Mittwoch, 27. Juli 2016

Das Joshua Profil von S.Fitzek

Wow . Nachdem ich Passagier 23 gelesen hatte, wollte ich mehr und ich wurde nicht enttäuscht.



Ich werde nicht zu viel erzählen.
Kennt ihr den Film " The Game " aus dem Jahre 1997. Streckenweise wurde ich daran erinnert
und toll. Worin es in dem Buch geht ... Spannung !
Das Buch "Zero" von Elsberg hatte mich schon mit seiner " Entwicklung von Computerprogrammen"
gepackt.
Hier wird das Thema auf eine andere Weise spannend erzählt.
Wir lernen die Abgründe in Menschen kennen, ihre Ängste. Das Verdrängen von Verletzungen.
Besonders berührt hat mich dann auch das Nachwort von Sebastian Fitzek ab Seite 399.
Aber lest selbst.
Laut dem Verlag gibt es ab Oktober 2016 eine Taschenbuchausgabe.



Titel: Das Joshua Profil
Verlag: Lübbe
Autor : Sebastian Fitzek
430 Seiten

Freitag, 22. Juli 2016

Küchengeschichten 2/16



Die erste Küche die ich kennenlernte war natürlich die meiner Eltern.

Bei meiner Geburt in den sechziger Jahren lebten meine Eltern und mein Bruder
in einer Bergmannssiedlung.
Vier Familien in einem Haus, acht in einem Block.
Alle Wohnungen gleich groß. Knapp 50 Quadratmeter.

Wir Geschwister teilten uns ein Kinderzimmer, das gerade mal acht Quadratmeter groß
war.
Gekocht und gegessen wurde in der Kochnische.
Ein Holzkohleofen, der zum Heizen und Warmhalten diente, ein Elektroherd mit
4 Platten und Backofen. Ein Kühlschrank.
Das war die eine Seite der Küche.
Auf der Kopfseite war Platz für ein Schubladenschränkchen, einen Spülstein und
einen integrierten, schmalen Wandschrank.
Gegenüber den Öfen stand in der Ecke ein Tisch. Direkt unter dem kleinen Küchen-
fenster. Wenn wir zu viert essen wollten, wurde der Tisch mitten in die Nische gerückt.
Ich saß als kleinste in der Ecke, mein Vater an einem Kopfende, meine Mutter quasi
zwischen Tisch und Öfen, meinem Vater gegenüber mein Bruder, dessen Stuhl im
Türrahmen zum Wohnzimmer platziert war.

So war die Küche noch bis zum Tode meines Vaters im Jahre 2001 eingerichtet. Danach wurden
die Wohnungen umgebaut und meine Mutter bekam ihre erste Einbauküche. Kochen tut sie hier nur
noch selten. Backen gar nicht mehr.

Gespült wurde damals auf dem Küchentisch in zwei Emailleschüsseln.
In einer befand sich das Spülwasser, in der anderen wurde das Geschirr
zum Abtropfen hineingestellt.
An diese Schüsseln erinnere ich mich noch gut. Darin wurde auch immer
der Rotkohl gewaschen und ich stibitze mir das rohe Kraut.

Auf diesem engen Raum kochte meine Mutter für unsere Familie das tägliche
Essen. Stellte alle Vorräte, wie Marmelade und Eingemachtes her.
Mein Vater fuhr mit seinem Fahrrad, nach der Schicht oder am Wochenende übers
Land und schaffte Brombeeren, Holunder, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Quitten, Mirabellen
Kirschen usw. herbei.
Im Keller gab es einen Vorratsraum .
Auf der einen Seite stand ein Regal . Darauf befanden sich gefüllte Weckgläser.
Gegenüber eine Gefriertruhe . Dort wurde das Fleisch und Gemüse ( Bohnen usw.)
eingefroren. Einmal im Jahr teilten sich meinen Eltern mit einer befreundeten Familie
ein Schwein. Am Schlachttag stand meine Mutter den ganzen Tag im Keller und
in der Küche und versorgte die Vorräte.
Im Nebenkeller wurden neben den Kohlen zum Heizen, auch die Kartoffeln und
Zwiebeln aus eigenem Anbau gelagert.
Denn einen Gemüse- und Obstgarten hatten wir auch. Klein aber fein.
Dort baute mein Vater Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln, Salat,Radieschen, Petersilie, Schnittlauch,
Rot- und Weißkohl, Wirsing, Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren
an. 

