Dienstag, 28. Juli 2015

Der Herbst .... ach ne es ist erst Juli

Gestern Abend sitze ich entspannt und frierend auf dem Sofa und schaue eine neue
Serie auf ...
Kurz habe ich mich gefragt, ob ich eine zweite Decke nehme oder aber die Heizung...
Nein, ein Blick auf den Kalender verbietet es mir.

Es ist schon schade, dass es sich so stark abgekühlt hat. Der Kaffee am Morgen auf
dem Balkon bei 8 Grad plus ist schon eine Herausforderung.
Frühstück dann gemütlich im warmen Wohnzimmer, dass gar nicht mehr so kalt
wirkt, wenn man von draußen rein kommt.
Wenn ich da ans Wetter vor 10 Tagen denke...

Ins Freibad werden wir wohl dieses Jahr nicht mehr kommen. Jetzt ist zwar die
Schiene ab, aber die Temperarturen sprechen dann eher für Hallenbad.
Wie gut, dass unsere Kleinstadt so etwas hat.

Familienzuwachs gab es auch. Meine große Tochter hat von ihrem Freund zum
2-jährigen eine Hamsterdame geschenkt bekommen.
Sie ist so scheu, da gibt es noch keine Fotos. Die reiche ich bei Bedarf nach.
Somit leben wir jetzt mit 4 Menschen, 2 Meerschweinchen, 1 Hamster und
und unserem Hund gemeinsam auf 90 qm .
Komisch , wenn ich Platz für ein weiteres Bücherregal suche, findet nie einer
einen Platz ( außer mir) dafür und hat Zeit mit mir eins kaufen zu fahren.
Wenn es um Tiere geht, ist da Platz, Zeit und vor allem auch Geld.
Tja , so habe ich sie wohl erzogen. Lach.
 
Mein Alltag läuft noch nicht so ganz rund, entweder habe ich zu viele
zeitaufwändige Hobbys oder ich teile mir die Zeit nicht richtig ein.
Keine Ahnung , aber entweder kommt das eine oder das andere zu
kurz. Aber Hauptsache der Haushalt läuft schon mal wieder in fast
"normalen" Bahnen.

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche.







Donnerstag, 23. Juli 2015

Neues Rad und so ...

Endlich ist es da ...das neue Rad.
Gebraucht in der Lieblingsfarbe, mit Gangschaltung und größeren
Rädern.
Heute dann die Bewährungsprobe.
Zum Picknick mit der Kindergartengruppe fuhren wir mit dem Rad in
den Carl-Alexander-Park .Bisher mit dem kleinen Rad war es eine Qual.
Die Strecke geht so gut wie nur bergauf und wir mussten unzählige Pausen
machen. Heute dann, einfach durchgefahren. Nur verkehrsbedingte Aufent-
halte.



Ja, ich weiß , man sieht nicht viel vom Rad . Aber das ist das einzige Bild, auf dem
das Kind nicht in die Kamera guckt.

Selbst im Park musste sie mit dem neuen Rad rumfahren. Und wollte erst gar nicht
mit den anderen Kindern rumtollen.

Zur Stärkung gab es ein leckeres Buffet vor dem auch die Wespen nicht halt machten.







Auf dem Rückweg machten wir eine Umweg und haben die Kindergartenfreundin noch
nach Hause begleitet. Die hat nämlich Hühner.
Und dort durfte meine Tochter dann noch das Huhn Frieda streicheln.




Alles in allem ein sehr zufriedener Tag.


Sonntag, 19. Juli 2015

Regentag-Zeit für die Vergangenheit

Wir hatten den versprochenen Regentag.
Schöner, ruhiger, beständiger Regen.

Keinen Meter habe ich vor die Tür geschafft, bis auf die Hunderunden .
Dafür bin ich sehr weit gereist .
Bis ins Jahr 1877. Zu einem Verwandten meiner drei großen Kinder.
Ja, heute hatte ich Zeit für mein Hobby, die Familienforschung.

1877 wurde der Ururgroßvater meiner Kinder geboren.
Wie es wohl war , in dieser Zeit zu leben ?
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was da in Deutschland,
auf dem Land los war. Auch nicht in den Städten.

Was mir bekannt ist, dass es noch keinen Bergbau in unserer
Stadt gab. Damit ging es erst 1904 los.
Ackerer ... steht in einer der Urkunden.
Seine Eltern und auch er waren also Bauern.

