letzten vier Wochen verändert.
Ich lege Wert auf eine aufgeräumte Küche, in der ich, sobald ich Lust
habe, werkeln kann.
Es begann damit dass ich einen Speiseplan entwarf, der mir und meinen
Bedürfnissen entsprach. Nicht denen meiner Kinder. Natürlich berücksichtige
ich auch ihre Vorlieben, aber zuerst komme ich.
Der nächste Schritt, mein Entschluss, alles was ich selber machen kann ,
selbst auszuprobieren. Marmelade kochen ( habe ich früher immer getan),
Eistee ( der bei uns in rauen Mengen getrunken wird) . Der erste Versuch
mit Eistee ging voll daneben, aber im Gegenteil zu früher entmutigte es
mich nicht.
Kein Tütenessen.
Kochen war in den vier Wochen keine Stressfaktor mehr, sondern eine geplante
und überlegte Aktion, bei der ich mich entspannte und gut fühlte. Fruchtjoghurt
gibt es nur noch in Form von Naturjoghurt aus dem Glas plus selbstgemachte
Marmelade oder Obst.
Eine Freundin lud mich bei FB in die Gruppe " Einkochen wie in Omas Zeiten "
ein.
Das führte zu einem interessanten Gespräch , ein Beratungsgespräch, mit meiner
Mutter ( 79) über die Anschaffung von Einkochautomaten und Entsafter. Sogar
im Internet war ich mit ihr unterwegs, weil sie mir unbedingt die "richtigen" Einkoch-
gläser zeigen wollte.
Ich bin gespannt wie ich mich in diesem Bereich weiterentwickle. 

Sie ist da und nimmt Raum ein.


Dienstag, 4. August 2015

Die Göttin schiebt sich in mein Leben...

oder sollte ich sagen, in mein Bewußtsein.

Zwischen meiner Kleinen und mir gibt es, gerade abends, immer große Spannung.
Sie will nicht allein sein, ich dafür um so mehr.
Gestern Abend dachte ich so : Warum nicht wieder Reiki ? Das hat mir schon so
oft geholfen.
Gesagt getan und ich habe einiges "gesehen" was ich sonst gar nicht wahrnehme.
Gefühle und Verhaltensmuster zum Beispiel.
Und dann war sie auf einmal sehr präsent.
Die Göttin.
Wow. Im ersten Moment war ich "erschlagen".
Zweifel, wie zum Beispiel - aber du bist doch Christin.
Das kenne ich ganz gut von mir. Ich ließ es weiterziehen.
Mit einem Mal wurde mir klar, das sie sich seit einigen
Tagen angekündigt hat.
Immer mal wieder hatte sich ein Gedanke oder ein Bild vor mein
inneres Auge geschoben. Ich habe es versucht wegzuschieben,
zu ignorieren.
Doch Sie lässt sich nicht wegschieben. Lach.

( Boah, lese gerade Korrektur und irgendwie liest es sich sehr abgehoben. Ich lasse es
aber stehen, denn es gehört zu mir )

Ich habe versucht zu deuten, Fragen gestellt und mich sofort den
Antworten gesperrt.
Nach dem Motto " es kann nicht sein, was nicht sein kann "

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.



Montag, 3. August 2015

Da ist er wieder ...der Sommer

Wer hätte das gedacht. Na ja, ob ihr es glaubt oder nicht . Ich.

Denn vor 18 und 25 Jahren war es auch sooo heiß und ich schwanger.
Das vergisst man ( Frau ) nicht.

