Sonntag, 17. Dezember 2017

Armut in Indien und Kambodscha - was hat das mit mir zu tun


 Das Foto ist von einem festlich gedeckten Tisch in unserer Familie

Teilen, Armut und Spenden beschäftigen in diesen Tagen vor Weihnachten meine Tochter und mich.

In der Grundschule wurden Lebensmittel- und Spielzeugspenden für die örtliche Tafel gesucht. Meine Tochter war eine der wenigen Kinder die nichts von ihrem Spielzeug spenden wollte. Im ersten Moment überlegte ich, sie dazu überreden, doch dann habe ich es dabei belassen. Aus meiner Sicht sollten Spenden vom Herzen und nicht vom Gruppenzwang bestimmt werden. Ich habe sie auch gefragt, wieso sie es nicht möchte und ihre Antwort war klar. " Ich hänge an meinen Sachen und möchte mich von nichts trennen . " Was soll ich dazu noch sagen? Es ist ihre Entscheidung und es war ihr auch egal, was Mitschüler und Lehrerin dazu sagen.

Am Freitagmorgen besuchte ich die Seite der Sternsinger. Mich interessiert, wofür die Kinder, die in den nächsten Wochen an meiner Haustüre klingeln, sammeln. Begleitet
wird diese Aktion auch von einem  Video mit Willi Weitzel von "Willi will´s wissen".
Die Aktion Dreikönigssingen 2018 beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Thema
Kinderarbeit in Indien.
Die Achtjährige und ich schauten uns also den Film an und schon nach kurzer Zeit
liefen mir die Tränen . Vorgestellt wurde unter anderem ein achtjähriges Mädchen zu
dem meine Tochter sofort einen Bezug herstellte.
Wir haben danach über das Gesehene ausgiebig gesprochen und sie beschloss, ihr
Taschengeld zu spenden, wenn die Sternsinger an die Türe klopfen.

Mir ist klar auch in Deutschland leiden Kinder unter Armut. Mit meinem Einkommen liege
ich sogar in der Armutsgrenze. Aber mal ganz im Ernst. Wenn ich solche Geschichten sehe oder die Berichte von Leonie ( Blog MINIMENSCHLEIN) lese, denke ich mir, wir klagen streckenweise auf einem hohen Niveau.

In meinem beruflichen Alltag sehe ich Kinder die ohne Frühstück/Mittagessen die Schule besuchen. Auch oder obwohl einkommensschwache Familien einen Zuschuss vom Staat zum Mittagessen bekommen. Ich sehe Kinder die gerne lesen und schreiben lernen möchten und das auch irgendwie bewerkstelligen, auch wenn zu Hause niemand sie dabei unterstützen kann oder will. Hier versuche ich mit meinen Mitteln zu helfen und andere auch.

Ich möchte Euch auch den Blog von Leonie ans Herz legen. Sie war in Kambodscha. Warum und wieso könnt ihr auf dem Blog MINIMENSCHLEIN lesen. Auch hier geht es um Kinder. Kinder, denen es bei weitem nicht so gut geht wie den unseren.


Armut in Indien und Kambodscha  - was hat das mit mir zu tun ?

Ich möchte hier nicht mit erhobenen Zeigefinger schreiben. 

Leonies Worte und ihr Engagement haben mich nachdenklicher gemacht.
Dazu dann noch das Video der Sternsinger.
Es geht mir gut. Ich bin mehr oder weniger gesund, habe ein Dach über dem Kopf,
Arbeit und meinen Kühlschrank kann ich mir  füllen .Es gab eine Zeit , da bin ich selber zur Tafel gegangen um den Kühlschrank für die ganze Familie zu bestücken.
Ich möchte etwas wiedergeben von dem was mir geschenkt wird und wurde.

Im Prinzip ist es ganz einfach. Wer etwas tun will, braucht nicht unbedingt in die Ferne schweifen. Der Radius von einem Meter ( ihr erinnert Euch an meinen  Post zum Thema Nachhaltigkeit) reicht vollkommen um anzufangen. 

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen dritten Advent .

Eure Britta


Mittwoch, 6. Dezember 2017

#xmasismore und Neues von "Ein Schal fürs Leben "



Hallo zusammen. Ganz schön viel los in meiner besinnlichen Adventszeit.

Kennt ihr schon die Challenge von Sarah   ?
Auf ihrem Blog stellt sie die Idee zu #xmasismore vor. Mir hat die Idee so gut gefallen, dass ich mitmache.
Heute haben wir den 6. Dezember, also habt ihr noch Zeit um einzusteigen, wenn Euch danach ist. Sarah und Jette wollen damit auf die nicht kommerzielle Zeit von Weihnachten aufmerksam machen.

#xmasismore #zeitkannmannichtkaufen













#xmasimore #nurdieliebezählt



Meine Beiträge finde Ihr hier


Und dann ist da noch die Aktion Ein Schal fürs Leben.
Bis zum 10. möchte ich mit dem Schal fertig sein. Zweimal habe ich ihn bereits neu angefangen, weil ich mit dem vorgegebenen Muster nicht klar kam. Jetzt stricke ich ihn so, das ich ihn auch rechtzeitig fertig bekomme.











Und das Buch von Dan Brown möchte auch noch gelesen werden. Das dauert aber noch etwas, da ich mir Zeit lasse. Zum Beispiel um mir die Schauplätze im Internet anzuschauen.
Davon erzähle ich dann beim nächsten Mal.










Montag, 27. November 2017

Nachhaltigkeit und was sie mit der Bambi Verleihung zu tun hat


 

Nachhaltigkeit … der eine Meter


Auch in diesem Jahr wurden wieder Menschen bei der BAMBI Verleihung ausgezeichnet .

Ich möchte Euch zwei beeindruckende junge Frauen vorstellen.
Bei YouTube gibt es einen Mitschnitt ihrer Auszeichnung.
Falls das Video irgendwann nicht mehr zu sehen ist, soll das Zitat Euch erzählen um was es geht.


Ein weiterer Bambi-Award für Umweltschutz ging am Donnerstagabend an die Schwestern Melati und Isabel Wijsen aus Bali, die auf ihrer Heimat-Insel eine Kampagne gegen Plastik-Tüten gegründet haben. Mit " Bye Bye Plastickbags" engagieren sich die Schwestern dafür, ihre Heimat von Plastiktüten zu befreien. Denn der Plastikmüll stellt auf der zu Indonesien gehörenden Insel ein großes Problem dar.
(Quelle: rbb 24 )

Die Rede der beiden Frauen hat mich schwer beeindruckt.

Bei Minute 10.50 sagt eine Schwester folgenden Satz, der mich so geflasht hat:

wenn jeder sich nur einen Meter um sich herum vornehmen würde... wir alle können damit heute anfangen …

Genau das ist es.

 Anstatt den ganzen Berg zu sehen, der uns bei aller Umweltverschmutzung so lähmt, einfach nur den Meter um uns herum sehen und anfangen etwas zu tun. In der vergangenen Woche habe ich es versucht. Es bescherte mir ein paar neue Ansichten.
Ich schaute auf den Spielplatz vor unserem Wohnblock und dachte mir, das könnte dein Meter werden.
Lasst es Euch mal durch den Kopf gehen. 
 
Wenn Ihr vor die Haustüre geht, schaut Euch Euren Meter an.
All unsere Bemühungen von denen wir schreiben und von denen wir immer denken, es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Was bringt das, wenn ich das tue.

Fangen wir an. Machen wir weiter !
Es ist Unser Meter.

Sonntag, 26. November 2017

Sonntag - Zeit für einen kurzen Rückblick auf die Woche

Und wieder ist Sonntag. 

 

Die vergangene Woche war zugepackt mit Terminen und Verpflichtungen, so dass ich den Freitag und Samstag brauchte um wieder zu mir zu finden. An manchen Tagen bin ich zwölf Stunden nicht aus meinen Schuhen kommen, was mein Lymphödem nicht sehr lustig fand. 

Sonntag, 19. November 2017

Mammographie ja oder nein ?

 Mammographie ja oder nein  ?

 eine ganz persönliche Entscheidung


Mit meinem Geburtstag im Oktober wurde dieser Blog automatisch ein 50+ Blog.
Zeit um sich mit den ernsten Themen des Lebens zu beschäftigen.
Das sagt man doch so ?

Passend zu diesem Geburtstag flatterte mir letzte Woche die Einladung zu einer ganz besonderen Untersuchung ins Haus.
Durch andere Frauen in meinem Alter war sie mir schon angekündigt worden. Sie sind alle schon dort gewesen und haben darüber berichtet.

Samstag, 18. November 2017

Achtsame Blogrunde und das Thema Nachhaltigkeit


Achtsame Blogrunde und das Thema Nachhaltigkeit


Endlich Samstag... und Ruck zuck  ist er auch schon wieder halb vorbei.
Was habe ich mir alles vorgenommen ? Kennt Ihr sicher auch .
Die To-Do-Liste ellenlang und die Zeit rennt.