Und mit seine Hände Arbeit ernährte er 15 Kinder, deren Kindheit
sich von meiner sicherlich sehr unterschied.
Sechs bzw. neun Kinder in dieser Zeit auszutragen und gebären,
eine Leistung. 
Seine erste Frau bekam in acht Jahren sechs Kinder. Elisabeth
starb mit 35 Jahren. drei Monate nach der Geburt ihres letzten Kindes.
Das war 1912.
Da stand der Vater mit Kindern im Alter von 3 Monaten bis 8 Jahren alleine
da.
1914 heiratete er seine zweite Frau, vier Wochen vor Beginn des 1.Weltkrieges
Christine war 27 Jahre alt, Wilhelm 35 Jahre.
Sie gebar ihm neun Kinder.

7 Söhne , zwei davon fielen im 2.Weltkrieg. Auf einem der Totenzettel steht,
dass die Familie auf den Sohn wartete und dann die Nachricht erhielt, dass
der Sohn bereits ein Jahr vorher gefallen war.

Einige seiner Kinder habe ich kennengelernt.

Da war zum Beispiel seine Tochter Elisabeth. Die Patentante meiner ehemaligen
Schwägerin. Sie war aus dem kleinen Dorf , ganz im Westen Deutschland, nach
Berlin gegangen um dort als Hutmacherin zu arbeiten. Ein Familie gründete sie
nie. Später arbeitete sie noch in der Bahnhofsmission in Berlin, bis sie im Alter
beschloss wieder zurück in das kleine Dorf zu ziehen. In Absprache mit meiner
ehemaligen Schwiegermutter, zog sie in eine Wohnung ganz in der Nähe und
konnte dort bis zu ihrem Tod bleiben. Als sie sich nicht mehr alleine versorgen
konnte, kam ein Pflegedienst und den Rest übernahmen Schwiegermutter und
Schwägerin. Ich habe dieser Dame, denn das war sie, ab und zu Gesellschaft
leisten dürfen. Eine sehr gebildete und weltoffene Frau.

Seinen Sohn, den Vater meiner Schwiegermutter lernte ich nie kennen. Er
starb lange, bevor ich in die Familie kam.

Tochter Maria, von allen Tante Maria genannt, hatte erst ein schönes Leben,
als ihr Mann endlich starb. So hat es Schwiegermutter immer erzählt. Auch
sie lebte in einer Wohnung, in der Nähe der Nichte und wurde von der Familie
gepflegt, als es nicht mehr ging.

Meine Schwiegermutter(78) ist so groß geworden, dass man für die ältere
Generation da ist. Und heute lebt sie mit ihrer Tochter (48) und ihrem Mann
( 81) in einem Haushalt. Auch meine Schwägerin hat keine eigene Familie
und das "Los" gezogen für die "alten Herrschaften" da zu sein. Ihr Bruder, mein
Ex kommt auf nen Kaffee vorbei und das war es. Aber das wundert mich nicht,
er hat ja auch keine Zeit für seine Kinder





Freitag, 17. Juli 2015

Die Sonne knallt auf den Balkon , die Hitze strömt in das Wohnzimmer, aber das kleine Kind
ist entspannt und spielt für sich alleine.
Im Wohnzimmer ein Picknickplatz für die Puppe , draußen in zwei Waschschüsseln für
"Mutter und Kind" . Überall Fußspuren im Wohnzimmer , selbstverständlich nass.


So sieht unser letzter Ferien-Freitag aus.
Ab Dienstag ist wieder Kindergarten.
Wir freuen uns beide.
Sie auf Freunde zum Spielen.
Ich .. aus verschiedenen Gründen.

Und es beginnt eine neue, einmalige Zeit im Leben meiner kleinen Prinzessin.
Sie ist nun die längste Zeit die Kleine gewesen.
Ab nächste Woche beginnt die Vorschulzeit.

Ich bin gespannt auf dieses letzte Kindergartenjahr.



Donnerstag, 16. Juli 2015

Hurra, ich habe mein Handy wieder.
Endlich kann ich wieder fotografieren. Auch mein Project Life lag auf Eis.
Seit heute ist es wieder im Einsatz .
Erstes Foto . Das Kind ohne Schiene.
Die ist nämlich auch seit heute Vergangenheit. Eigentlich war der Termin am Montag,
aber gestern Abend ging sie kaputt. Und der Arzt meinte, sie kann so los marschieren.
Nur in den nächsten zwei Wochen noch auf Trampolin springen und sonstiges Springen
soll sie verzichten.
Schwimmen ja ,Rutschen im Schwimmbad nein.
Damit kann sie leben.
Und morgen geht es mit der großen Schwester zum Schwimmen , während Mutter
entspannt die Lymphdrainage genießt. Und den Wochenendeinkauf mit dem Rad
nach Hause bringt.