Der Monat August steht bereits seit vielen Jahren für uns im Zeichen von
Familienfeiern und Brauchtumspflege.
Zum einen die oben erwähnten Geburtstage und dann noch das Schützenfest,
denn zwei meiner Kinder sind noch immer im Schützenverein.
Bei meiner Großen kommt dann noch das Schützenfest ihres Freundes hinzu.
Auch wenn ich mit dem letztgenannten Fest , bis auf Festzug am Sonntag gucken,
nichts zu tun habe, macht es sich in meinem Haushalt bemerkbar.
Ab Mittwoch ( bis nächste Woche Dienstag) glänzt das Mädel erlaubterweise
mit Abwesenheit, so dass der Hund "meiner " ist.
Das andere Schützenfest ist nächste Woche und auch das wirft seine Schatten
voraus. Der Große ist im Orga-Team und Feierabend im Dauereinsatz. Plakate
kleben und aufhängen , Flyer verteilen usw.
Mein Job hier : Waschen und alles parat halten.
Ich mache es gerne.
Bin es, gemeinsam mit dem, Vater gewesen, die die Kinder an das
"Verantwortung übernehmen" herangeführt hat. Etwas was die Kleine
in der Art nicht lernen wird.
Zeiten ändern sich.

Mir fehlt das ganze nicht. Ich schaue mir die Festzüge an und ansonsten
schiebe ich eine ruhige Kugel. Früher, vor zehn bis zwölf Jahren, als wir
noch im Dorf, also vor Ort wohnten, war das anders.
Hausputz, Vorgarten auf Vordermann bringen, Wimpel aufhängen, Straße
kehren, Kuchen backen für den Sonntag , alle Veranstaltungen besuchen,
Kirchgang und Festzug ... da war schon was los. Ob ich wollte oder nicht.
So kannte man es seit Generationen.
Der Urgroßvater meiner drei großen Kinder war Gründungsvater des orts-
ansässigen Schützenvereins. Das war ein Verpflichtung für die ganze
Familie.
Das gibt es heute nicht mehr.
Krampfhaft organisieren eine Handvoll junger Menschen zwischen
20 und 30 das Wochenende.
Die Veranstaltungen werden seit Jahren von immer ältere werdenen
Mitgliedern besucht, wenn überhaupt.
Aber der harte Kern, dazu gehört auch mein Sohn, wollen nicht aufgeben.
Es ist ihr Verein und dazu stehen sie.
Hut ab.

Der Kirchenchor, in dem ich singe, leitet auch unter Überalterung. Letzte
Woche Diamanthochzeit, diese Woche Beerdigung.
Die Jungen, das sind wir Endvierziger . 4 Frauen . Und zwei junge Leute
im 20er Bereich. Der Chor zählt 60 Menschen und die meisten Geburtstage
fangen bei 65 an.
Nicht das wir keine modernen Lieder singen.
Es kommt keiner nach. Menschen die als Gast bei großen Events mitsingen,
bleiben nicht . Keine Zeit oder Lust jede Woche zur Probe zu gehen.
Oder 6-7 mal im Jahr eine Messe zu singen.
Nicht verpflichtend.
Einfach nur Spass.
Schade, aber so ist der Lauf der Dinge.

Altes geht, Neues kommt.
So muss das.
Auch wenn es manchmal weh tut.


Dienstag, 28. Juli 2015

Der Herbst .... ach ne es ist erst Juli

Gestern Abend sitze ich entspannt und frierend auf dem Sofa und schaue eine neue
Serie auf ...
Kurz habe ich mich gefragt, ob ich eine zweite Decke nehme oder aber die Heizung...
Nein, ein Blick auf den Kalender verbietet es mir.

Es ist schon schade, dass es sich so stark abgekühlt hat. Der Kaffee am Morgen auf
dem Balkon bei 8 Grad plus ist schon eine Herausforderung.
Frühstück dann gemütlich im warmen Wohnzimmer, dass gar nicht mehr so kalt
wirkt, wenn man von draußen rein kommt.
Wenn ich da ans Wetter vor 10 Tagen denke...

Ins Freibad werden wir wohl dieses Jahr nicht mehr kommen. Jetzt ist zwar die
Schiene ab, aber die Temperarturen sprechen dann eher für Hallenbad.
Wie gut, dass unsere Kleinstadt so etwas hat.

