Zeit für ein Buch

Wie liest Du ein Buch ?

Lässt Du Dich berieseln ?

Achtest Du auf Kleinigkeiten?

Schlägst Du nach, wenn Du etwas nicht kennst oder verstehst ?

Bei meiner aktuelle Lektüre von Preston & Child  wollte ich es mal anders machen.

Gefällt mir ein Buch besonders gut, neige ich dazu zu lesen, zu lesen und zu lesen.
Ohne auf Kleinigkeiten zu achten. Ich möchte nur wissen wie die Geschichte weiter-
geht. Das macht für mich einen guten Roman aus.

Die Autoren aller Bücher schreiben nicht so schnell, wie wir Leser konsumieren.
Ich nahm mir also Zeit für das Buch, die Geschichte, das Drumherum.


Agent Pendergast und Constance Green kommen in eine Kleinstadt .

Ein Passant in einem Madras-Karo-Jackett wird erwähnt. Diesmal lese ich nicht
einfach über diese Passage hinweg, sondern ich schaue nach , was das für ein
Jackett ist. Männermode ist nicht so mein Revier.
Ahnungslos werde ich von Farben erschlagen.

Apropos nachschlagen.
Pendergast stellt Constance eine Frage: " ...Wie heißt noch gleich diese Webseite ?
Sie ist nach einer großen mathematischen Zahl benannt. "
Constance antwortet: " Google ? "
Eine große mathematische Zahl ?

In Folge meiner anderen Art zu lesen, bin ich auf einen Künstler gestoßen.
Andrew Wyeth.    (1917-2009 )

In der faz.net gibt es einen Nachruf, aus dem ich hier zitieren möchten.

Es mag sein, dass es süßlich war, wie Wyeth malte – was er malte, war es oft nicht. Seine Bilder wussten davon, dass das Idyll von einem Kapitalismus zunichte gemacht worden war, der die Farmer in die Armut trieb, und manchmal erinnern seine Gemälde eher an Filme von David Lynch

Nächstes Wochenende kannst Du hier die Rezension zu Demon - Sumpf der Toten 
lesen.  






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