Wie ganz anders ist es heute bei mir.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ein Glas Sauerkirschen

Mit einem Glas Sauerkirschen fing es am Sonntag an.
Na ja, eigentlich beendete ich den Sonntag mit einem Glas Sauerkirschen.
Kirschen aus dem Glas gingen bisher immer.
Sonntag nicht.
Nach nur wenigen Naschkirschen kribbelte es im Mund, musste ich mich
laufend Räuspern.

Ich nahm meine Medikamente, wurde am Montag bei meiner Hausärztin vorstellig,
die weitere Behandlung wurde besprochen.

Seit dem bin ich antriebslos.
Ich habe keine Lust zu lesen, weder den Stapel Bücher noch die Blogs die ich sonst
immer besuche.
Keine Lust neue Beiträge zu formulieren oder den Blog weiter zu renovieren.
Ich fühle mich müde.

Meinen Haushalt lasse ich schleifen, kochen darf die Große. Ich mache das nötigste.

Mein Kopf ist leer, das Fernsehen langweilt mich, ich gehe früh schlafen.

Nein - es ist keine Depression. Das glaube ich nicht.
Eher Erschöpfung, als hätte ich etwas Großes beendet und laufe jetzt leer.

Mal sehen wie es weiter geht.

Hier ist es super warm, drückend , sonnig .
Ich mache das Beste daraus.

Das Wochenende steht quasi vor der Türe und ich wünsche Euch viel Spaß
und Zeit für Euch.


Freitag, 15. Juli 2016

Imagine (UNICEF: World Version)







Stell dir vor, es gibt den Himmel nicht,
Es ist ganz einfach, wenn du's nur versuchst.
Keine Hölle unter uns,
Über uns nur das Firmament.
Stell dir all die Menschen vor
Leben nur für den Tag.
Stell dir vor, es gäbe keine Länder,
Das ist nicht so schwer.
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte
Und auch keine Religion.
Stell dir vor, all die Leute
Lebten ihr Leben in Frieden.
Yoohoo-Ooh
Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.
Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.
Ich frage mich, ob du das kannst.
Keinen Grund für Habgier oder Hunger,
Eine Menschheit in Brüderlichkeit.
Stell dir vor, all die Menschen,
Sie teilten sich die Welt, einfach so!
Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.

Freitagsfüller

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1.   Die ganze Welt spielt  verrückt .

2.   Wer viel hat, will mehr .

3.   Brauchen wir eigentlich das neue Pokemon Go ?

4.   Barfuss lauf ich lieber, statt mit Flip-Flops.

5.   Schneller geht es, wenn man langsam macht   .

6.   Im Alltags muss ich ab und zu  auf die Bremse treten .


7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen trockenen Dämmerschoppen, morgen habe ich Picknick geplant und Sonntag möchte ich eine Taufe fotografieren und am liebsten noch zum Abschied der Nationen !


Liebe Barbara, danke für die Inspiration.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Buchrezession - Das kleine Einhorn im Land der Riesen

Über das kleine Einhorn und seine Abenteuer könnt ihr hier lesen.



Das Buch ist vom  Loewe Verlag. Es hat 32 Seiten , ist der groß geschrieben und
wie bei der BilderMaus üblich, werden dort Wörter durch Bilder ersetzt. Hinten im
Buch gibt es ein Verzeichnis ( Bilder-Wörter) , so dass der Leser genau weiß welche
Wörter eingesetzt werden müssen.
Meine kleine Tochter liebt diese Bücher, so hat sie das Gefühl, bereits vor der Einschulung
lesen zu können.