Mittwoch, 15. November 2017

Meiner erster Happy Bird


 Vor einigen Tagen bin ich über den Blog Clarissa Hagenmeyer.

Diese Seite hat mich so inspiriert, dass ich meiner Kreativität spontan ihren Lauf gelassen habe.

Dienstag, 14. November 2017

Gegen Hass im Netz

Gefunden.

 

 

 

Hass im Netz. Es kann jeden treffen. 

So lautet die Überschrift beim Montagspost von  Texterella.

Ich kann Euch diesen Post nur wärmstens empfehlen . Mitgenommen habe ich diesen Button und den Gedanken, doch öfter mal den Mund auf zu machen, wo ich sonst schweigend lese.  

 

 

 


Sonntag, 5. November 2017

Zeit für ein Buch - Animox. Das Auge der Schlange







 

 
 
Animox – Das Auge der Schlange
Autorin: Aimèe Carter
Verlag: Oetinger
350 Seiten
Empfohlendes Alter : 10-14 Jahre

Das Abenteuer um Simon und seine Freunde geht weiter. Nachdem Orion Simons Mutter im ersten Buch entführt hat und sein Onkel Darryl gestorben ist, lebt er nun bei seinem Onkel Malcom und seinem Bruder Nolan. Doch er möchte seine Mutter befreien. Mittlerweile weiß Simon das er ein Animox ist und das er sich in ein Tier verwandeln kann. Aber das ist noch nicht alles. Er hat ein Geheimnis von dem die anderen nichts erfahren dürfen. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die Suche nach seiner Mutter um sie zu befreien, ohne zu wissen, ob er in eine Falle läuft oder nicht...


Animox ist einer Kinderbuch-Reihe, doch mir als Erwachsenen macht es ebenfalls viel Spaß sie zu lesen. Die Thematik, das Menschen sich in Tiere verwandeln können, ist nicht neu. Doch die Autorin verpackt sie in eine wunderbare Geschichte. Der Schreibstil ist locker und für Leser der gewünschten Altersgruppe angepasst.


Wer den ersten Band nicht gelesen hat, wird durch Rückblenden mit der Geschichte vertraut gemacht. Simon ist mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen, ein richtiger netter Junge. Mit seinem Zwillingsbruder versteht Simon sich nicht besonders, aber vielleicht ändert sich das im Laufe der Reihe. Mit seinen Freunde Jam, Winter und Ariana versteht er sich um so besser.
Das Ende der Geschichte ist sehr spannend und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Freitag, 3. November 2017

Die Prinzessin wird 8






Zwischen diesen Bildern liegen wunderbare, turbulente 8 Jahre.
Wie die Zeit vergeht.
Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich das alleine hin bekomme.
Rückwirkend gesehen, war ich gar nicht immer allein.
Doch die Verantwortung, die trage ich alleine.
Seit 8 Jahren.


Herzlichen Glückwunsch Prinzessin.
Wie schön das es Dich gibt.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Freies Wochenende einer Alleinerziehenden

Ein Wochenende ohne Kind

Lange ist es her, dass das kleine Mädchen für ein paar Tage reisen konnte.
Am Donnerstagmorgen ging es los.



Wie habe ich diese Tage genossen. Einmal nicht die Verantwortung tragen. Sie abgeben können.
Nicht auf die Uhren schauen müssen, weil die Tochter alleine zu Hause ist , aber das Gespräch mit einer Bekannten so spannend ist.

Endlich Zeit um mit der großen Tochter, die jetzt schon ein Jahr nicht mehr zu Hause wohnt,
ausgiebig bei einer Tasse Kaffee quatschen zu können.


In meiner Lieblingsbuchhandlung stöbern und mir Bücher anschauen, die mir gefallen und nicht
auf den Ruf " Mama guck mal " reagieren zu müssen.

Samstagmorgen lange ausschlafen , frühstücken vor dem PC um in Ruhe alle Blogs zu besuchen,
am Nachmittag spontaner Besuch des Sohnes mit anschließenden "betreutem Einkaufen" .

Sonntagmorgen wach werden und bereits im Dunkeln den Sturm spüren können.


Aber auch das Kind hat Spass beim Vater und mit den Geschwistern, die sie sonst kaum
sieht. Besuch des Bogenplatzes, Zeit mit Papa, Besuch des Centro in Oberhausen.

 Dieses Foto haben die zwei extra für meinen Blog gemacht, da ich mein Kind ja nur von hinten gesehen veröffentliche.

Ein bisschen hatte ich ein schlechtes Gewissen. Denn irgendwann dachte ich, dass ich mich
daran gewöhnen könnte. An diese Ruhe, dieses bei mir sein und auch bleiben können. Doch dann wurde mir klar, das ich nicht weiß, wie lange wir gemeinsame Lebenszeit haben. Ich genoss die Augenblicke der Einsamkeit, des Allein sein.

Heute Morgen um zehn war sie wieder da.
Voller Erlebnisse, selbst gemalten Bildern und einem großen Kuschelbedürfnis.

Herzlich willkommen zu Hause. Schön das du wieder da bist, mein Kind.







Sonntag, 29. Oktober 2017

Ein Schal fürs Leben 2017









Ein Schal fürs Leben - ich bin dabei.

Heute kam das Paket mit der Wolle .







 

Mach doch mit


Das Set "Ein Schal fürs Leben", ist eine Aktion für syrische Flüchtlingskinder von Brigitte und Save the Children Deutschland - unterstützt von LANA GROSSA .

Im Set enthalten sind 2 Knäuel "Cloud" und 2 Knäuel "Cloud Dégradé", eine Anleitung, eine passende Stricknadel sowie ein Label. Im Preis jedes Wollpakets (45 €) sind 10 € Spende enthalten.

Wer am 10. Dezember diesen Schal trägt, setzt ein Zeichen gegen Kriege und hilft syrischen Flüchtlingskindern.




Freitag, 27. Oktober 2017

Armut bei Alleinerziehenden und was hat das mit mir zu tun ?


Dieser Tage bin ich gefragt worden,ob ich mich interviewen lasse. Für eine Frauenzeitschrift.

Thema: Armut und Alleinerziehende

Auslöser für diese Reportage ist wohl der Bericht über den Anstieg der Armut in Deutschland vor allem bei Alleinerziehenden und Familien mit drei und mehr Kindern , der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde . Ihr findet ihn hier

Ich habe mich mit einigen meiner Bekannten und Freunde unterhalten und immer mal wieder kam die Resonanz : Du bist doch nicht arm? Wir müssen auch rechnen !

Was ist das - dieses arm sein ? Wer entscheidet, wann jemand in Deutschland arm ist ?Es wird am Nettoeinkommen festgemacht. Irgendeine Prozentzahl sagt darüber aus, ob du arm bist. Und was wenn ich mich gar nicht arm fühle ?

Was sagt der Brockhaus ( ja , ich habe so etwas in meinem Regal stehen ) über den Begriff „ arm“ ?
Armut , wirtschaftliche Situation, in der es einzelnen, Gruppen oder ganzen Bevölkerungen nicht möglich ist , sich ihren Lebensbedarf ( Existenzminimum ) aus eigenen Kräften zu beschaffen (opjektive Armut).
Quelle: Brockhaus , Band 2 , Seite 131

Nach dieser Defintion bin ich arm, denn ich erhalte zusätzlich zu meinem Gehalt noch Leistungen zu Grundsicherung meines Lebensunterhaltes. Tatsächlich bin ich sogar schon mal noch ärmer gewesen, in der Zeit als ich als alleinerziehende Mutter mit drei Kinder, später dann vier Kinder, keinen Arbeitgeber fand, der mich beschäftigen wollte.

Nach außen hat man mir, glaube ich, die Armut ( die ich nie als solche empfunden habe und es auch heute nicht empfinde) nicht angesehen. Eher meine Erschöpfung , die bedingt durch die alleinige Verantwortung für das Wohlergehen meiner Kinder, nicht ausblieb.

In mir fühle ich immer eine Dankbarkeit, dass ich in einem Land lebe, in dem das soziale Netz mich und meine Kinder auffing, als ich alleine finanziell nicht für uns sorgen konnte.

Arm sind auch Familien in denen ein Elternteil arbeiten geht. Auch diese Familien bekommen zusätzliche Leistungen um den Lebensunterhalt zu sichern.

Arm sind auch Familien in denen beide Elternteile arbeiten, denen keine zusätzlichen Leistungen zustehen und die aufgrund der hohen Lebenserhaltungskosten ( Beispiel Miete) rechnen müssen.

Arm fühle ich mich , wenn ich zur Chorprobe möchte, dort aber nicht hin kann, weil ich mir nicht vier mal im Monat einen Babysitter leisten kann.

Arm fühle ich mich, wenn ich meiner Tochter keinen Kindergeburtstag in einer der unzähligen Indoor-Spielplätzen schenken kann. Weil ich mal nicht eben 200 Euro für so eine Party ausgeben kann .( Ob ich es tun würde, wenn ich das Geld hätte, sei dahingestellt)
Die Kosten für ein Geschenk, dass mein Kind mit nimmt auf die Party, bedeutet Einschränkungen beim Kauf von z.B. Lebensmittel.

