Ein Wochenende ohne Kind

Lange ist es her, dass das kleine Mädchen für ein paar Tage reisen konnte.
Am Donnerstagmorgen ging es los.



Wie habe ich diese Tage genossen. Einmal nicht die Verantwortung tragen. Sie abgeben können.
Nicht auf die Uhren schauen müssen, weil die Tochter alleine zu Hause ist , aber das Gespräch mit einer Bekannten so spannend ist.

Endlich Zeit um mit der großen Tochter, die jetzt schon ein Jahr nicht mehr zu Hause wohnt,
ausgiebig bei einer Tasse Kaffee quatschen zu können.


In meiner Lieblingsbuchhandlung stöbern und mir Bücher anschauen, die mir gefallen und nicht
auf den Ruf " Mama guck mal " reagieren zu müssen.

Samstagmorgen lange ausschlafen , frühstücken vor dem PC um in Ruhe alle Blogs zu besuchen,
am Nachmittag spontaner Besuch des Sohnes mit anschließenden "betreutem Einkaufen" .

Sonntagmorgen wach werden und bereits im Dunkeln den Sturm spüren können.


Aber auch das Kind hat Spass beim Vater und mit den Geschwistern, die sie sonst kaum
sieht. Besuch des Bogenplatzes, Zeit mit Papa, Besuch des Centro in Oberhausen.

 Dieses Foto haben die zwei extra für meinen Blog gemacht, da ich mein Kind ja nur von hinten gesehen veröffentliche.

Ein bisschen hatte ich ein schlechtes Gewissen. Denn irgendwann dachte ich, dass ich mich
daran gewöhnen könnte. An diese Ruhe, dieses bei mir sein und auch bleiben können. Doch dann wurde mir klar, das ich nicht weiß, wie lange wir gemeinsame Lebenszeit haben. Ich genoss die Augenblicke der Einsamkeit, des Allein sein.

Heute Morgen um zehn war sie wieder da.
Voller Erlebnisse, selbst gemalten Bildern und einem großen Kuschelbedürfnis.

Herzlich willkommen zu Hause. Schön das du wieder da bist, mein Kind.







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