Familienzuwachs gab es auch. Meine große Tochter hat von ihrem Freund zum
2-jährigen eine Hamsterdame geschenkt bekommen.
Sie ist so scheu, da gibt es noch keine Fotos. Die reiche ich bei Bedarf nach.
Somit leben wir jetzt mit 4 Menschen, 2 Meerschweinchen, 1 Hamster und
und unserem Hund gemeinsam auf 90 qm .
Komisch , wenn ich Platz für ein weiteres Bücherregal suche, findet nie einer
einen Platz ( außer mir) dafür und hat Zeit mit mir eins kaufen zu fahren.
Wenn es um Tiere geht, ist da Platz, Zeit und vor allem auch Geld.
Tja , so habe ich sie wohl erzogen. Lach.
 
Mein Alltag läuft noch nicht so ganz rund, entweder habe ich zu viele
zeitaufwändige Hobbys oder ich teile mir die Zeit nicht richtig ein.
Keine Ahnung , aber entweder kommt das eine oder das andere zu
kurz. Aber Hauptsache der Haushalt läuft schon mal wieder in fast
"normalen" Bahnen.

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche.







Donnerstag, 23. Juli 2015

Neues Rad und so ...

Endlich ist es da ...das neue Rad.
Gebraucht in der Lieblingsfarbe, mit Gangschaltung und größeren
Rädern.
Heute dann die Bewährungsprobe.
Zum Picknick mit der Kindergartengruppe fuhren wir mit dem Rad in
den Carl-Alexander-Park .Bisher mit dem kleinen Rad war es eine Qual.
Die Strecke geht so gut wie nur bergauf und wir mussten unzählige Pausen
machen. Heute dann, einfach durchgefahren. Nur verkehrsbedingte Aufent-
halte.



Ja, ich weiß , man sieht nicht viel vom Rad . Aber das ist das einzige Bild, auf dem
das Kind nicht in die Kamera guckt.

Selbst im Park musste sie mit dem neuen Rad rumfahren. Und wollte erst gar nicht
mit den anderen Kindern rumtollen.

Zur Stärkung gab es ein leckeres Buffet vor dem auch die Wespen nicht halt machten.







Auf dem Rückweg machten wir eine Umweg und haben die Kindergartenfreundin noch
nach Hause begleitet. Die hat nämlich Hühner.
Und dort durfte meine Tochter dann noch das Huhn Frieda streicheln.




Alles in allem ein sehr zufriedener Tag.


Sonntag, 19. Juli 2015

Regentag-Zeit für die Vergangenheit

Wir hatten den versprochenen Regentag.
Schöner, ruhiger, beständiger Regen.

Keinen Meter habe ich vor die Tür geschafft, bis auf die Hunderunden .
Dafür bin ich sehr weit gereist .
Bis ins Jahr 1877. Zu einem Verwandten meiner drei großen Kinder.
Ja, heute hatte ich Zeit für mein Hobby, die Familienforschung.

1877 wurde der Ururgroßvater meiner Kinder geboren.
Wie es wohl war , in dieser Zeit zu leben ?
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was da in Deutschland,
auf dem Land los war. Auch nicht in den Städten.

Was mir bekannt ist, dass es noch keinen Bergbau in unserer
Stadt gab. Damit ging es erst 1904 los.
Ackerer ... steht in einer der Urkunden.
Seine Eltern und auch er waren also Bauern.

Und mit seine Hände Arbeit ernährte er 15 Kinder, deren Kindheit
sich von meiner sicherlich sehr unterschied.
Sechs bzw. neun Kinder in dieser Zeit auszutragen und gebären,
eine Leistung. 
Seine erste Frau bekam in acht Jahren sechs Kinder. Elisabeth
starb mit 35 Jahren. drei Monate nach der Geburt ihres letzten Kindes.
Das war 1912.
Da stand der Vater mit Kindern im Alter von 3 Monaten bis 8 Jahren alleine
da.
1914 heiratete er seine zweite Frau, vier Wochen vor Beginn des 1.Weltkrieges
Christine war 27 Jahre alt, Wilhelm 35 Jahre.
Sie gebar ihm neun Kinder.

