Sonntag, 28. Juni 2015

Wieder mal Schützenfest....





... unsere Reise ging in einen Nachbarort. Schützenprinzessin A. und ihre Begleitung P. , mein Sohn.

Mehr Bilder vom Kleid habe ich noch nicht.

Aber der Schützensommer beginnt ja erst.


Samstag, 27. Juni 2015

Ich gehe auch auf Reisen...

...doch in diesem Jahr auf eine andere Art .
Lach.

Heute ist unser erster Feriensamstag.
Die Sonne lacht auf den Balkon. Eis und Erdbeeren. Cappuccino.

Dann kommt die Reise .









Freitag, 26. Juni 2015

Pläne sind das eine ....

... die Umsetzung das andere.

Am kommenden Montag beginnen unsere 3-wöchigen-Kindergartenferien.
Die kleine Maus und ich haben Pläne gemacht. Ausflüge, jeden Tag schwimmen
gehen, denn sie möchte unbedingt ihr Seepferdchen machen, Radtouren und so
weiter.
Letzten Samstag war sie auf einem Kindergeburtstag. Ich sage nur Trampolin.
Ich hasse diese Dinger die in jedem Garten stehen. Nun denn, sie ist gesprungen
und umgeklinkt.
Außenbandriss - Hurra.
Schmerzen hatte sie von Anfang an keine, darum dachte ich zuerst es ist ein
Zerrung. Als es jedoch am Montag nicht besser war, bin ich zum Arzt. Jetzt
trägt sie Tag und Nacht eine Schiene. Sie ist oft übels gelaunt. Kein Barfuss
laufen ( dieses Kind hasst Strümpfe ). Kein Schwimmen gehen. Kein Rad fahren.
Nachts rutsch die Schiene, bzw. wenn sie keinen Schuh anhat zu Hause. Das macht
sie nicht wirklich fröhlicher.
Natürlich ist mir klar, dass es schlimmer hätte kommen können.
Da wir kein Auto haben, sie wir jetzt ziemlich eingeschränkt. Überall wohin sie
laufen kann oder eventuell Busse fahren. Zur Oma müssen wir ein Taxi nehmen,
dass ist zum Laufen zu weit und da fährt auch kein Bus hin. Aber Taxifahren sprengt
meinen bescheidenen Geldrahmen.
Mal sehen wie ich dieses Draußen-Kind beschäftigt bekomme.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Lesestoff und so

Mal eben schnell mit dem Bus nach Aachen, die fälligen Bücher in der dortigen großen Stadtbücherrei abgeben und wieder husch nach Hause.
Das war der Plan.

Nix mit schnell.
Vor lauter, lauter fiel  mir mein heißgeliebtes ( ich kann zur Zeit nicht ohne) Handy runter. Ab jetzt nur noch Selfies mit Spinnennetz.
Bevor ich also in den Bus stieg, erst einmal vor Ort zum Fachhandel. Dem Himmel sei Dank öffnet der schon um 9.00 Uhr morgens.
Natürlich klappte das auch nicht in der vorgesehenen Zeit. Ich war ja zu Fuß unterwegs ( sonst mit dem Rad ) und jeder Mensch der mir begegnete, hatte heute Zeit. Zeit für ein Schwätzchen. Da werden schnell Sorgen über die Personalplanung in Kindergarten ausgetauscht. Meine Mutter lief an einer Krücke wegen Bänderriss und mir über den Weg. Kurzes Schwätzen und so ging es weiter.
Endlich beim Händler ...super !!!
Reparatur in diesem Monat ( eigentlich in diesem Jahr) nicht im Budget. Aber Fachhandel vor Ort heißt besonderen Kundenservice . Glück gehabt.
Ein Blick auf die Uhr zeigte mir ich bekomme den Bus nicht mehr. Also langsames Voranbewegen um nicht an der Bushaltestelle rumzuhängen.

Mittags kam ich dann endlich in "meine" Bücherrei an.
Zuerst die versprochenen Bilderbücher fürs Kind.
Hörbuch für den Langen.

Und dann ich.
Mitgebracht habe ich mir nur zwei Bücher, aber ganz viele Inspirationen für Übungen mit meinen zukünftigen Kunden.

Zwei Stunden lang durch diese Bücherrei geschlendert  und hungrig am Leib und satt in der Seele wieder zurück zum Bus. Noch eine Dreiviertelstunde dösen im überfüllten Fahrzeug, dann hatte der
Alltag mich wieder.

