Samstag, 10. Februar 2018

Tag 10 von 28 Days of Blogging 2018


Seit 5 Tagen habe ich nicht mehr gepostet.

Ich könnte nun schreiben,dass ich viel arbeiten musste, abends zu müde war oder meine Erkältung mich davon abhielt.
Alles halbe Wahrheiten.

Fakt ist, ich hatte keine Lust. Den Kopf und das Notizbuch voller Ideen, ging es mir auf die Nerven. Tagsüber lief ich durch die Gegend und überlegte, welches Motiv nimmst Du aus Deinem Alltag. Fotos habe ich unzählige, doch posten kann und möchte ich sie nicht.
Sie sind persönlich. Fotos vom Job gehen gar nicht. Und so hatte ich von Tag zu Tag weniger Lust.

Heute ist Samstag. Im Rheinland geht es seit zwei Tagen rund. Karneval.
Auch in der OGS hatten wir Spass und haben mit den Kindern gefeiert. Doch Fotos
kann ich Euch nicht zeigen.

Was ist ein Beitrag ohne Fotos ?


Genau ...die Fotos. Es fällt mir auf, dass Fotos auf den Blogs sich immer
mehr gleichen. Die gleichen Farben, Einstellungen und Perfektion. Überall der gleiche
Stil. Wie damals in den Achtzigern, als wir alle blond mit Dauerwelle rumliefen.

Facebook zu lesen macht mir überhaupt keinen Spaß mehr. Auch hier immer dieselben
Nachrichten, die der Algorithmus mir als neu verkaufen will. Dann schau ich auf das Datum und sie sind 3-4 Tage alt.

#28DaysofBlogging2018 ist meine Herausforderung und ich stelle fest. Schreiben mit Druck macht mir keine Freude. Ich habe diese Herausforderung angenommen, weil ich für mich etwas lernen wollte. Das tue ich gerade.

Facebook wird nach dieser Herausforderung erst einmal auf mich verzichten müssen. Vielleicht schon vor Ende dieser Herausforderung.


Die Herausforderung fordert mich wirklich. Ich muss mich täglich entscheiden, lese ich die Blogs der anderen Teilnehmer oder die, die ich vorher besucht habe oder schreibe ich. Mir bleiben täglich 30 Minuten um alleine und intensiv am Computer zu lesen und zu schreiben.

Ich habe gelernt, dass ich keine Lust habe , permanent mit der Kamera vor der Nase herum zu laufen . Mein Handy geht mir auf die Nerven, immer allzeit bereit, schalte ich es abends ab 18.00 Uhr ganz aus. Tagsüber schaue ich häufiger drauf, weil ich keine Armbanduhr mehr habe ... das wird sich ändern.

Als ich heute morgen um 6.30 Uhr mit dem Hund draußen war, war es so still. Keine Autos zu hören , nur hier und da Vogelgesang. Hurra... Stille in der Kleinstadt.

Wie diesen Moment festhalten ?
  •  Schnell ein Foto vom Hund oder dem Vogelnest auf dem Baum .
  • Oder...
  • Tief im Herzen , im Langzeitgedächtnis... mit all seinen Gerüchen und Geräuschen


Ich habe mich für letzteres entschieden.
Ich habe kein Foto für Euch.

Ich nehme die Herausforderung an. Ich gestalte für die restlichen Tage ein einziges Bild und dann wird es von mir nur noch Text geben.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Samstag .


 

Kommentare:

  1. Danke, dass du hier so offen und ehrlich davon erzählst :) Hätte ich Kinder oder könnte mir meine Zeiten im Job weniger frei einteilen, ich hätte auch viel größere Probleme mit der Herausforderung. Und auch so hatte ich schon ein paar Tage, an denen ich mich geärgert habe, 1-2 Stunden nur mit Fotos zu verbringen, wo ich doch eigentlich andere Dinge machen könnte. Mir hilft es bei den Bildern sehr, mir immer mal direkt mehrere Projekte auf einmal vorzunehmen und die Fotos dann in einem Rutsch zu schießen. Die Texte dagegen schreibe ich lieber so, wie sie mir in den Kopf flattern. Manchmal habe ich einen vollen Fotoordner, der noch auf einen Text wartet, manchmal existiert der Text schon, bevor ich die Fotos mache. Das geht ganz gut, aber für jeden Tag ist es auf Dauer natürlich ganz eindeutig zu viel.

    Ich bin gespannt, was es von dir noch zu lesen geben wird. :)

    Liebe Grüße
    Maren

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Maren, ich hoffe ich kann heute , am Karnvelassonntag , ein paar gute Fotos schießen. Leider mal wieder nur mit dem Handy, da ich meinen Kameraakku zu spät kontrolliert habe.
      Danke für Deinen Kommentar.
      Gruß
      Britta

      Löschen