7 Söhne , zwei davon fielen im 2.Weltkrieg. Auf einem der Totenzettel steht,
dass die Familie auf den Sohn wartete und dann die Nachricht erhielt, dass
der Sohn bereits ein Jahr vorher gefallen war.

Einige seiner Kinder habe ich kennengelernt.

Da war zum Beispiel seine Tochter Elisabeth. Die Patentante meiner ehemaligen
Schwägerin. Sie war aus dem kleinen Dorf , ganz im Westen Deutschland, nach
Berlin gegangen um dort als Hutmacherin zu arbeiten. Ein Familie gründete sie
nie. Später arbeitete sie noch in der Bahnhofsmission in Berlin, bis sie im Alter
beschloss wieder zurück in das kleine Dorf zu ziehen. In Absprache mit meiner
ehemaligen Schwiegermutter, zog sie in eine Wohnung ganz in der Nähe und
konnte dort bis zu ihrem Tod bleiben. Als sie sich nicht mehr alleine versorgen
konnte, kam ein Pflegedienst und den Rest übernahmen Schwiegermutter und
Schwägerin. Ich habe dieser Dame, denn das war sie, ab und zu Gesellschaft
leisten dürfen. Eine sehr gebildete und weltoffene Frau.

Seinen Sohn, den Vater meiner Schwiegermutter lernte ich nie kennen. Er
starb lange, bevor ich in die Familie kam.

Tochter Maria, von allen Tante Maria genannt, hatte erst ein schönes Leben,
als ihr Mann endlich starb. So hat es Schwiegermutter immer erzählt. Auch
sie lebte in einer Wohnung, in der Nähe der Nichte und wurde von der Familie
gepflegt, als es nicht mehr ging.

Meine Schwiegermutter(78) ist so groß geworden, dass man für die ältere
Generation da ist. Und heute lebt sie mit ihrer Tochter (48) und ihrem Mann
( 81) in einem Haushalt. Auch meine Schwägerin hat keine eigene Familie
und das "Los" gezogen für die "alten Herrschaften" da zu sein. Ihr Bruder, mein
Ex kommt auf nen Kaffee vorbei und das war es. Aber das wundert mich nicht,
er hat ja auch keine Zeit für seine Kinder





Freitag, 17. Juli 2015

Die Sonne knallt auf den Balkon , die Hitze strömt in das Wohnzimmer, aber das kleine Kind
ist entspannt und spielt für sich alleine.
Im Wohnzimmer ein Picknickplatz für die Puppe , draußen in zwei Waschschüsseln für
"Mutter und Kind" . Überall Fußspuren im Wohnzimmer , selbstverständlich nass.


So sieht unser letzter Ferien-Freitag aus.
Ab Dienstag ist wieder Kindergarten.
Wir freuen uns beide.
Sie auf Freunde zum Spielen.
Ich .. aus verschiedenen Gründen.

Und es beginnt eine neue, einmalige Zeit im Leben meiner kleinen Prinzessin.
Sie ist nun die längste Zeit die Kleine gewesen.
Ab nächste Woche beginnt die Vorschulzeit.

Ich bin gespannt auf dieses letzte Kindergartenjahr.



Donnerstag, 16. Juli 2015

Hurra, ich habe mein Handy wieder.
Endlich kann ich wieder fotografieren. Auch mein Project Life lag auf Eis.
Seit heute ist es wieder im Einsatz .
Erstes Foto . Das Kind ohne Schiene.
Die ist nämlich auch seit heute Vergangenheit. Eigentlich war der Termin am Montag,
aber gestern Abend ging sie kaputt. Und der Arzt meinte, sie kann so los marschieren.
Nur in den nächsten zwei Wochen noch auf Trampolin springen und sonstiges Springen
soll sie verzichten.
Schwimmen ja ,Rutschen im Schwimmbad nein.
Damit kann sie leben.
Und morgen geht es mit der großen Schwester zum Schwimmen , während Mutter
entspannt die Lymphdrainage genießt. Und den Wochenendeinkauf mit dem Rad
nach Hause bringt.