Aber das ist meine Ausbeute für heute



Das sieht nach vielen Vorlesestunden aus.


Montag, 15. Juni 2015

Wochenweise-Glück

Wofür war ich in der letzten Woche dankbar ? In meinem Offline-Tagebuch schreibe ich zur Zeit nicht, darum muss ich mich echt konzentrieren, diese wunderbar gefüllte Woche
zusammenbekomme.
Mein Leben dreht sich fast ausschließlich um meine Familie und den Haushalt, weil das ist es was ich lebe.


  • Ich bin dankbar, dass meine großen Tochter und ihr Freund heil und gesund von einem Wochenend-Kurztripp nach Hause kamen.
  • Ich bin dankbar, dass meine Mama endlich zum Arzt ist,  mit ihrem Knie und es nur eine Zerrung ist und nichts schlimmeres. Denn wenn sie nicht mehr laufen kann, dann ändert sich für uns alle sehr viel.
  • Ich bin dankbar, dass eine Bekannte und ich, noch vor den Sommerferien Zeit gefunden haben uns auf einen kurzen Kaffee zu treffen. 
  • Ich bin dankbar, dass ich an Körper und Geist gesund genug bin, um mal eben 5 km mit allen Einkäufen und Kind durch die pralle Sonne laufen zu können, weil mal wieder kein Bus kam. 
  • Ich bin dankbar, dass mein Großer in Köln, das tut, was er tut .
  • Ich bin dankbar, dass ich zwei Balkone habe, die ich bei dem Wetter nutzen kann 
  • Ich bin dankbar, dass ich endlich mit Ende 40 es geschafft habe , Hausarbeit zu "mögen" und sie nicht mehr als Knechtschaft gegenüber anderen Familienmitgliedern empfinde 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche. 

Sonntag, 14. Juni 2015

Ist unsere Welt noch zu retten ?

Nachdem ich durch widerstandistzweckmaessig auf die neue Challenge “plastic free july” 
aufmerksam wurde, ist mir ein Gespräch zwischen jungen Menschen ( Alter 19-26) in den Sinn gekommen.
Dieses jungen Menschen glauben nicht daran, dass unsere Welt noch zu retten ist. Und obwohl einige unter ihnen im kleinen Maße Plastik meiden, sind sie nicht davon überzeugt, dass sie damit irgendetwas ändern.
Wir haben uns auch über Monsanto und Co. unterhalten. Auch hier fanden sie es lustig, dass wir, die wir genfreien Samen kaufen , tatsächlich der Meinung sind, dass er genfrei bleibt, wenn rundherum von Monsanto und Co. gesät wird.

Die Welt ist nicht mehr zu retten ... das war die inhaltliche Stimmung . Wenn sie nicht durch den Müll und die Umweltverschmutzung zerstört wird, dann durch Kriege und Raubbau der Erde.
Alles wandelt sich und der Mensch passt sich an oder verschwindet von der Bildfläche.

Natürlich gibt es vieles was sie stört. Doch sie sind zu dem Schluss gekommen, dass es nichts ändert, nur weil sie keine Wurst in Plastik, keine Getränke in Plastik usw. kaufen. Einer von ihnen macht bei Urban Gardening mit, weil es ihm Spass macht, zu säen und zu ernten. In der Erde zu wühlen. Aber auch er sagt, wenn das  nicht mehr geht, dann geht das nicht mehr. Und wenn wir nichts mehr zu essen haben, dass machen wir es entweder wie die unzähligen Flüchtlinge oder finden andere Lösungen. Aber ... warum soll er sich Gedanken machen über Probleme die ihn jetzt noch nicht betreffen, er hat doch keine Ahnung wann sein Lebensfaden endet.

Für mich ändert das nichts an meiner Ansicht.
Plastiktüten beim Einkauf gibt es nur noch, wenn die Kinder sie anschleppen. Ich nutze Radkorb, Rucksack und Stoffbeutel.
Obst und Gemüse packe ich , sofern sie nicht lose zu kaufen sind, im Geschäft aus und
 lasse den Plastikmüll da. Das passiert allerding sehr selten. Wenn möglich kaufe ich Obst und Gemüse regional. Allerdings im Winter dann auch gerne mal Ananas oder Mango. Ich habe nämlich eine Apfelallergie. Und eine Nussallergie.
 Das schränkt mich ein, neben meiner Glutenunverträglichkeit.