Inhalt:
Die Elfe Miri ist krank und ihr Freund, das kleine Einhorn möchte ihr helfen gesund zu werden.
Es nimmt seinen ganzen Mut zusammen und tritt eine abenteuerliche Reise an, um die Blume zu
suchen, die Miri gesund machen soll.


Montag, 11. Juli 2016

Ferienzeit-Wartezeit

Das kleine Mädchen ist aufgeregt.
Nur noch sechs Wochen, dann geht es los.
Sie macht sich so viele Gedanken.
Werde ich gute Noten schreiben ?
Hat Mama mich auch lieb, wenn ich keine guten Noten schreibe.
Wie soll ich alles schaffen, Schule - Hausaufgaben-Spielen- Zeit mit Mama

Sie ist sehr sensibel in dieser Zeit des Umbruchs.
Noten sind bei uns gar kein Thema, aber sie bekam natürlich mit wie wichtig
gute Noten für die Große waren, die ihr Abitur gemacht hat.
Häufig versichere ich ihr, dass für mich am wichtigsten ist, dass sie Freude in
der Schule hat. Lesen , Schreiben und Rechnen lernt - in ihrem Tempo.
Sie baut Druck auf.

Dieser Druck macht sie launisch, ängstlich, müde , anhänglich.
Ursprünglich wollte sie in den Ferien zu ihrem Vater in Urlaub fahren.
Jetzt hält sie die Trennung von mir manchmal keine Stunde aus.
Geht sie zu Freunden spielen, dann erzählt sie mir hinterher wie sehr
sie mich vermisst hat.

Sie stellt sich so unter Druck, dass Druck von außen - zieh dich bitten an,
wir müssen los - sie zum explodieren bringt. Da geht gar nichts mehr.
Meistens kann ich die Ruhe bewahren, weil mit klar ist , warum sie so
reagiert. Manchmal ist es auch mir zu viel.

Und so wartet sie, dass der Juli vorbeigeht und auch der August.
Einschulung ist Ende August.

Kleines Mädchen ... Großes Mädchen


Freitag, 8. Juli 2016

Küchengeschichten 1/16

An dieser Stelle möchte ich ein oder zweimal im Monat " Geschichten aus der Küche " mit
Euch teilen.


Als hauptberufliche Hausfrau verbringe ich viel Zeit in der Küche .
Küchen anderer Haushalte interessieren mich ebenfalls sehr.
Wie sagte meine jüngste Tochter mit vier Jahren: "Dein Platz ist in der Küche - oder ? "Dieses Platz teile ich mir mit meiner großen Tochter, die nach Lust und Laune backt oder kocht.



Die Bedeutung der Küche wird schon mal unterschätzt.
Ich finde, sie ist das Herz einer jeden Wohnung oder Hauses.


Gerade im Alltag mit Familie, egal wie groß sie ist , kann es schon mal frustrierend sein zu Kochen.
Eine(r) mäkelt immer - war lange die Devise. Doch dann entschied ich mich für einen
Wunschzettel. Wir machten einen groben Plan und jeder durfte sich einmal in der Woche
wünschen was gekocht wird. Bei vier Kindern war die halbe Woche ruck zuck verplant.

Für mich ist die Küche ein Ort der Entspannung. Ich koche gerne ( wenn nur das Aufräumen
nicht wäre) und lerne immer wieder Neues hinzu.



