Samstag, 29. Juli 2017

Sommerferien - Ferienspiele ( 1. Woche)

In NRW ist die erste Woche der Ferien bereits um und für mich damit die erste
Woche der Ferienspiele.
Es ist etwas ungewohnt jeden Tag von 8.00 - 16.00 Uhr zu arbeiten.
Jeden Morgen fahren wir mit dem Fahrrad in den Nachbarort zur Arbeit.
Wir = das sind ich ( Betreuerin ) und meine Tochter ( eines von 56 zu
betreuenden Kindern )






Ich bin sehr froh, dass sich die schlechter Laune der Tochter gelegt hat und
sie eine Ferienfreundin gefunden hat.

Am vergangenen Mittwoch waren wir mit der ganzen Truppe  zu Besuch beim CHIO in Aachen.

Es war ein schönes Erlebnis für alle, trotz der großen Hitze.

Ich lerne sehr viele "fremde" Kinder kennen . Bis auf eine Handvoll, wären die meisten lieber zu Hause. Wie erzählte eine zehnjährige Schülerin
Es ist Ferienstress. Erst die Ferienspiele, weil meine Eltern arbeiten müssen, dann drei Wochen Urlaub mit der Familie.Ich wäre sehr gerne mal zu Hause, einfach so. Zum Spielen oder Nichtstun. Nachden Ferien geht es dann weiter. Schule, Vereine, Termine. Nie irgendwie Zeit,mal zu tun, was man selber möchte.

Ein anderes Kind erzählte, dass es zwei Wochen in den Ferienspielen ist, dann zwei Wochen
Urlaub mit dem Vater und dann zwei Wochen Urlaub mit der Mutter. Auch dieses Kind wünschte
sich Ruhe.

Und was denken wir Eltern. Wir sind froh, wenn wir die Kinder untergebracht haben.
Weil wir arbeiten müssen um uns und unsere Kinder zu ernähren und zu versorgen.
Weil ein Verdiener nicht reicht um eine Familie am Laufend zu halten ( in den meisten
Fällen ).

Meine Tochter und ich genossen den heutigen freien Samstag ohne jegliche Verpflichtungen.
Natürlich musste ich einkaufen und ein wenig im Haushalt erledigen ( hätte auch was mehr
sein können). Wir entschieden uns eine Radtour übers Land zu machen. Am Nachmittag
entspannten wir, jeder auf seine Art.






( Der Post ist vom 22.07.17, aber ich habe vergessen ihn zu veröffentlichen - lach)































Samstag, 15. Juli 2017

Zeit für ein Buch, diesmal :Demon - Sumpf der Toten ( Rezension)




Als bekennender Special Agent Pendergast Fan habe ich mich in den letzen Romanen
schwer getan. Das Drama um seine Frau Helen wirkte sich für mich zu düster und schwer aus.

Mit Demon - Sumpf der Toten 
lag wieder eine Geschichte vor mir, die mich begeisterte. Von der ersten Seite
an, fiel es mir nicht schwer,dran zu bleiben. Der überraschende Schluss, macht Lust auf
weitere Abenteuer mit Special Agent A.X .L. Pendergast.

Nun zum Buch

Die Deutsche Erstausgabe erschien im Januar 2017 beim Droemer Knaur Verlag.
Die Autoren Lincoln Child und Douglas Preston schaffen es auf 405 Seiten die
Spannung hoch zu halten.

Niemals zuvor habe ich etwas über den Vulkanausbruch in Krakatau im Jahre 1883
gehört. Auch nicht über seine globalen Auswirkungen.
Im damaligen Amerika kam es zu einer Hungersnot, die in die Geschichte der
heutigen Zeit mit einspielt.
Constance Green und Special Agend Pendergast verschlägt es in einen kleinen
Ort an der Küste. Das Meer und die Salzwiesen werden, neben der Ortschaft
Exmouth, zum Schauplatz eines über Generationen verborgenen Dramas.
Ursprünglich wird Pendergast beauftragt einen Weinraub aufzuklären. Doch wie
bei einem Eisberg, ist dies nur die Spitze dessen,was wirklich passiert ist.

Als Leser kommt man an den Punkt, an dem man denkt , jetzt ist der Fall ge-
klärt. Eine überraschende Wende lässt die Geschichte nochmals Fahrt aufnehmen,
die dann mit einem Cliffhanger endet.

Ich hatte viel Spaß und den wünsche ich Euch auch.




Sonntag, 9. Juli 2017

Zeit für ein Buch

Wie liest Du ein Buch ?

Lässt Du Dich berieseln ?

Achtest Du auf Kleinigkeiten?

Schlägst Du nach, wenn Du etwas nicht kennst oder verstehst ?

Bei meiner aktuelle Lektüre von Preston & Child  wollte ich es mal anders machen.

Gefällt mir ein Buch besonders gut, neige ich dazu zu lesen, zu lesen und zu lesen.
Ohne auf Kleinigkeiten zu achten. Ich möchte nur wissen wie die Geschichte weiter-
geht. Das macht für mich einen guten Roman aus.

Die Autoren aller Bücher schreiben nicht so schnell, wie wir Leser konsumieren.
Ich nahm mir also Zeit für das Buch, die Geschichte, das Drumherum.


Agent Pendergast und Constance Green kommen in eine Kleinstadt .

Ein Passant in einem Madras-Karo-Jackett wird erwähnt. Diesmal lese ich nicht
einfach über diese Passage hinweg, sondern ich schaue nach , was das für ein
Jackett ist. Männermode ist nicht so mein Revier.
Ahnungslos werde ich von Farben erschlagen.

Apropos nachschlagen.
Pendergast stellt Constance eine Frage: " ...Wie heißt noch gleich diese Webseite ?
Sie ist nach einer großen mathematischen Zahl benannt. "
Constance antwortet: " Google ? "
Eine große mathematische Zahl ?

In Folge meiner anderen Art zu lesen, bin ich auf einen Künstler gestoßen.
Andrew Wyeth.    (1917-2009 )

In der faz.net gibt es einen Nachruf, aus dem ich hier zitieren möchten.

Es mag sein, dass es süßlich war, wie Wyeth malte – was er malte, war es oft nicht. Seine Bilder wussten davon, dass das Idyll von einem Kapitalismus zunichte gemacht worden war, der die Farmer in die Armut trieb, und manchmal erinnern seine Gemälde eher an Filme von David Lynch

Nächstes Wochenende kannst Du hier die Rezension zu Demon - Sumpf der Toten 
lesen.  






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