Glutenfreies Brot ist nicht ohne Verpackung zu erhalten, zumindestens nicht bei uns. Und selber backen ist zwar ok. Schmeckt aber nicht jedem.
Wir sind zu zweit und produzieren alleine durch die Brote einiges an Plastikmüll in der Woche.
Die anderen Familienmitglieder bekommen ihr Brot vom Bäcker im Stoffbeutel ,
wenn ich einkaufen gehe.

Ob ich damit die Welt rette .... ich glaube es nicht.
Aber es gibt mir ein gutes Gefühl, wenigstens versucht zu haben, etwas zu ändern.

Euch allen einen schönen Tag.




Mittwoch, 10. Juni 2015

Wie ich mal kurz in eine Zeitschrift gucken wollte

Die neue Flow ist da .
Auf die warte ich immer sehr gespannt.


Und dann ist es mir so ähnlich ergangen wie Jademond, die nur eine Verpackung wegwerfen wollte.

Ich wollte nur beim Frühstück durch die Flow blättern und hier und da mal reinlesen.
Zuerst das Inhaltsverzeichnis erforscht ... prima, das hört sich alles gut an.

Ich picke mir einen Artikel raus . "Mach ruhig mal langsamer "  überfliege ihn und dann bleibe ich hängen. Wer ist Marli Huijer ? .Aufstehen. PC hochfahren. Frühstückstisch dazwischen ein bißchen  abräumen.
Zweiten Kaffee einschenken. Person im Internet suchen. Toll. Die interessante Seite von Frau Huijer in ihrer Muttersprache - Niederländisch. Beherrsche ich jetzt nicht wirklich. Bleibe in Gedanken hängen, bei einem längst auf Eis gelegten Plan mehrere Sprachen zu lernen. Übersetzung des Internets hilft weiter. Die Dame wurde unter anderem inspiriert von Hannah Arendt. Wer ist/war Hannah Arendt ? Ich frage nach bei G... und sehe es gibt einen Film über das Leben von Frau Arendt.
Das Coverbild spricht mich so an, dass ich den Kalender ( in dem ich alles was ich mal lesen, sehen oder machen will notiere) nehme und mir die DVD auf die Wunschliste schreibe. Mit Gewalt reiße ich mich vom PC los, platziere mich wieder am Frühstückstisch mit dem zweiten Kaffee und schaue wieder in die Flow . Dort wird jetzt Herr Karlheinz Geißler (den unterstreiche ich mir jetzt nur noch ) zitiert und dieses Zitat lässt mich bei "Momo" und den Zeitdieben landen . Ach, das Buch habe ich doch auch im Regal stehen . Gibt es auch als Hörbuch, wäre was beim Bügeln.
Notiz im Hinterkopf - mal in der Bücherei nachschauen und eventuell ausleihen. Bis dahin war ich erst auf Seite 2 des Artikels, aber am Ende meiner Frühstückszeit angekommen. Die Flow liegt jetzt am Nachmittag auf dem Esstisch und wartet auf mich.

Sonntag, 7. Juni 2015

Langes Wochenende

Was für ein wunderbares, langes Wochenende.
Auch wenn es einen Tag gab, an dem es mir nicht so gut ging , würde ich rückblickend sagen, das es ein erholsames Wochenende war.

Ich war mit der kleinen Maus viel alleine, was streckenweise anstrengend, aber auch eine Herausforderung ist.
Dazu noch der Hund und Langweile war ein Fremdwort.
Das kleine Mädchen wird im Kindergarten gerade nicht besonders gefordert. Wie sagt sie nachmittags immer öfter : " Können wir etwas für meinen Kopf machen ? "
Im Zuge dessen und mit der Aussicht, dass sie noch ein Jahr in den Kindergarten geht, hatte ich mir sowieso schon Gedanken gemacht, wie ich sie nach den Sommerferien fordern kann. Nun denn , jetzt also mehr oder weniger spontan, aber mit Plan.
Vor ungefähr vier Wochen ergab es sich,dass ich aus der Bücherei eine CD mitbrachte , die nicht mit " Bibi und Tina und ... " anfing. Es hieß Wir entdecken Wale und Delfine. Meine Tochter war so interessiert und begeistert, dass ich das passende Buch ebenfalls in der Bücherrei auslieh.
Ebenso ein Pop-up-Buch über Ozeane und eine Geschichte über die Geburt eines kleinen Delfins.
Nach Ablauf der Zeit brachten wir wieder alles wieder zurück in die Bücherrei.
Vor einigen Tagen nun fragte sie mich, ob wir wieder eine "Projekt" machen können. Und da wir in diesem Sommer zum "Zoom Erlebniswelt"-Zoo nach Gelsenkirchen fahren, dachte ich mir ok sprechen wir darüber. In der Bücherei gibt es Lesematerial, im Internet habe ich Bastel -, sowie Malvorlagen gefunden. Das ist jetzt unser Projekt. Vielleicht kann ich ihr auf diesem Wege auch davon erzählen warum ich Zoos mag und auch wiederum nicht.
Am Wochenende war sie nun sehr produktiv und hat aus einem Schuhkarton einen Tiergehege gebastelt.