Arm fühle ich mich, weil ich mir kein Auto leisten kann, um mit meinem Kind Ausflüge zum Beispiel in die Eifel machen kann ( Glaubt mir, mit dem ÖPV habe ich von uns aus noch keine befriedigende Lösung gefunden)

Arm fühle ich mich, wenn ich höre wohin meine Mitmenschen in Urlaub fahren/fliegen

Arm fühle ich mich, wenn ich meiner Tochter den Herzenswunsch reiten lernen nicht erfüllen kann.

Dann fühle ich mich arm, beziehungsweise ausgeschlossen vom Leben.

Hier ein Zwischengedanke:
Natürlich kann man Armut auch hinter Begriffen wie Minimalismus, Nachhaltigkeit usw verstecken.
Trage ich gebrauchte Kleidung, weil ich mir neue nicht leisten kann oder weil ich nachhaltig lebe und nur bewusst gebrauchte Kleidung trage.


Wenn wir über Alleinerziehende sprechen oder schreiben, dann ist die finanzielle Seite sicherlich eine große Belastungen. Die sie alleine tragen müssen, denn es gibt keinen Partner, der vielleicht viel arbeitet und irgendwann mal zum  Gespräch zur Verfügung steht.

Allein erziehen heißt, alleine alle Entscheidungen treffen und tragen. Auch Fehlentscheidungen.

Allein erziehen heißt auch , keine Wohnung zu bekommen, weil es nur ein Einkommen gibt.


 Aber darüber schreibe ich in meinem nächsten Post.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Zeit für ein Buch : Sie zu strafen und zu richten

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Titel: Sie zu strafen und zu richten
Autor: Luke Delaney
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten : 576 Seiten

„Sie zu strafen und zu richten“ ist der vierte Teil einer Serie um DI Sean Corrigan. Im Roman wird oft Bezug auf die Vorgänger genommen, deshalb wäre es zum Verständnis mancher Szenen besser gewesen, ich hätte die anderen Teile gelesen.

Ein Banker wird entführt und vor laufender Kamera, kann die Welt abstimmen ob er schuldig im Sinne des Anklägers ist. Noch während die Polizei den Täter sucht, wird ein weiterer Mensch entführt. Die Geschichte spielt in Londons Bankenwelt, die vor Angst erstarrt. Mitarbeiter wollen nicht mehr zur Arbeit, aus Furcht das nächste Opfer zu sein. Der wirtschaftliche Schaden wächst jeden Tag.

Der Beginn der Geschichte war sehr spannend. Ein „Rächer“ der über einen  Livestream dem Zuschauer ermöglicht zu entscheiden ob der Angeklagte lebt oder stirbt. Nach diesem tollen Einstieg , der mich wirklich gepackt hat, sinkt die Spannung und es ist mir schwer gefallen, an der Geschichte dranzubleiben. Im letzten Drittel dann, steigt die Spannung wieder und ich die Handlung fesselte mich wieder.

DI Sean Corrigan ist ein besonderer Polizist, der sich in die Köpfe der Täter hineindenken kann. Für meinen Fall ist dieses Talent im Roman nicht sehr gut rausgearbeitet. Sean Corrigan ist sowieso keine netter Typ, behandelt die Menschen in seinem näheren Umfeld nicht sehr freundlich. Auch mit den anderen Figuren des Romans werde ich nicht warm.

Die Handlung selber ist für mich keine Fiktion. Ein Reporter, der versucht ein Exklusivinterview mit dem Täter zu bekommen. Ein Polizeichef der schnelle Ergebnisse möchte und die Mitarbeiter unter Druck setzt.




Alles im Allem ein Buch , dass sich mir im ersten Eindruck spannend präsentierte, doch dann viel von mir forderte um dran zu bleiben.


Sonntag, 15. Oktober 2017

Was darf ich noch essen - Teil 2



Ich wusste nicht, dass ich einen zweiten Teil zu diesem Thema schreiben würde. Ursprünglich war der Post vom 11.10.2017 einfach nur als " Festhalten der Gedanken " gedacht.
Doch ich war, wie fast jeden Tag einkaufen und habe mal über den Tellerrand geschaut.
Was andere so aufs Warenband auflegen.
Ich gehe so oft davon aus, dass es meine Mitmenschen genauso wie mich aufregt und sie auch alles tun um Plastik, Verpackung usw. versuchen zu vermeiden.
Aber weit gefehlt. Ich lebe da wohl in meinem eigenem Kosmos. Eine junge Frau mit Kind habe ich dann ganz vorsichtig angesprochen. Die Antwort: " Das ist mir egal, ob das regional oder mit Verpackung ist. Hauptsache ich komme mit meinem Geld hin. Vielleicht verschmutze ich damit die Umwelt, aber das machen andere auch . " Sprach es und ging mit ihrem Kaffee zum Gehen aus dem Supermarkt.

Am Abend dann im Fernsehen ein Bericht über eine Kälberzucht. Also dem Abfallprodukt männliches Rind bei der Milchproduktion. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, nur das mich diese treuen Augen der Kälber anschauten und ich auf meinem Sofa saß und total traurig wurde.
Ich denke, ich bin ein durchschnittlich, intelligenter Mensch und ich weiß, dass es den Bauernhof aus den Kinderbüchern nicht wirklich gibt. Mir ist klar, dass die Kälber von den Müttern gerissen werden, damit ich meine Milch, meinen Quark, meinen Joghurt essen kann. Ich nehme es bei meinem täglichen Konsum in Kauf, beziehungsweise ich verdränge es.
Was kann ich tun und trotzdem diese Produkte in meinen Warenkorb legen ?
Welche Milch und Milchprodukte sind fair ? Dem Tier, dem Bauern, der Umwelt gegenüber ?
Und warum soll ich mir Gedanken machen, wenn die Käufer vor und hinter mir gedankenlos einkauft ? Ja, wir haben nur diese eine Welt und wenn ich Glück habe, lebe ich noch zwanzig Jahre auf ihr.
Wenn es uns dann noch gibt !! Ich denke gerade an das Bienensterben und die damit verbundenen Konsequenzen.

Ich habe keinen Bauern in meiner radläufigen und fußläufigen Umgebung. Ich muss mit dem Auto ( dass ich nicht habe) 25 km fahren um zu einem Biobauernhof zu kommen.
Ich kaufe Milch in Glasflaschen. Aber die gibt es hier vor Ort nur von einer Firma und mir ist klar,
dass die Milch nicht von glücklichen Kühen kommt.

Sagt, wie macht ihr das ? Seit ihr Veganer ? Oder lebt ihr einfach so, wie die Kundin mit dem Kind ?
Habt ihr ein schlechtes Gewissen oder könnt ihr genießen ?
Das würde mich wirklich interessieren.




Mittwoch, 11. Oktober 2017

Was darf ich noch essen oder was atme ich jeden Tag ein ?




Zwei Wochen habe ich nun krank im Bett gelegen und viel Zeit gehabt mir so meine Gedanken zu machen.

Immer wieder tauchen die Schlagworte Fipronil, Glyphosat und Co. in den Schlagzeilen auf und ich frage mich, was kann ich noch essen.
 Meine Tochter brachte aus der Schule eine Ernährungspyramide mit nach Hause und teilte mir in einem mit, dass Milch zu viel Fett hat und daher ungesund ist.
Ich kenne die verschiedensten Ansichten zu Milch, aber das in einer Grundschule bereits über
den Kalorien und Fettanteil von Lebensmittel gesprochen wird, war mir neu. (Warum erzählt niemand den Kinder, dass die süssen Kälbchen ihren Müttern von der Brust gerissen werden,
damit der Mensch Milch bekommt - das wäre ehrlich )

Zurück zu den Schadstoffen. Was kann ich noch essen ? Was gibt mein Budget her? Wenn Gemüse teurer als Fleisch ist. Fleisch aus Massentierhaltung darf man nicht essen. Vom BioBauern in der
Nähe darf ich träumen. Gemüse aus regionalem Anbau - ist da jetzt Glyphosat drin oder nicht ?
Die Eier meines Bauern - schon getestet und frei von Fipronil ? Oder nur noch nicht aufgefallen.
Wir trinken Leitungswasser und es gibt tatsächlich Menschen die von der Nachricht überrascht
wurden, dass dort auch Mikroplastik drin ist. Was meinen die denn woher das Wasser kommt ? Denken die etwas , Plastik im Meer betrifft mich nicht, wohne im Rheinland ???

Ich bin dazu übergangen Fertigprodukte so gut wie möglich aus unserem Haushalt zu verbannen.
Doch mein Kind ist in der Schulkantine, in der wir zur Zeit froh sind, dass wir Essen in Aluschalen
abschaffen konnten.