Sonntag, 28. Juni 2015

Wieder mal Schützenfest....





... unsere Reise ging in einen Nachbarort. Schützenprinzessin A. und ihre Begleitung P. , mein Sohn.

Mehr Bilder vom Kleid habe ich noch nicht.

Aber der Schützensommer beginnt ja erst.


Samstag, 27. Juni 2015

Ich gehe auch auf Reisen...

...doch in diesem Jahr auf eine andere Art .
Lach.

Heute ist unser erster Feriensamstag.
Die Sonne lacht auf den Balkon. Eis und Erdbeeren. Cappuccino.

Dann kommt die Reise .









Freitag, 26. Juni 2015

Pläne sind das eine ....

... die Umsetzung das andere.

Am kommenden Montag beginnen unsere 3-wöchigen-Kindergartenferien.
Die kleine Maus und ich haben Pläne gemacht. Ausflüge, jeden Tag schwimmen
gehen, denn sie möchte unbedingt ihr Seepferdchen machen, Radtouren und so
weiter.
Letzten Samstag war sie auf einem Kindergeburtstag. Ich sage nur Trampolin.
Ich hasse diese Dinger die in jedem Garten stehen. Nun denn, sie ist gesprungen
und umgeklinkt.
Außenbandriss - Hurra.
Schmerzen hatte sie von Anfang an keine, darum dachte ich zuerst es ist ein
Zerrung. Als es jedoch am Montag nicht besser war, bin ich zum Arzt. Jetzt
trägt sie Tag und Nacht eine Schiene. Sie ist oft übels gelaunt. Kein Barfuss
laufen ( dieses Kind hasst Strümpfe ). Kein Schwimmen gehen. Kein Rad fahren.
Nachts rutsch die Schiene, bzw. wenn sie keinen Schuh anhat zu Hause. Das macht
sie nicht wirklich fröhlicher.
Natürlich ist mir klar, dass es schlimmer hätte kommen können.
Da wir kein Auto haben, sie wir jetzt ziemlich eingeschränkt. Überall wohin sie
laufen kann oder eventuell Busse fahren. Zur Oma müssen wir ein Taxi nehmen,
dass ist zum Laufen zu weit und da fährt auch kein Bus hin. Aber Taxifahren sprengt
meinen bescheidenen Geldrahmen.
Mal sehen wie ich dieses Draußen-Kind beschäftigt bekomme.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Lesestoff und so

Mal eben schnell mit dem Bus nach Aachen, die fälligen Bücher in der dortigen großen Stadtbücherrei abgeben und wieder husch nach Hause.
Das war der Plan.

Nix mit schnell.
Vor lauter, lauter fiel  mir mein heißgeliebtes ( ich kann zur Zeit nicht ohne) Handy runter. Ab jetzt nur noch Selfies mit Spinnennetz.
Bevor ich also in den Bus stieg, erst einmal vor Ort zum Fachhandel. Dem Himmel sei Dank öffnet der schon um 9.00 Uhr morgens.
Natürlich klappte das auch nicht in der vorgesehenen Zeit. Ich war ja zu Fuß unterwegs ( sonst mit dem Rad ) und jeder Mensch der mir begegnete, hatte heute Zeit. Zeit für ein Schwätzchen. Da werden schnell Sorgen über die Personalplanung in Kindergarten ausgetauscht. Meine Mutter lief an einer Krücke wegen Bänderriss und mir über den Weg. Kurzes Schwätzen und so ging es weiter.
Endlich beim Händler ...super !!!
Reparatur in diesem Monat ( eigentlich in diesem Jahr) nicht im Budget. Aber Fachhandel vor Ort heißt besonderen Kundenservice . Glück gehabt.
Ein Blick auf die Uhr zeigte mir ich bekomme den Bus nicht mehr. Also langsames Voranbewegen um nicht an der Bushaltestelle rumzuhängen.