Am vergangenen Freitag wurde die Oma meiner Freundin beerdigt. Da der Kindergarten wegen Brückentag geschlossen hatte, musste ich die Kleine mitnehmen. Ich habe den Gottesdienst in der Kirche ausgelassen und bin bewußt mit ihr zum Friedhof ( der ihr nicht fremd ist ) bevor der Rest
der Trauernden dorthin kam. So konnten wir uns die Trauerhalle mit und ohne geschlossenen Sarg anschauen, sehen wie das Beerdigungsinstitut alles aufbaut und weil sie so neugierig war, auch das leere Grab anschauen können.
Sie hatte Fragen über Fragen und überraschte mich vor allem mit ihrem festen Glauben. Sie ist davon überzeugt, dass wir auferstehen und wollte unbedingt wissen, ob die Seele schon beim lieben Gott ist oder noch mit in dem Sarg. Und noch viele Fragen mehr.
Sie selbst fand das alles sehr spannend. Ist mit mir hinterher auch mit meiner Freundin ( deren Tochter ihre Freundin ist ) und deren Familie in die Trauerhalle und später zum Grab. Sie hat wie alle, mit mir Blumen gestreut und war der Meinung, das viel zu wenig geweint wurde. Ihre Frage : Warum weinen die nicht ?

Samstag war Schwimmen angesagt. Endlich, nach über einem halben Jahr, indem wir aus gesundheitlichen Gründen nicht schwimmen gehen konnten, war es wieder so weit. Die Hallenbadsaison ist wieder eröffnet und das Kind nicht mehr zu halten.
Elche im Apfelbaum - Holmström, Linnea
Am Sonntag waren wir auf unserem Wasserspielplatz. Nach dem Mittagessen zog es uns/ sie dorthin. Und während sie Kinder zum Spielen im Wasser und auf den Spielgeräten fand , hatte ich Zeit in meinem Buch " Elche im Apfelbaum" lesen.



Montag, 1. Juni 2015

Wochenweise Glück

Ich habe eine zeit lang ausgesetzt , nicht weil es keine Glück gab, sondern weil ich eine Blogruhepause eingelegt habe.
Jetzt schreibe ich wieder öfter und das Wochenweise Glück ist mit dabei.

Wofür ich in der letzten Wochen dankbar bin :

  • Ich hatte die Möglichkeit mit meinen Kindern und meiner Mutter öfter Zeit zu verbringen
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  • Ich mache bei der Schmetterlingsreise der Wilden Wölfin mit.
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  • Ich habe meine Haushaltsorganisation optimiert . Hilfe fand ich bei der  Familienmanagerin..Das schlechte Gewissen nicht genug im Haushalt getan zu haben 
  • - entfällt. Achtung da gibt es auch Werbung.
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  • Ich habe eine Planung meiner beruflichen Zukunft begonnen
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  • Ich lese wieder mehr, vor allem, wenn im Fernsehen nichts läuft das mich interessiert. Vorher habe ich einfach laufen lassen.
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  • Die Sonne scheint immer häufiger und es ist schön, dass es morgen schon hell ist, wenn der Wecker klingelt.
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  • Ich habe es geschafft einen mehrwöchigen Speiseplan zu erstellen, der die Organisation der Abteilung Küche vereinfacht
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  • Die kleine Maus ist keine kleine Maus mehr und passt bereits auf ein 22er Rad
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  • Am letzten Wochenende war Kirmes mit Festzug und dem damit verbundenen Kleidergucken.
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  • "Jamie und Claire " sind wieder in mein Leben getreten und sie haben ihre Faszination nicht eingebüßt