Und während alle darüber nachdenken, wie gesund ist das Essen, das ich esse, frage ich mich :
Was atme ich alles ein ?
In der Städteregion Aachen wurden Jodtabletten verteilt, für den Fall das das Atomkraftwerk
Tihange uns um die Ohren fliegt. Wenn es soweit ist, hat man, ich glaube eine Stunde Zeit vor
Eintritt der Wolke die Tabletten zu nehmen. Leider erfahren wir aus der Zeitung immer solche
Schlagzeilen:
Der Reaktor Tihange wurde gestern wegen Störfehlern abgeschaltet !
Im Falle eine Falles ist die Wolke bereits vorbei gezogen, bis wir es erfahren.

Was also tun ?


Samstag, 23. September 2017

Zeit für ein Buch: 54 Minuten von Marieke Nijkamp







Wie in jedem Jahr zu Beginn des Schulhalbjahres hält die Direktorin der Opportunity High  in der Turnhalle ihre Ansprache. Nicht alle Schüler sind dabei. Fünf Schüler trainieren mit ihrem Coach auf dem Sportgelände, zwei Schüler steigen in das Büro der Rektorin ein, um Akten zu suchen.
Als die Schüler und Lehrer um zehn Uhr die Turnhalle verlassen wollen, sind alle Türen versperrt.
Tyler, ein Schüler der Opportunity High beginnt zu schießen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Autumn, die Schwester des Amokläufers, Sylvia ihrer Freundin, Tomàs Zwillingsbruder von Sylvia
und Claire , der Exfreundin von Tyler erzählt.

Schade finde ich, dass die Geschichte die hinter Tyler steht, der wirklich böse ist, nicht erzählt wird. Es wird mir nicht ganz klar, was ihn letztendlich zu diesem Schritt geführt hat.
Die Geschichten der anderen entfalten sich nach und nach.
Auch soziale Medien spielen mit und es ist erschreckend zu lesen,
wie dort reagiert wird, als der Amoklauf bekannt wird.

Mir gefällt die Geschichte mit einigen Abstrichen ( mir fehlt einfach die Perspektive von Tyler ) gut und daher bekommt sie 4 Sterne.

Montag, 11. September 2017

Keine Lust auf Schule



Es ist nicht ganz einfach, unser Leben zur Zeit.
Die Ferien sind zu Ende und von ersten Schultag des neuen Schuljahres an,
weigert sich die Zweitklässlerin in die Schule zu gehen.
Das ist sehr anstrengend - für uns beide.
Termine beim Arzt sind gemacht und ich warte dringend darauf.
Es muss abgeklärt werden ob die Bauchschmerzen organisch oder seelisch sind.
Ich tippe auf letzteres.
Eine Psychologin hat mir einen Tipp gegeben, in welche Richtung ich mich
informieren kann, damit mir und dem Kind geholfen wird, bis das Termine
greifen.
Und so ist es ein täglicher Eiertanz - das morgendliche Aufstehen und im Hinterkopf
die Angst , geht sie oder nicht.
Bisher ist sie noch jeden Tag dort angekommen.
Die Lehrerin ist in die Problematik involviert. Der einzige Fach-Mensch der sofort
Zeit für ein Gespräch hatte.( Dafür bin ich immer noch sehr dankbar - Nachtrag )

Das Thema " Trennungsangst" steht ganz groß im Raum und ich überdenke alle
Pläne ,die ich bezüglich Schulwechsel - freies Lernen - jedes Kind hat seinen
Rythmus usw - habe.
Sie selbst fragt sich Belohnungstabellen, die ich persönlich ablehne von wegen
Konditionierung. Sie braucht diese Tabellen als Struktur. Um zu sehen, das habe
ich geschafft.
Je mehr ich nachdenke, desto mehr falle ich auf mich zurück. Wie ein Blatt in
Wind habe ich mich in den vergangenen Monaten beim Thema Schule ver-
halten und an manchen Tagen glaube ich, dass genau das es ist , was sie mit
verunsichert.

Ich bin aus sämtlichen Gruppen in den sozialen Netzwerken ausgetreten, die
etwas mit Schule und Lernen zu tun habe. Fühle mich beeinflusst und in eine
für uns nicht gute Richtung gezerrt.

Wir müssen wieder bei uns ankommen. Ich muss wieder bei mir ankommen.


Mal sehen , wohin der Weg uns führt. 

Mittwoch, 23. August 2017

Zeit für ein Buch - Im Lautlosen von Melanie Metzenthin


 


 
Taschenbuch : 524 Seiten
Verlag: Tinte & Feder 

 
 
Eine wunderschöne Geschichte auf dem Hintergrund eines dunklen Kapitels unserer Geschichte.. Viele Bücher zum Thema Juden und Nazi´s habe ich gelesen, aber noch keines, dass sich mit dem Thema "unwertes Leben" im Bezug auf Behinderte und psychisch Kranke bezog.
Im Vordergrund steht die Liebe und das Leben von Paula und Richard, die beide Medizin studieren und Ärzte werden . " Im Lautlosen" bezieht sich nicht , wie ich anfangs angenommen habe nur auf den gehörlosen Sohn Georg, sondern auch auf die stillen und leisen Helfer, die versucht haben Leben zu retten . Ihr eigenes riskierten.
 
 

Montag, 14. August 2017

Ferienlektüre fürs Kind


Heute möchte ich ein wunderschönes Buch vorstellen, dass sich die Skorpionin ausgesucht hat.

Eulenzauber von Ina Brandt
2015 ist es beim ARENA Verlag entschieden. In diesem Jahr erschien Band 7.
Wir beginnen mit Band 1. 138 Seiten liegen vor uns. 

Das Mädchen Flora zieht mit ihrer Familie aufs Land . Dort lernt sie eine Eule kennen.

Endlich mal ein Buch in unserem Haushalt in dem es nicht um Pferde geht, hoffe ich.
Meine Tochter möchte mir das Buch selber vorlesen, daher werde ich Euch erst später berichten können.
 

Donnerstag, 3. August 2017

Zeit für ein Buch: Animox - Das Heulen der Wölfe







Ich lese gerne Jugendbücher. Dieses ist für mich eine leichte, spannende Lektüre nach einem anstrengenden Tag mit Kindern.
Simon Thorn kann mit Tieren sprechen. Das versucht er vor seinem Onkel und den Mitschülern
zu verbergen. Es gelingt ihm nicht wirklich und so wird er in der Schule verspottet. Zu Beginn des
7. Schuljahres tritt ein Adler in sein Leben und warnt ihn. Simons
Leben ist in Gefahr und diese Gefahr geht nicht von seinen Mitschülern aus .

Verlag: Friedrich Oetinger
Autorin: Aimée Carter
375 Seiten
Erschienen : 2016


Samstag, 29. Juli 2017

Sommerferien - Ferienspiele ( 1. Woche)

In NRW ist die erste Woche der Ferien bereits um und für mich damit die erste
Woche der Ferienspiele.
Es ist etwas ungewohnt jeden Tag von 8.00 - 16.00 Uhr zu arbeiten.
Jeden Morgen fahren wir mit dem Fahrrad in den Nachbarort zur Arbeit.
Wir = das sind ich ( Betreuerin ) und meine Tochter ( eines von 56 zu
betreuenden Kindern )






Ich bin sehr froh, dass sich die schlechter Laune der Tochter gelegt hat und
sie eine Ferienfreundin gefunden hat.

Am vergangenen Mittwoch waren wir mit der ganzen Truppe  zu Besuch beim CHIO in Aachen.

Es war ein schönes Erlebnis für alle, trotz der großen Hitze.

Ich lerne sehr viele "fremde" Kinder kennen . Bis auf eine Handvoll, wären die meisten lieber zu Hause. Wie erzählte eine zehnjährige Schülerin
Es ist Ferienstress. Erst die Ferienspiele, weil meine Eltern arbeiten müssen, dann drei Wochen Urlaub mit der Familie.Ich wäre sehr gerne mal zu Hause, einfach so. Zum Spielen oder Nichtstun. Nachden Ferien geht es dann weiter. Schule, Vereine, Termine. Nie irgendwie Zeit,mal zu tun, was man selber möchte.

Ein anderes Kind erzählte, dass es zwei Wochen in den Ferienspielen ist, dann zwei Wochen
Urlaub mit dem Vater und dann zwei Wochen Urlaub mit der Mutter. Auch dieses Kind wünschte
sich Ruhe.

Und was denken wir Eltern. Wir sind froh, wenn wir die Kinder untergebracht haben.
Weil wir arbeiten müssen um uns und unsere Kinder zu ernähren und zu versorgen.
Weil ein Verdiener nicht reicht um eine Familie am Laufend zu halten ( in den meisten
Fällen ).

Meine Tochter und ich genossen den heutigen freien Samstag ohne jegliche Verpflichtungen.
Natürlich musste ich einkaufen und ein wenig im Haushalt erledigen ( hätte auch was mehr
sein können). Wir entschieden uns eine Radtour übers Land zu machen. Am Nachmittag
entspannten wir, jeder auf seine Art.