Mittags kam ich dann endlich in "meine" Bücherrei an.
Zuerst die versprochenen Bilderbücher fürs Kind.
Hörbuch für den Langen.

Und dann ich.
Mitgebracht habe ich mir nur zwei Bücher, aber ganz viele Inspirationen für Übungen mit meinen zukünftigen Kunden.

Zwei Stunden lang durch diese Bücherrei geschlendert  und hungrig am Leib und satt in der Seele wieder zurück zum Bus. Noch eine Dreiviertelstunde dösen im überfüllten Fahrzeug, dann hatte der
Alltag mich wieder.

Aber das ist meine Ausbeute für heute



Das sieht nach vielen Vorlesestunden aus.


Montag, 15. Juni 2015

Wochenweise-Glück

Wofür war ich in der letzten Woche dankbar ? In meinem Offline-Tagebuch schreibe ich zur Zeit nicht, darum muss ich mich echt konzentrieren, diese wunderbar gefüllte Woche
zusammenbekomme.
Mein Leben dreht sich fast ausschließlich um meine Familie und den Haushalt, weil das ist es was ich lebe.


  • Ich bin dankbar, dass meine großen Tochter und ihr Freund heil und gesund von einem Wochenend-Kurztripp nach Hause kamen.
  • Ich bin dankbar, dass meine Mama endlich zum Arzt ist,  mit ihrem Knie und es nur eine Zerrung ist und nichts schlimmeres. Denn wenn sie nicht mehr laufen kann, dann ändert sich für uns alle sehr viel.
  • Ich bin dankbar, dass eine Bekannte und ich, noch vor den Sommerferien Zeit gefunden haben uns auf einen kurzen Kaffee zu treffen. 
  • Ich bin dankbar, dass ich an Körper und Geist gesund genug bin, um mal eben 5 km mit allen Einkäufen und Kind durch die pralle Sonne laufen zu können, weil mal wieder kein Bus kam. 
  • Ich bin dankbar, dass mein Großer in Köln, das tut, was er tut .
  • Ich bin dankbar, dass ich zwei Balkone habe, die ich bei dem Wetter nutzen kann 
  • Ich bin dankbar, dass ich endlich mit Ende 40 es geschafft habe , Hausarbeit zu "mögen" und sie nicht mehr als Knechtschaft gegenüber anderen Familienmitgliedern empfinde 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche. 

Sonntag, 14. Juni 2015

Ist unsere Welt noch zu retten ?

Nachdem ich durch widerstandistzweckmaessig auf die neue Challenge “plastic free july” 
aufmerksam wurde, ist mir ein Gespräch zwischen jungen Menschen ( Alter 19-26) in den Sinn gekommen.
Dieses jungen Menschen glauben nicht daran, dass unsere Welt noch zu retten ist. Und obwohl einige unter ihnen im kleinen Maße Plastik meiden, sind sie nicht davon überzeugt, dass sie damit irgendetwas ändern.
Wir haben uns auch über Monsanto und Co. unterhalten. Auch hier fanden sie es lustig, dass wir, die wir genfreien Samen kaufen , tatsächlich der Meinung sind, dass er genfrei bleibt, wenn rundherum von Monsanto und Co. gesät wird.

Die Welt ist nicht mehr zu retten ... das war die inhaltliche Stimmung . Wenn sie nicht durch den Müll und die Umweltverschmutzung zerstört wird, dann durch Kriege und Raubbau der Erde.
Alles wandelt sich und der Mensch passt sich an oder verschwindet von der Bildfläche.

Natürlich gibt es vieles was sie stört. Doch sie sind zu dem Schluss gekommen, dass es nichts ändert, nur weil sie keine Wurst in Plastik, keine Getränke in Plastik usw. kaufen. Einer von ihnen macht bei Urban Gardening mit, weil es ihm Spass macht, zu säen und zu ernten. In der Erde zu wühlen. Aber auch er sagt, wenn das  nicht mehr geht, dann geht das nicht mehr. Und wenn wir nichts mehr zu essen haben, dass machen wir es entweder wie die unzähligen Flüchtlinge oder finden andere Lösungen. Aber ... warum soll er sich Gedanken machen über Probleme die ihn jetzt noch nicht betreffen, er hat doch keine Ahnung wann sein Lebensfaden endet.