Mein erstes Kocherlebnis hatte ich mit zwanzig Jahren in meiner ersten eigenen Küche.
Ich konnte nicht kochen, da meiner Mutter mich aus ihrer Kochnische immer verjagte.
So stand ich nun vor meinem Herd und wollte meinem Schatz sein Lieblingsessen zubereiten.
Leider wußte ich weder wie man rohen Kartoffeln eine leckere Beilage zaubert,
noch wie aus dem Stück Fleisch ein Zigeunerschnitzel werden sollte.
Damals - lach - 1987 gab es noch kein Handy oder YouTube .
Ich rief meine Mutter an.
Wir hatten ein Festnetztelefon mit Drehscheibe und laaanngem Kabel.
So stand ich in der Küche und bekam Anweisungen .
Am lustigsten war das Würzen .
Originalton meiner Mutter : Dann nimmst du ein bisschen davon und ein bisschen davon.

Damit es meinen Kindern anders ergeht, wenn sie in die weite Welt hinaus ziehen, durften
und dürfen alle vier in die Küche und herumwerkeln.


Samstag, 2. Juli 2016

Monatsrückblick Juni


Der Juni ist zu Ende


Familie

Das ganze große Thema am Anfag des Monats „ wann zieht der Große aus „ allerdings je mehr wir uns dem Monatsende näherten, je mehr nahmen die Mädchen und ihre Abschlussveranstaltungen  Raum ein.



Beruf

In Anbetracht dessen, dass meine "Schonzeit" im September endet und meine Hausaufgabe für 2016 lautete - Was will ich beruflich tun ? - bin jetzt im Juni zu einem Schluss bekommen. Meine Tätigkeit als selbstständige Legasthenietrainerin gebe ich auf ( das habe ich schon öfter geschrieben, aber diesmal entsorgte ich die Unterlagen komplett ) und stecke meine Kraft, meinen Elan nun in das Projekt " Zurück ins Büro". Organisieren, Planen, Schreiben, Ablage, Zahlen - es liegt mir einfach.

Bücher und Filme

  Downton Abbey - Staffel 1 [3 DVDs]


Downtown Abbey - Staffel 1 - 5 ... ich liebe es. Bereits als Kind hat mich die Serie „ das Haus am Eaton Place „ fasziniert.













 Im Zusammenhang mit meinem Wunsch , meinen Blog zu renovieren und auch andere Plattformen zu nutzen , empfinde ich dieses Buch manchmal als "gruselig". Hab ihr so eine Fitness-App ?


Die liebe  athena schreibt so begeistert über dieses Buch, dass ich "Die Hexen" zeitgleich mit "Zero" lese.

Handarbeiten
Vor vielen Wochen, als wir unseren Stricktreff gründeten, nahm ich mir vor zu lernen, wie man Socken strickt. Die Socke ruht auf dem Nadelspiel.
Das Wetter ist hier im Aachener Revier fast herbstlich, darum stricke ich mir spontan einen Schal.

Ein unfertige Schultüte wartet auf Fertigstellung und auch die Einladungen zum Einschulungskaffee drängen.


Themen die mich offline beschäftigt haben:

  • die EM - in dieser Familie kommt man nicht drumherum
  • ausmisten meinen Schreibtisches.
  • seit ein paar Tagen die "fashion week " - ich habe dort einen tollen Strickpullover mit Strasssteinen gesehen 

Was war bei Euch im Juni los ?

Freitag, 1. Juli 2016

Freitags-Füller 26-016







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1.   Es reicht jetzt ... Ich möchte endlich auch wieder modisch kleiden und nicht nur praktisch.


2.   Selbst gemachter Schokoladenpudding
     ist meine neuste Entdeckung im Bereich leckeres Essen.

3.   Wiederholt sich das Leben ?

4.    Zitronentee ist nicht nur ein Sommergetränk, heiß schmeckt er mir auch im Winter gut.

5.   Mit der linken Hand kann ich überhaupt nicht mit einer Schere umgehen.
 .
6.    Schnecken finde ich echt fies.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend nur mit mir , morgen habe ich  drei Termine geplant und Sonntag möchte ich an meiner Blogumgestaltung
bastenl !


Wie immer freitags gibt  Barbara den Freitags-Füller vor.
Mein letzter liegt schon etwas zurück .

Was habt Ihr so am Wochenende geplant ?