( Der Post ist vom 22.07.17, aber ich habe vergessen ihn zu veröffentlichen - lach)































Samstag, 15. Juli 2017

Zeit für ein Buch, diesmal :Demon - Sumpf der Toten ( Rezension)




Als bekennender Special Agent Pendergast Fan habe ich mich in den letzen Romanen
schwer getan. Das Drama um seine Frau Helen wirkte sich für mich zu düster und schwer aus.

Mit Demon - Sumpf der Toten 
lag wieder eine Geschichte vor mir, die mich begeisterte. Von der ersten Seite
an, fiel es mir nicht schwer,dran zu bleiben. Der überraschende Schluss, macht Lust auf
weitere Abenteuer mit Special Agent A.X .L. Pendergast.

Nun zum Buch

Die Deutsche Erstausgabe erschien im Januar 2017 beim Droemer Knaur Verlag.
Die Autoren Lincoln Child und Douglas Preston schaffen es auf 405 Seiten die
Spannung hoch zu halten.

Niemals zuvor habe ich etwas über den Vulkanausbruch in Krakatau im Jahre 1883
gehört. Auch nicht über seine globalen Auswirkungen.
Im damaligen Amerika kam es zu einer Hungersnot, die in die Geschichte der
heutigen Zeit mit einspielt.
Constance Green und Special Agend Pendergast verschlägt es in einen kleinen
Ort an der Küste. Das Meer und die Salzwiesen werden, neben der Ortschaft
Exmouth, zum Schauplatz eines über Generationen verborgenen Dramas.
Ursprünglich wird Pendergast beauftragt einen Weinraub aufzuklären. Doch wie
bei einem Eisberg, ist dies nur die Spitze dessen,was wirklich passiert ist.

Als Leser kommt man an den Punkt, an dem man denkt , jetzt ist der Fall ge-
klärt. Eine überraschende Wende lässt die Geschichte nochmals Fahrt aufnehmen,
die dann mit einem Cliffhanger endet.

Ich hatte viel Spaß und den wünsche ich Euch auch.




Sonntag, 9. Juli 2017

Zeit für ein Buch

Wie liest Du ein Buch ?

Lässt Du Dich berieseln ?

Achtest Du auf Kleinigkeiten?

Schlägst Du nach, wenn Du etwas nicht kennst oder verstehst ?

Bei meiner aktuelle Lektüre von Preston & Child  wollte ich es mal anders machen.

Gefällt mir ein Buch besonders gut, neige ich dazu zu lesen, zu lesen und zu lesen.
Ohne auf Kleinigkeiten zu achten. Ich möchte nur wissen wie die Geschichte weiter-
geht. Das macht für mich einen guten Roman aus.

Die Autoren aller Bücher schreiben nicht so schnell, wie wir Leser konsumieren.
Ich nahm mir also Zeit für das Buch, die Geschichte, das Drumherum.


Agent Pendergast und Constance Green kommen in eine Kleinstadt .

Ein Passant in einem Madras-Karo-Jackett wird erwähnt. Diesmal lese ich nicht
einfach über diese Passage hinweg, sondern ich schaue nach , was das für ein
Jackett ist. Männermode ist nicht so mein Revier.
Ahnungslos werde ich von Farben erschlagen.

Apropos nachschlagen.
Pendergast stellt Constance eine Frage: " ...Wie heißt noch gleich diese Webseite ?
Sie ist nach einer großen mathematischen Zahl benannt. "
Constance antwortet: " Google ? "
Eine große mathematische Zahl ?

In Folge meiner anderen Art zu lesen, bin ich auf einen Künstler gestoßen.
Andrew Wyeth.    (1917-2009 )

In der faz.net gibt es einen Nachruf, aus dem ich hier zitieren möchten.

Es mag sein, dass es süßlich war, wie Wyeth malte – was er malte, war es oft nicht. Seine Bilder wussten davon, dass das Idyll von einem Kapitalismus zunichte gemacht worden war, der die Farmer in die Armut trieb, und manchmal erinnern seine Gemälde eher an Filme von David Lynch

Nächstes Wochenende kannst Du hier die Rezension zu Demon - Sumpf der Toten 
lesen.  






 .

 

 

Freitag, 30. Juni 2017

Wenn das Taschengeld nicht reicht - Teil 3



Gatani hat meinen ersten Post kommentiert und der erste Satz ist sehr treffend, was die
Taschengeldsituation so schwierig macht.
In unserer Gesellschaft steht Konsum an erster Stelle.

Täglich werden wir und unsere Kinder mit den Auswirkungen unserer Konsumwelt konfrontiert.Wenn ich mir die Situation an unserer Grundschule ansehe,
da geht es um Kleidung , Urlaub und Spielzeug.
Vor einem halben Jahr waren es Pokemon-Karten, zur Zeit die Fidget-Spinner Welle und
das Sammelalbum eines Supermarktes zum Thema Gelbe Figuren und ihr neuer Film.

Da kommen Erstklässler aus den Osterferien und berichten von ihrem Urlaub in Dubai, Rio
und Indonesien. Es gab aber auch welche die nur in Holland mit dem Wohnwagen unterwegs
waren.

Schüler haben mich darauf angesprochen, warum ich immer die selben T-shirts trage, ob
ich nur fünf hätte. Auch Kleidung ist wichtig. Wie ... ich bin gegen Primemark und Co ?.

Wir leben es den Kindern vor.
Ich selber erwische mich dabei, wie ich mal hier und da eine Kleinigkeit mitbringen .
Gleichzeitig stöhne ich darüber, dass das Geld nicht reicht.

Wir haben schon lange kein Kinderfernsehen mehr geschaut. Meistens schaut sie Filme
bei Youtube und Netflix - werbefrei. Aber wer sich mal einen Tag hinsetzt, vor den
Fernseher, und bewußt auf die Werbung achtet, der versteht den Satz " Ich brauch .."
Und auch die Frustation, wenn das Taschengeld nicht reicht. Die anderen haben auch.

Der Gang in den Supermarkt wird zum NEIN ! Marathon. Eine Zeitschrift hier,
ein Kugelball-Lutscher dort. Oh, neue Brotdosen aus Kunststoff mit den gelben M....
Ach und hier, noch schnell ein paar Spiele und Bücher.
Bei meinem Kind kommen dann noch Blumen und Kinder-Joghurts dazu, auch wenn
sie es liebt zu Hause , den Joghurt selber zu machen.

Als Mutter ist man gefragt. Volle Aufmerksamkeit , nicht auf den Einkaufszettel, sondern
auf das Regal in  Augenhöhe des Kindes . Vorher schon die Absprache, was in den
Einkaufswagen wandert.

Ich meine, mir geht es genau so. Ich weiß, ich brauche Milch, Butter, Käse , Brot  .
Sonst ist alles zu Hause. Huch, was liegt denn da noch im Einkaufswagen . War ich
das ?

Das Taschengeld soll für kleine Wünsche sein.
Aber was , wenn nur große Wünsche anstehen. Sparen ... fällt meiner siebenjährigen
noch schwer. 

Im Moment spart sie für ein Auto. Für mich. Denn , keiner ihrer Freunde fährt mit
dem Rad. Alle werden gefahren. Sie will so sein wie die anderen. Dazugehören.
(Ich möchte keine Auto, da ich in der Stadt arbeite in der ich wohne.)
Zwischendurch ist sie von sich selbst enttäuscht, wenn sie das Geld für ein
Kuscheltier ... Nr. 36 ausgibt. Auf der einen Seite freut sie sich über das neue
Kuscheltier, andererseits schrumpft ihr Autosparbetrag. Das Thema ist bei
uns noch nicht durch. Aber wer will schon jeden Tag über die Nichterfüllung
von Herzenswünschen erzählen.

Fazit: 
Taschengeld ist wichtig um zu Lernen, was es mit dem Geld auf sich hat.
Taschengeld ist keine Belohnung für besonders erwünschtes Verhalten.
Taschengeld ermöglicht Wünsche zu erfüllen und zu lernen das Geld einzuteilen.







Samstag, 24. Juni 2017

Wenn das Taschengeld nicht reicht - Teil 2



Heute möchte ich über das Wie viel - Wann - Wofür schreiben.

 Das Jugendamt gibt unter diesem Link  eine Taschengeldhöhenempfehlung. 

http://www.taschengeldtabelle.org/

Im Falle meines Kindes wären es 2,00 Euro pro Woche, oder 8,00 - 10,00 Euro im Monat.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen als vierfach Mutter.
Im Moment ist das für meine Haushaltskasse durchaus tragbar.
In Zeiten meines Zusammenlebens mit drei pubertären Kinder, war es für den
Geldbeutel oft eine Strapaze.
Es hat sich jedoch für meine Kinder bezahlt gemacht. Alle drei kommen mit ihren
Finanzen klar und haben jeder für sich einen Plan.