Für mich ändert das nichts an meiner Ansicht.
Plastiktüten beim Einkauf gibt es nur noch, wenn die Kinder sie anschleppen. Ich nutze Radkorb, Rucksack und Stoffbeutel.
Obst und Gemüse packe ich , sofern sie nicht lose zu kaufen sind, im Geschäft aus und
 lasse den Plastikmüll da. Das passiert allerding sehr selten. Wenn möglich kaufe ich Obst und Gemüse regional. Allerdings im Winter dann auch gerne mal Ananas oder Mango. Ich habe nämlich eine Apfelallergie. Und eine Nussallergie.
 Das schränkt mich ein, neben meiner Glutenunverträglichkeit.

Glutenfreies Brot ist nicht ohne Verpackung zu erhalten, zumindestens nicht bei uns. Und selber backen ist zwar ok. Schmeckt aber nicht jedem.
Wir sind zu zweit und produzieren alleine durch die Brote einiges an Plastikmüll in der Woche.
Die anderen Familienmitglieder bekommen ihr Brot vom Bäcker im Stoffbeutel ,
wenn ich einkaufen gehe.

Ob ich damit die Welt rette .... ich glaube es nicht.
Aber es gibt mir ein gutes Gefühl, wenigstens versucht zu haben, etwas zu ändern.

Euch allen einen schönen Tag.




Mittwoch, 10. Juni 2015

Wie ich mal kurz in eine Zeitschrift gucken wollte

Die neue Flow ist da .
Auf die warte ich immer sehr gespannt.


Und dann ist es mir so ähnlich ergangen wie Jademond, die nur eine Verpackung wegwerfen wollte.

Ich wollte nur beim Frühstück durch die Flow blättern und hier und da mal reinlesen.
Zuerst das Inhaltsverzeichnis erforscht ... prima, das hört sich alles gut an.

Ich picke mir einen Artikel raus . "Mach ruhig mal langsamer "  überfliege ihn und dann bleibe ich hängen. Wer ist Marli Huijer ? .Aufstehen. PC hochfahren. Frühstückstisch dazwischen ein bißchen  abräumen.
Zweiten Kaffee einschenken. Person im Internet suchen. Toll. Die interessante Seite von Frau Huijer in ihrer Muttersprache - Niederländisch. Beherrsche ich jetzt nicht wirklich. Bleibe in Gedanken hängen, bei einem längst auf Eis gelegten Plan mehrere Sprachen zu lernen. Übersetzung des Internets hilft weiter. Die Dame wurde unter anderem inspiriert von Hannah Arendt. Wer ist/war Hannah Arendt ? Ich frage nach bei G... und sehe es gibt einen Film über das Leben von Frau Arendt.
Das Coverbild spricht mich so an, dass ich den Kalender ( in dem ich alles was ich mal lesen, sehen oder machen will notiere) nehme und mir die DVD auf die Wunschliste schreibe. Mit Gewalt reiße ich mich vom PC los, platziere mich wieder am Frühstückstisch mit dem zweiten Kaffee und schaue wieder in die Flow . Dort wird jetzt Herr Karlheinz Geißler (den unterstreiche ich mir jetzt nur noch ) zitiert und dieses Zitat lässt mich bei "Momo" und den Zeitdieben landen . Ach, das Buch habe ich doch auch im Regal stehen . Gibt es auch als Hörbuch, wäre was beim Bügeln.
Notiz im Hinterkopf - mal in der Bücherei nachschauen und eventuell ausleihen. Bis dahin war ich erst auf Seite 2 des Artikels, aber am Ende meiner Frühstückszeit angekommen. Die Flow liegt jetzt am Nachmittag auf dem Esstisch und wartet auf mich.