Warum halte ich Taschengeld für wichtig :

•    um zu lernen mit dem Geld auszukommen und es einzuteilen
•    um Verantwortung und Selbstständigkeit zu entwickeln
•    um, mit meiner Unterstützung, den selbstverantwortlichen Umgang mit Geld zu ermöglichen

Wie :

•    vor allen Dingen regelmäßig und pünktlich, nur so kann sie lernen Ausgaben zu planen und
     ihr Geld einzuteilen


Wofür:

•    jetzt am Anfang und mit einem kleinen Betrag: Süßigkeiten, Eis, Zeitschriften
•    später kommen dann Kino , Handykosten, Schulsachen und auch Kleidung dazu;
     ich habe das am Alter und Entwicklungsstand des jeweiligen Teenagers ausgerichtet und 
     an meinem Geldbeutel

Niemals habe ich das Taschengeld gestrichen, wenn das Kind gegen Regeln verstoßen hat. Das halte ich nicht für richtig.

Mein Schulkind kauft auch schon im Internet ihre Schleich-Pferde. Zu diesem Zweck hat sie ein Taschengeldkonto. Darauf kann sie kostenlos den Betrag aus ihrer Spardose einzahlen und die Rechnung bezahlen. Natürlich helfe ich ihr dabei und die dazugehörte Girokarte habe ich unter Verschluss. Mit fast acht Jahren braucht sie noch nicht mit einer Karte durch den Alltag laufen.


Nächste Woche schließe ich das Thema mit Teil 3 ab.














Samstag, 17. Juni 2017

Wenn das Taschengeld nicht reicht... Teil 1




Meine Tochter bekommt Taschengeld.

Es reicht theoretisch für eine Lieblingszeitschrift mit Spielzeug ( das bereits auf dem
Nachhauseweg kaputt geht ), ein Eis oder eine Lecker-Tüte.
Für alle anderen Wünsche reicht es nicht, denn die sind ziemlich groß. Neue Inliner, bei
jedem Einkauf ein Kuscheltier, unzählige Pferde der Firma Schleich und deren Zubehör,
ein DS-Spiel, Anziehsachen für die Baby Born ( der Schrank quillt über) usw.

Spielzeug bekommt sie von mir an ihrem Geburtstag und Weihnachten.
In unserem Haushalt gibt es immer einen Vorrat an Mal- und Bastelmaterialien.
Bücher kaufen wir oder leihen sie in der Bibliothek aus.
Oder ich bekomme sie von Freunden, die ihren Hausstand aussortieren, geschenkt.
Mitten im Jahr bekommt sie jetzt ein neues (altes) Rad. Das Fahrrad ihrer
großen Schwester wir fahrtüchtig gemacht, nachdem es jetzt neun Jahre im
Keller stand. Die Skorpionin ist so schnell gewachsen, da muss die nächste Größe
her.

  Bücher , Farben und Papier zählen nicht. Das ist keine Spielzeug. So die Meinung des Kindes.

Jetzt wäre es einfach zu sagen, da muss sie durch. Das muss sie Lernen. Das Leben ist kein
Ponyhof. Später kann man sich auch nicht alles leisten.

Es ändern jedoch nichts an der Situation und den Dramen die sich zu Hause oder beim
Einkaufen abspielen. An manchen Tagen ist das schwer für mich auszuhalten.

Du möchtest, dass dein Kind glücklich und zufrieden ist. Doch das ist es nicht. Sie sieht
ihr Glück im Kaufen und Besitzen.

Das erschreckt mich, denn so bin ich nicht . Noch nie gewesen . Woher kommt das ?
Wie damit umgehen ?

Zur Zeit vermeide ich es mit ihr einkaufen zu gehen. Dann lasse ich sie zu Hause oder
erledige Einkäufe, während sie in der Schule ist.  Bummeln und nur gucken geht gar
nicht.

Ich erinnere mich gerade an eine Szene in meiner Kindheit. Meine Eltern spazierten
sonntags immer mit mir durchs Städtchen.Ich drückte mir die Nase am Spielzeug-
geschäft platt. Genau wissend, das ich bis Weihnachten warten musste. Gejammert
habe ich nicht ( das bestätigt auch meine Mutter ).

Warum ist das heute so ? Was läuft falsch ?




Donnerstag, 15. Juni 2017

Bauer Hagn und die Minigurken








Vor wenigen Tagen habe auch ich das Gurken-Video der Fränkischen Illustrierten geteilt und wie viele andere Menschen war ich empört.

Mir war klar, dass es eine Gegendarstellung von REWE, EDEKA und Co. geben wird. So etwas können diese großen Konzerne nicht unkommentiert lassen.

Ich wohne neben einem REWE Markt und gehe dort mehrmals in der Woche einkaufen.
Auch Gurken.

In den letzten Tage habe ich verstärkt auf die Gurken geachtet. Verpackt waren die Bio Salatgurken. Mini-Gurken und Salatgurken aus Portugal waren unverpackt zu erhalten.

Ich bin verunsichert wenn ich im Supermarkt einkaufe.Bio, Regional und was gibt es nicht alles für Gütesiegel. Darauf achten saisonal zu kaufen, dabei möglichst auf Plastikverpackung zu verzichten. 

Das Video habe ich bei   UTOPIA gesehen.
Ich möchte es Euch nicht vorenthalten,. Bildet Euch selbst eine Meinung.

 Hier also der Link zur Seite von Utopia mit dem Titel

Facebook-Video: Wollen Edeka, Rewe & Co. wirklich nur noch Plastik-Gurken?


 

Neues Design


Wie bereits angekündigt, gestalte ich meinen Blog neu.
Wie gefällt Euch das neue Design ?

Sonntag, 11. Juni 2017

Minigurken für den Müll ... oder wie REWE ( Aldi, Lidl, Edeka) für mich das Beste wollen

Hallo zusammen,

Minigurken für den Müll


 
Heute morgen habe ich es bei Facebook gesehen.

Das Video macht mich so wütend, das ich es sofort geteilt habe.

Ursprünglich wollte ich über den Hunger in Afrika schreiben, aber
wie bescheuert ist das.
Jeden Tag wirft dieser Bauer 2 t Minigurken weg, weil in der
REWE-Zentrale in Köln jemand sich überlegt hat, dass mitten
in der Saison keine unverpackten Mini-Gurken verkauft werden.

Dann liebe REWE-Group ( und auch die anderen ) behaltet Eure
verpackten Mini-Gurken. Ich kaufe sie nicht.
Leider kann ich nicht zu diesem Bauern fahren, denn es gibt einen
Aufruf der Fränkischen Illustrierten diese Ernte sofort bei
diesem Bauern zu kaufen.

Die Gurken stehen ja nur stellvertretend für alles andere das wir
wegwerfen.

Aber das Thema in einem Film zu sehen, macht es noch mal
begreiflicher .

Samstag, 10. Juni 2017

Die Nestflüchter

Hallo zusammen
Samstags ist Bloggertag und ich sitze vor dem leeren Papier und habe keine Ahnung
was ich schreiben soll.

In meiner Leseliste ist der Blog von Tina .
Sie hat mich heute inspiriert über mein Leben als Mutter von drei erwachsenen
 Kindern zu schreiben.

Meine Kinder haben mich verlassen.

So einfach ist es.

Mein Ältester ist bereits vor fünf Jahren ausgezogen. Zum Studium nach Köln.
So weit weg . Keine morgendlichen Gespräche , obwohl er morgens gar nicht so
gerne Gespräche führte. Wenn seine Geschwister schon zur Schule waren, standen
wir öfter auf dem Balkon ( er war Raucher) und tranken einen Kaffee zusammen.
Als er auszog nahm er seine Tasse nicht mit und immer wenn ich sie in die Hand
nehme , ist die Sehnsucht riesengroß.
Wir sehen uns zu den großen Festen ( Ostern, Weihnachten, Geburtstage) und
ab und an schreiben wir uns übers Handy.

Mein zweiter Sohn hat sich letztes Jahr dazu entschlossen auszuziehen. Nach seiner
Ausbildung und mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag in der Tasche, suchte er
sich eine eigene Wohnung . Er lebt in einem anderen Stadtteil. Ab und an kommt
er mal vorbei. Er war an der Erziehung seiner Schwestern maßgeblich beteiligt,
vor allem bei der jüngsten.

Mein " Baby ", meine Tochter hat letztes Jahr auch den Sprung aus dem Nest
gewagt. Völlig unerwartet für mich.  
Eines Morgens kam sie aus ihrem Zimmer, mit ihrem
Freund und teilte mir mit,dass sie am nächsten Ersten weg sind.
Wir leben im selben Stadtteil, da fehlt es nicht an Begegnungen.
Oder sie kommt zu mir nach Hause. Wir verstehen uns heute besser , als vor ihrem Auszug.

Damit ihr mich nicht falsch versteht.
Meine Kinder sind glücklich mit dem was sie tun . Das ist, was ich mir
für sie gewünscht habe.


Doch heute geht es um mich, die verlassene Mutter.
Das Nest hat sich geleert.
Nur noch ein Kind ist zu Hause.

Nach jeder Begegnung mit den Nestflüchtern ist da so ein
kleines " Schon wieder verlassen " Gefühl.
Ich will sie festhalten, sie bei mir haben.
Der Moment vergeht und ich komme wieder bei mir an.

Im Oktober letzten Jahres ist der Zweitälteste ausgezogen,
im November begann ich meine Arbeit in der Schule.
In diesem neuen Alltag blieb mir wenig Zeit zum Nachdenken und
Ankommen in meinem neuen Leben.
 
Nachdem ich über zwölf Jahre allein verantwortlich für das Wohlergehen
dieser drei wunderbaren Menschen war, mit ihnen Höhen und Tiefen
erlebt habe, dauert es seine Zeit los zu lassen.

Genau wie sie, muss ich lernen in meinem neuen Leben anzukommen.
Weniger Verantwortung.  Weniger Arbeit.
Mehr Raum .  Mehr Zeit.


Ankommen im neuen Leben.

Der Kölner ist mit seiner Freundin zusammengezogen. Studiert
und arbeitet.

Der Zweitgeborene lebt allein in seiner ersten eigenen Wohnung.
Ist privat und beruflich sehr eingespannt.

Meine Tochter ist mit Freund und Hund zusammen in ihre
erste eigene Wohnung gezogen , macht ihre Ausbildung.

Die Mutter lebt nur noch mit einem Kind zusammen, hat ein
eigenes Zimmer und ist wieder berufstätig.


Das Nest hat sich geleert ...die Liebe bleibt. 

Ich wünsche Euch einen schönen Tag,

Britta







   

Mittwoch, 7. Juni 2017

Mein cooles Faktenbuch - eine Rezension

 
 Mein cooles Faktenbuch








Mein cooles Faktenbuch ist ein Buch von Norbert Golluch  und im Januar bei Verlag arsEdition erschienen.

Der Inhalt besteht aus sechs Kapiteln : Tiere - Geschichte - Körper - Raumfahrt - verschiedene Sachgebiete - verschiedene Wissensgebiete., die farblich unterteilt wurden.Die Fragen sind kurz und manchmal lustig wie z.B. Wer kam auf die Idee mit dem Fingerabdruck ? oder Wo kommt das @Zeichen her ? Die Antworten ausführlich, gut verständlich und können auch Erwachsene überraschen.

Meine siebenjährige Tochter hat es ich vorlesen lassen, aber ab dem 2.Schuljahr sollte es auch selbst erlesen werden können.   

Ein tolles Buch für Kinder und Erwachsene.

Dienstag, 6. Juni 2017

Veränderungen

Hallo zusammen,

seit heute bin ich Mitglied bei NetGalley

Daran werde ich Euch in Zukunft teilhaben lassen.
Jetzt bin ich also auch offiziell eine Rezensentin und
werde Bücher kritisch beurteilen.

Im Hintergrund plane ich mal wieder Veränderungen
in diesem Blog.
Zuerst habe ich darüber nachgedacht mir einen neuen
Blog anzulegen, der mit meinem richtigen Namen
geführt wird.

Aber ganz ehrlich, warum dann zwei Blogs ? Dann
schreibe ich mal hier und mal da. Das halte ich
sowieso nicht lange durch.

Ich werde ihn umstrukturieren.
Einige Themen, Ideen schwirren durch meinen
Kopf.

- Labels minimieren
- Werbung und Kooperationen
- engere Verbindung zu meinem Facebook-Account

Was davon kommt, wir werden sehen.

Ich verstecke mich und meine Meinung nicht mehr.
Aus dem Alter komme ich so langsam heraus.
Entweder habe ich etwas zu sagen oder nicht.
Ich mag auch nicht mehr so oberflächlich über
meinen Alltag schreiben. Das bleibt, denn das
bin ich. Aber ich habe auch noch andere Seiten.


Ob hier jetzt jemand aus meinem realen Leben
mitliest oder nicht.
Ich freue mich drauf. Soll er oder sie doch dumm
über mich reden.
Ist mir in der Vergangenheit schon passiert, lang-
jährige Begleiter erinnern sich vielleicht.
Trotz meiner Vorsicht.

Briganti ist die keltische Form meines
Vornamens.
Eine Sammlerin bin ich schon immer gewesen und
werde es wohl bleiben.

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag
bis zum nächsten Mal,

Britta






Montag, 5. Juni 2017

Zu frech um irgendwann Papst zu werden - Ein Interview mit Professor Seewald

Hallo zusammen,

ich bin Christin und das sehr gerne.
Ich gehe zur Kirche, bin Mitglied im Kirchenchor und ich glaube an Gott.

Gott ist ein Bestandteil meines Lebens , meines Alltags.
Ich hatte lange Zeiten des Zweifels und auch des Ausprobierens
anderer Richtungen. Immer wieder warf es mich auf Gott zurück.

Heute morgen las ich bei katholisch.de ein Interview.

Zu frech um irgendwann Papst zu werden

Ein sehr erfrischendes Interview und schon beim Lesen der ersten
Zeilen, kam mir der Gedanke, wie lange es dauert, bis das dieser
Theologe eine Schelte von den Alteingesessenen bekommt.
Es dauerte nur ein paar Tage.

Das Bistum Münster kritisierte


Ich stimme mit Professor Seewald überein.
Das Priesteramt sollte auch für Frauen zugelassen werden.
Und auch seine Ansicht zur Berufung finde ich , hat was.

In diesem Sinne wünsche ich Euch
einen schönen Pfingstmontag und eine schöne Woche.

die Sammlerin

Sonntag, 4. Juni 2017

Betreuung eines Schulkindes ...oder der Run auf den Betreuungsplatz

Hallo zusammen ,
Petra schreibt über ein Thema, dass auch für mich hochaktuell ist.


Wie sieht es mit der Betreuung unserer Kinder aus, wenn sie in die
Schule kommen ?

Die Grundschullandschaft in unserer Kleinstadt zeigt sich in der
Gestalt, dass jede Schule auch Offenen Ganztagsschule anbietet.
Es gibt sieben Grundschulen und eine Förderschule.

Das Konzept der OGS ist für einige Schulen in diesem
Schuljahr 2016/2017 neu hinzugekommen, andere praktizieren
es schon seit vielen, vielen Jahren.

Als Mutter wünsche ich mir qualifiziertes Personal. Wobei das
aus meiner Sicht nicht immer nur ausgebildete Erzieher sein
müssen. Sie sind auch schwer zu finden.  Die Qualifikation
ist für mich - wie gehen sie mit meinem Kind um. Können
sie auf mein Kind eingehen. Fühlt sich mein Kind wohl.
Wird es verwahrt oder beschäftigt man sich mit ihr ?

Hausaufgabenbetreuung - auch hier scheiden sich die Geister
Eltern , die selber nicht gut Schreiben oder Lesen können (
gilt auch fürs Rechnen) wünschen sich, das ihr Kind in
der Schule Unterstützung findet.
 Zu allererst müssen Eltern einen Platz in der OGS finden.
 Und was passiert, wenn Eltern keinen Platz finden und
Alternativen keine Alternativen sind ?

Betreuung der Schulkinder - ein Thema das bei uns 
keine große Öffentlichkeit findet.

Überall lese ich - wir brauchen KITA-Plätze .
Hallo - die Kindergartenzeit endet und dann ?

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag ,

die Sammlerin



Montag, 29. Mai 2017

Wolkenfotos



Hallo zusammen,
Montagmorgen - eigentlich keine Zeit, groß etwas zu schreiben.
So wie auf dem Bild oben, sah der Himmel gestern Morgen über unseren Dächern
aus. Ich liebe es solche Fotos zu machen. Die Farben sind dann einfach toll.

Diese Fotos sind vom 12. Mai 2017.


Ich bin immer wieder überwältigt von diesem Naturschauspiel.

Während der Zugverkehr zwischen Essen und Gelsenkirchen gestern Probleme
wegen des Unwetters hatte, hatten wir nur die Wolken vom oberen Foto. Ohne Regen.
Später dann noch ein kleines Gewitter mit einem Hauch von Regen.

Das ist unsere Wasserspielplatz. Auf dem habe ich schon als Kind gespielt. Hier verbringen wir viel Zeit, wenn es warm ist. Ich sitze im Schatten und lese . Die Skorpionin findet hier immer jemanden zum Spielen.
Gestern waren wir schon ganz früh dort und konnten uns in Ruhe
an unserem Lieblingsplatz niederlassen.
Der Stadtangestellte, der für das Ein- und Ausschalten des Wassers und für die Wartung
der Anlage zuständig ist, nahm auf unserer Decke Platz und erklärte dem Kind
( und nebenbei der Mutter) wie die Technik der Anlage funktioniert.
Quasi freies Lernen - Lach.

So jetzt muss ich los.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag,

die Sammlerin


Donnerstag, 25. Mai 2017

Blogrunde

Hallo zusammen,
Heute Morgen wachte das Skorpionkind kurz nach sechs neben mir auf.
Verschlafen schaute sie mich an, murmelte "heute keine Schule ",
kuschelte sich wieder in das Bettzeug und schlief noch mal eine Runde

Meine Zeit .In Ruhe einen Kaffee im Bett trinkend, das Tablet auf den Knien, lernte ich drei neue Blogs
kennen. Vielleicht seit ihr schon dort gewesen. Wenn nicht, empfehle ich ihren Besuch.


https://ganznormalemama.com/

http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/

 http://frau-mutter.com/



Bei meiner Reise durch die unendlichen Weiten fiel mir dieser Beitrag vor die
Kaffeetasse.

http://heart-family.de/2017/05/24/nomadische-familie/

Diana Franke erzählt dort aus dem Leben ihrer Familie und es ist, aus meiner
Sicht, eine ehrliche Geschichte.
Hier werden auch die nicht so schönen Seiten einer Nomadenfamilie aufge-
griffen, dass gefällt mir sehr gut.

Die Skorpionen ist aufgestanden und spielt mit ihren geliebten Schleich-Pferden.
Das gibt mir die Zeit hier zu sein.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag,
Eure Sammlerin

Sonntag, 21. Mai 2017

So viele Themen

die mich beschäftigen, wo beginnen und wo enden.

Diesen Post beginne ich heute nun zum vierten Mal und leider werde ich
ihn auch nicht wirklich schreiben können.
Auch wenn wir nur zu zweit leben, ist es mir nicht möglich , eine halbe Stunde
am Stück in Ruhe an einem Text zu arbeiten.
Endweder plärrt das Tablet meiner Tochter im Hintergrund oder sie ist draußen
und klingelt permanent, weil sie irgendetwas braucht und keine Lust hat
ihren Schlüssel mitzunehmen.
Unter der Woche habe ich auch weder Zeit noch Muße, da das Kind so spät
schlafen geht, dass ich selber bereits im Bett bin.
Solange sie wach ist, redet sie. Immerzu.
Das ist sehr anstrengend.
Mir bleiben nur dann ein paar ruhige Minuten, wenn ich morgens alleine zu
Hause bin, also vor meinem ersten Termin.
Das stresst mich ungemein.

Immer parat zu stehen.
Sie hat keinen anderen Ansprechpartner. Nach ihrem letzten Besuch hat ihr
Vater sich seit drei Wochen nicht mehr gemeldet. Sie selber hat zweimal ver-
sucht Kontakt aufzunehmen, doch er ruft nicht zurück.
Das einzige was ich gehört haben, ist,dass er sie nächste Woche nicht abholen
kann. Nun gut.
Ich kann es nicht ändern.

Dem kleinen Mädchen gehen so viele Fragen und Ideen durch den Kopf, in
der Schule kann sie sich nicht darüber austauschen. Also bleibe ich.
Wie gesagt. An manchen Tagen stresst mich das.

Dann kommt dann auch in mir die Frage auf, ob ich " Freilernen" unab-
hängig vom finanziellen Aspekt überhaupt leben könnte.

Ursprünglich wollte ich hier über das Thema " Papier und mein persönlicher
Verbrauch " schreiben, aber das muss noch warten.
Für heute ist es vorbei mit meiner Konzentration. 


Gruß
Eure Sammlerin

Montag, 15. Mai 2017

unangemessener Wohnraum - zum hoffentlich letzten Mal

Am Samstagmorgen erhielt ich Post von meiner Lieblingsbehörde.
Endlich kann ich rechnen und planen, endlich weiß ich mit wie viel Geld
ich im Monat auskommen muss.
Ich schreibe bewusst nicht wie wenig Geld, sondern wie viel.
Solange ich meine Arbeit in der OGS behalte, kann ich mir die Wohnung
leisten. Ich habe aber keine Lust mehr in dieser, was-wäre-wenn Haltung
durch mein Leben zu gehen.
Darum habe ich beschlossen diese verzweifelte und hektische Wohnungssuche
nicht mehr weiter zu betreiben.
Ich kann nicht planen was im November ist. Bin ich erwerbslos oder nicht ?
Ich werde es sehen.
Die ängstliche Haltung hat mich gelähmt in den letzten Monaten. Es beraubt
mich meiner Kreativität . Mein Arbeiten mit den Kinder war immer über-
schattet von meiner Angst. Genauso wie die Gespräche mit meinen Kollegen.
Das ist nun vorbei.
Ich möchte leben. Ich bin gesund. Wir werden satt. Ich habe ein Dach über
dem Kopf.
Ich möchte endlich in meiner Wohnung ankommen.
Ja, ich werde mich einschränken müssen, denn es fehlt ein großer Batzen Geld
in meinem Haushalt. Dafür habe ich den Luxus einer Wohnung mit Balkon,
einem Umfeld in dem ich mich Zuhause fühle ( was mir erst in den letzten
Wochen bewusst wurde )
Ich habe in einem meiner letzten Post zu diesem Thema geschrieben, dass
ich gerne mal was anderes sehen und anders leben möchte. Dieser Wunsch
ist weiterhin vorhanden und widerspricht auch nicht meiner Entscheidung.
Dieses woanders leben, möchte ich planen. In meinem Tempo. Mit meinen
Ideen und nicht wie es mir von außen vorgeschrieben wird.

Angemessener Wohnraum .... beantragst du als Alleinerziehende in unserer
Stadt ein WBS , dann sind das ca. 80 qm. Beantragst du Hartz IV sind es
maximal 65 qm.

Ich entscheide, was für mich angemessen ist.

Im Grundgesetz Artikel 2 steht:
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

und in Artikel 6:

 (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Interpretieren dürft ihr selber.

Irgendwie "witzig" das ich mit meinem Gehalt in die Sozialkasse einzahle und
anderem auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung  und gleichzeitig, weil mein
Gehalt nicht reicht, Leistung beziehe.

Ich möchte betonen, dass ich dankbar bin in einem Sozialstaat zu leben, der mich
auffängt.
Aber paradox darf ich manche Entscheidungen trotzdem finden.



 

Dienstag, 9. Mai 2017

#dubistdemokratie Was ist Demokratie für mich ?

Gleich vorneweg, ich habe mich entschieden. Ich weiß wen ich wähle .
Nach vielen Gesprächen mit Freunden, Arbeitskolleginnen , engagierten Wahlhelfern
und Bekannten habe ich für mich entschieden.

Ich habe mich aber auch entschieden, interessierter zu sein. Genauer hinzuschauen und
die Partei meiner Wahl im Auge zu behalten, egal ob und wieviele Sitze sie haben.
Ich habe mich entschieden, das Parteiprogramm in einer Datei abzuspeichern und zu
sehen, was konnten sie umsetzen , wo konnten sie mitwirken.

Und wo kann ich mich einbringen ?
Natürlich in erster Linie als alleinerziehende Frau mit begrenzter Zeit für Außentermine
und begrenzter Kraft.
Meinem Kind Demokratie erklären  und "interessiert sein" vor zu leben braucht
keine zusätzliche Zeit, nur den Willen es zu tun.
Dafür brauche ich erst mal nicht aus meinem Haus.
Gestern hat sie versucht meine Blogeintrag zu lesen. Beim Wort "Demokratie" hing sie
fest und wollte wissen was ist das .
Nicht nur zu sagen " sei ruhig, ich will Nachrichten gucken " sondern auch schon mal
sagen, warum ich Nachrichten schaue, Zeitung lese.
Umweltschutz, Tierschutz = auch das hat für mich was mit Demokratie zu tun.
Wenn ich auf der einen Seite sage, die armen Schweine ( Kühe, Pute, Hühner ) sollte
ich auch hinschauen ob ich meine Haustiere ansatzweise art gerecht halte . Oder ?
Ich beschwere mich über die Industrie, weil sie ihren Müll irgendwo entsorgt und
schaue weg, wenn auf dem Schulhof Papier herum fliegt ? ( Ist ja nicht meins ! )

Wir sind priviligiert , denn wir leben in einem Land in dem Essen in Hülle und Fülle
gibt. Kinder zur Schule gehen und nicht für das Einkommen der Familien sorgen müssen.
Auch wenn es finanzielle eng ist, ich werde vom Staat unterstützt, wenn das Geld
nicht reicht. Wo bitte gibt es das noch ? Wir haben eine Krankenversicherung, eine
Pflegeversicherung , eine Rentenversicherung. Wir können sie nutzen, weil wir hier
leben ( egal wie für wie gut oder schlecht wir sie befinden ).

Gleich nach dem Eintrag gehe ich zum Bus und fahre zu einer Vorsorgeuntersuchung.
Kostenfrei. Weil ich in dem Alter bin, wo sie mir "zusteht".
Ich möchte diesen Standard gerne halten. Meine Krankenversicherung egal ob ich
berufstätig bin oder arbeitslos.
Dies nur als kleines Beispiel.
Ich gehe wählen ....Du auch ?